Hydromea Exray: Kabellose Unterwasserdrohne nutzt Licht statt Leine
Die neue Unterwasserdrohne Hydromea Exray(öffnet im neuen Fenster) nutzt das Luma-Unterwasserkommunikationssystem des Schweizer Startups, das Daten über schnelle Lichtimpulse durch das Wasser überträgt. Unterwasserdrohnen sind sonst per Kabel mit einem Schiff auf der Wasseroberfläche verbunden, um Steuersignale und Videoaufnahmen zu übertragen, da sich Funkwellen unter Wasser schlecht ausbreiten.
Die Lichtimpulse werden von einer blauen LED (470 Nanometer Wellenlänge) erzeugt und von einem Empfänger an der Wasseroberfläche aufgezeichnet(öffnet im neuen Fenster) . Nach Herstellerangaben kann so eine Bandbreite von bis zu zehn Megabit pro Sekunde genutzt werden, was auch für Videoaufnahmen reicht.
Das Problem ist die geringe Reichweite: Mehr als 50 Meter sind selbst bei klarem Wasser und völliger Dunkelheit nicht möglich. Wenn das Wasser sehr trüb oder die Umgebungshelligkeit hoch ist, reduziert sich die nutzbare Entfernung. Geplant ist eine Reichweite von 100 Metern. Die Unterwasserdrohne soll vor allem in geschlossenen, künstlichen Räumen unter Wasser eingesetzt werden.
Die Drohne ist 70 cm lang und mit sieben Propellern ausgerüstet, um unter Wasser manövrieren zu können. Neben einer Kamera mit Zoomobjektiv sind zwei LED-Scheinwerfer verbaut. Die Drohne soll etwa sechs Stunden unter Wasser fahren können, bevor sie wieder aufgeladen werden muss.
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Die Marktreife soll 2022 erreicht sein, einen Preis nannte Hydromea(öffnet im neuen Fenster) bislang nicht.
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