Hybridluftschiff: Airlander 10 streifte Überlandleitung

Leugnen, bis es nicht mehr anders geht: Das Luftschiff Airlander 10 hat vor seiner Bruchlandung doch eine Stromleitung berührt. Das hat das britische Unternehmen HAV jetzt zugegeben. Aber ...

Artikel veröffentlicht am ,
Luftschiff Airlander 10 beim Erstflug am 17. August 2016: überprüfen, reparieren und wieder flugfertig machen
Luftschiff Airlander 10 beim Erstflug am 17. August 2016: überprüfen, reparieren und wieder flugfertig machen (Bild: HAV)

Ja im Sinne von Nein: Das Luftschiff Airlander 10 hat vor seiner Bruchlandung am Mittwoch doch eine Freileitung gestreift. Das habe aber mit dem Absturz nichts zu tun gehabt, sagt das britische Unternehmen Hybrid Air Vehicles (HAV).

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Das Luftschiff habe eine Stromleitung gestreift, erklärte der Verteilnetzbetreiber UK Power Networks. Dadurch waren einige Kunden von UK Power Networks zeitweise ohne Strom. Augenzeugen hatten bereits am Mittwoch berichtet, dass das Hybridluftschiff eine Leitung oder einen Mast berührt hatte. HAV hatte das per Twitter geleugnet.

HAV gibt Kontakt mit Stromleitung zu

Nach der Mitteilung von UK Power Networks gab HAV dann zu, dass eine Festmacherleine "mit einer Stromleitung außerhalb des Flugplatzes in Kontakt gekommen" sei. Der Kontakt mit dem Stromkabel habe keinen Schaden an dem Luftschiff verursacht, sagte HAV. Auch habe das nicht zu der Bruchlandung beigetragen.

Bei seinem zweiten Flug am 24. August setzte der Airlander bei der Landung mit der Nase auf. Dabei wurde das Cockpit beschädigt. Weder die Besatzung des Luftschiffs noch Mitglieder der Bodencrew wurden dabei verletzt.

Airlander wird repariert

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Das Luftschiff sei jetzt wieder im Hangar, twitterte HAV am Freitagvormittag. Die nächsten Schritte seien jetzt: das Luftschiff "überprüfen, reparieren und es wieder flugfertig machen".

Der Airlander 10 ist ein Hybridluftschiff, das sich sowohl durch das Traggas Helium als auch mit Hilfe von Tragflächen in der Luft hält. Das Luftschiff kann schwerer als Luft sein, was das Landen vereinfacht. Allerdings ist es auch nicht viel schwerer als Luft, weshalb der Aufprall vergleichsweise sanft war. Eine Tragstruktur im Rumpf, die durch den Aufprall hätte beschädigt werden können, hat der Airlander nicht.

Der Airlander 10 ist mit einer Länge von 92 Metern derzeit das längste Luftschiff, unter anderem finanziert von Iron-Maiden-Sänger Bruce Dickinson. Das umgebaute Luftschiff ist vor einer Woche zum ersten Mal geflogen.

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Hoh6Xo 28. Aug 2016

Ja, deadeye, es gibt aber Rohstoffe, die gut recycelt werden können - z.B. der Stahl...

Komischer_Phreak 28. Aug 2016

Neee. Auch der wird nur eines tragen können. Wenn nämlich eines der 25 t Rotorblätter...

deadeye 28. Aug 2016

Logisch, ist doch viel zu langsam, lässt sich schlecht steuern und man ist von den...

gigman 26. Aug 2016

In erster Linie dient die "Leine" dazu, die enorme statische Elektrizität abzuleiten...



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