Hydrogen One: Unklarheiten wegen der Modulfunktion des Red-Smartphones

Red hat alle Hinweise auf Module von der Hydrogen-One-Produktseite entfernt. Der Chef des Unternehmens hat sich bereits dazu geäußert, allerdings sehr vage. Es ist derzeit unklar, ob für das Smartphone jemals Module erscheinen werden.

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Hydrogen One
Hydrogen One (Bild: Red)

Bisher blieb wohl der große Erfolg des Red-Smartphones Hydrogen One aus. Der Kamerahersteller Red hatte das Hydrogen One erstmals im Sommer 2017 angekündigt, es kam dann nach mehreren Verzögerungen im November 2018 in den USA auf den Markt. Es wird weiterhin nicht in Deutschland verkauft und eigentlich sollte das Smartphone damit punkten, dass es mit Modulen erweitert werden kann.

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Aber auch vier Monate nach der Markteinführung gibt es weiterhin kein Modul für das Smartphone. Alle Informationen zu den Modulen wurden von der Hydrogen-One-Produktseite entfernt. Das bestätigt der Red-CEO Jim Jannard in einem Forenbeitrag, gibt aber nur vage Informationen dazu, was es damit auf sich hat.

"Der Grund dafür ist, dass wir uns gerade dabei befinden, das Hydrogen-Programm grundlegend zu ändern", begründete Jannard die Änderung an der Webseite. Es habe eine Reihe von Problemen gegeben und das führte zu einer Neuausrichtung, heißt es weiter. Red wolle Hydrogen-Kunden generell besser zufriedenstellen. Dazu sollen Mitarbeiter bei Red ein neues Bilderfassungssystem erarbeiten. Nähere Details gibt es dazu nicht.

Tester vergaben keine guten Noten für Hydrogen One

Die meisten US-Medien waren in Tests des Hydrogen One enttäuscht und vergaben keine guten Bewertungen. Eine Besonderheit des Hydrogen One ist seine Hologrammtechnik namens 4V. Das Smartphone kann Inhalte als über dem 5,7-Zoll-Display schwebendes Hologramm anzeigen. Zudem sollen sich Inhalte in 3D anzeigen lassen.

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Es gibt keine Informationen dazu, wie viele Hydrogen-One-Smartphones verkauft wurden. Die Mehrzahl der US-Medien geht allerdings von geringen Verkaufszahlen aus. Das könnte ein Grund sein, die ambitionierten Ziele für Module aufzugeben. Wenn zu wenige Geräte verkauft wurden, wird es wirtschaftlich fragwürdiger, für ein solches Gerät Module zu entwickeln. Das Modulsystem von Red gleicht dem von Lenovo bei den Moto-Z-Smartphones. Auf der Rückseite des Smartphones befindet sich ein Anschluss, um so mit angedockten Modulen Daten austauschen zu können.

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