Hybridluftschiff: Airlander 10 landet auf der Nase
Ein Absturz, aber ein sanfter: Das Luftschiff Airlander 10(öffnet im neuen Fenster) des britischen Unternehmens Hybrid Air Vehicles(öffnet im neuen Fenster) (HAV) hat am Ende seines zweiten Fluges eine Bruchlandung hingelegt.
Der Unfall habe sich am späten Vormittag des 24. Augusts (Ortszeit) ereignet, berichtet die BBC(öffnet im neuen Fenster). Das Hybridluftschiff(öffnet im neuen Fenster) setzte bei der Landung mit der Nase auf. Dabei wurde das Cockpit beschädigt.
Es gab keine Verletzten
Die Mannschaft sei wohlauf, auch sonst sei niemand verletzt worden, twitterte HAV(öffnet im neuen Fenster). Es sei eine Bruchlandung gewesen, betont HAV in einem zweiten Tweet(öffnet im neuen Fenster). Berichte von einer Kollision mit einem Telegraphenmasten seien nicht richtig.

Der Airlander 10 ist Hybridluftschiff(öffnet im neuen Fenster), das sich sich sowohl durch das Traggas Helium, als auch mit Hilfe von Tragflächen in der Luft hält. Das Luftschiff kann damit schwerer als Luft sein, was das Landen vereinfacht. Allerdings ist es auch nicht viel schwerer als Luft, weshalb der Aufprall vergleichsweise sanft war. Eine Tragstruktur im Rumpf, die durch den Aufprall hätte beschädigt werden können, hat der Airlander nicht.

Der Airlander 10 ist mit einer Länge von 92 Metern derzeit das längste Luftschiff, unter anderem finanziert von Iron-Maiden-Sänger Bruce Dickinson. Das umgebaute Luftschiff ist vor einer Woche zum ersten Mal geflogen.
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