Hype um neue Entwicklerrolle: Braucht jetzt jede Firma einen Forward Deployed Engineer?
Wer die Stellenbörsen nach dem FDE durchsucht, findet aktuell eine erstaunliche Bandbreite: Ein Tech-Konzern möchte einen "Senior Staff Forward Deployed Engineer" mit zehn Jahren Erfahrung im Aufbau produktionsreifer KI-Systeme auf der hauseigenen Cloud. Ein Berliner KI-Startup inseriert die Rolle für jemanden, der MCP-Server und Sub-Agents konfiguriert und hin und wieder dafür beim Kunden vor Ort ist. Ein europäisches SaaS-Unternehmen will einen Devops-Spezialisten, der intern eine Kubernetes-Plattform für andere Forward Deployed Engineers betreibt und somit gar nicht beim Kunden sitzt.
Und Palantir, der Erfinder des Begriffs, hat damit ein ganzes Unternehmensmodell gebaut. Vier Stellenanzeigen, vier grundverschiedene Jobs. Alle heißen gleich. Wobei handelt es sich also nun beim FDE? Und ist die Rolle so wertvoll, wie sie gerade beworben wird?