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Die angestellten Hyperlooper bauen an einer Teststrecke

Gegründet wurde Hyperloop Technologies von Shervin Pishevar, dem Chef des Investmentunternehmens Sherpa Ventures, der unter anderem die Startups Airbnb und Uber finanziert hat, und Brogan Bambrogan, einem ehemaligen SpaceX-Mitarbeiter. Pishevar ist heute Mitglied des Verwaltungsrates, dem auch Peter Diamandis angehört, Gründer der X-Prize Foundation. Chef ist seit Oktober 2015 Rob Lloyd, ehemals Chef des Netzwerkausrüsters Cisco.

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Zwei Monate nach seinem Amtsantritt konnte Lloyd auch schon das erste Projekt verkünden: Im Dezember 2015 hat Hyperloop Technologies angefangen, im Norden von Las Vegas eine Teststrecke für den Hyperloop zu bauen. Der erste Bauabschnitt soll bereits im März fertig sein. Die komplette, knapp 4 Kilometer lange Teströhre will das Unternehmen Ende des Jahres einweihen.

Hyperloop Technologies testet in Nevada

In der Wüste des US-Bundesstaates Nevada will Hyperloop Technologies nacheinander die verschiedenen Komponenten des Transportsystems testen: Kapsel, Antrieb, Schwebetechnik, die Röhre. Als Erstes sei der Linearantrieb dran, sagt Knut Sauer im Gespräch mit Golem.de. Er leitet den Bereich Geschäftsentwicklung bei Hyperloop Technologies und war zuvor Leiter des Think Tanks Mobilität bei Siemens. Den Antrieb gebe es schon im Labor. Der Test soll voraussichtlich schon in diesem Frühjahr stattfinden - allerdings nicht in der Röhre, sondern auf Schienen.

Das sei einfacher, sagt Sauer. Bei einer so komplexen Technologie sei es wichtig, schrittweise vorzugehen. Deshalb werde das System danach auf Schienen in der Röhre getestet. Erst ganz am Schluss komme dann auch die Schwebetechnik hinzu.

Test-Hyperloop soll Ende 2016 einsatzbereit sein

Doch auch wenn Hyperloop Technologies schrittweise vorgehen will: Die Schritte folgen schnell aufeinander. Ende dieses Jahres soll, so die Planung, der voll funktionsfähige Hyperloop erstmals mit der vollen Geschwindigkeit, also etwa 1.200 km/h, durch die Röhre flitzen.

Daneben arbeitet das Unternehmen an Geschäftsmodellen. Es verhandelt mit mehreren potenziellen Kunden aus dem Logistik- und Personenverkehrsbereich auf der ganzen Welt. Details nennt Sauer aber keine. Nur so viel: "Die ersten kommerziellen Projekte werden wahrscheinlich im Cargo-Bereich sein", sagt er. "Die werden nicht im Personenbereich sein, weil die einen viel längeren Zyklus haben, um das genehmigen zu lassen."

Güter und Passagiere flitzen durch die Röhre

Die Idee sei, das System zuerst im Güterverkehr auf kurzen Strecken von 80 bis 100 Kilometern zu testen. Wenn es sich dort bewähre, werde es eventuell leichter, auch eine Genehmigung für den Personentransport zu bekommen. "2021 oder 2022 werden wir die ersten Tickets für den Personenverkehr verkaufen", sagt Sauer. Eine andere Infrastruktur ist dafür nicht nötig: Kapseln mit Passagieren können in derselben Röhre verkehren wie solche, die einen Standardcontainer transportieren. Die Kapseln werden sich äußerlich nicht unterscheiden.

Allerdings glaubt Sauer nicht, dass die ersten kommerziellen Hyperloops in Europa oder den USA verkehren werden. In den Ländern Asiens und des Mittleren Ostens seien die Genehmigungsverfahren wahrscheinlich deutlich weniger aufwendig.

Darin ist sich Sauer mit Dirk Ahlborn, dem Chef des anderen Hyperloop-Projekts, einig. Aber sonst haben die beiden Hyperlooper wenig gemeinsam.

 Hyperloop: Die durch die Röhre flitzenDie freiwilligen Hyperlooper planen auch die Stadt zur Röhre 
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Eheran 31. Jan 2016

Z.B. dass man damit keine Energie gewinnen kann.

Ach 22. Jan 2016

Für eine Notbremsung die Röhre örtlich mit Außenluft fluten. Die Strecke in durch...

Eheran 21. Jan 2016

Das ist Unsinn. Weil es auch Widersprüche gibt heißt das nicht, dass es pauschal nicht...

masel99 20. Jan 2016

Die Beschleuniger/Abbremszonen für die Kapsel gibt es aber über weite Strecken gar nicht...

masel99 20. Jan 2016

Für niedrige Geschwindigkeiten (<160km/h) wird tatsächlich über Räder nachgedacht, die...


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