Abo
  • Services:

Hybridkonsole: Nintendo verkauft im ersten Monat 2,74 Millionen Switch

Der Auftakt für die Switch verlief sehr gut: Laut offiziellen Geschäftszahlen von Nintendo haben allein im ersten Monat rund 2,74 Millionen Käufer zugegriffen. Auch zu Super Mario Run hat sich das Unternehmen geäußert.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Switch-Stapel in einem Kaufhaus in Tokio am 3. März 2017
Switch-Stapel in einem Kaufhaus in Tokio am 3. März 2017 (Bild: Toshifumi Kitamura/AFP/Getty Images)

Die Anzeichen verdichten sich: Nintendo scheint mit der Hybridkonsole Switch nach dem Flop des Vorgängergeräts Wii U wieder ein Hit gelungen zu sein. Der japanische Spiele-Spezialist verkaufte im knappen ersten Monat nach dem Start am 3. März rund 2,74 Millionen Switch-Konsolen. Vom neuen The Legend of Zelda hat die Firma rund 3,84 Millionen Einheiten abgesetzt - allerdings bezieht sich diese Zahl auf die Switch- und die Wii-U-Fassung zusammen.

Stellenmarkt
  1. T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Berlin, Dresden, Jena, Leipzig oder Rostock
  2. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg

Für das gerade gestartete Geschäftsjahr bis Ende März 2018 peilt Nintendo einen Absatz von 10 Millionen weiteren Switch an. Damit würden in einem guten Jahr fast so viele Switch-Konsolen verkauft werden wie von der Wii U bisher seit ihrer Markteinführung Ende 2012.

Allerdings war auch die Wii U einst mit dem Verkauf von rund drei Millionen Geräten im Weihnachtsgeschäft 2012 ähnlich stark gestartet. Doch bei ihr sackte der Absatz schon kurz darauf ab - entgegen optimistischeren Prognosen von Nintendo. Diesmal hieß es schon, der Konzern habe die Switch-Produktionspläne angesichts der starken Nachfrage verdoppelt.

Der traditionsreichen Spielefirma macht neben Verlusten nach dem Misserfolg der Wii U auch die Konkurrenz günstiger bis kostenloser Spiele für Smartphones und Tablets zu schaffen. Vor kurzem brachte Nintendo deshalb mit Super Mario erstmals eine seiner beliebten Spielefiguren in ein Smartphone-Spiel ein.

Super Mario Run wurde laut Nintendo auf iOS und Android inzwischen fast 150 Millionen Mal heruntergeladen. Allerdings gibt es weiterhin keine offiziellen Angaben dazu, wie viele Nutzer die 10 Euro oder US-Dollar für die Freischaltung des gesamten Spiels bezahlt haben.

Im letzten Quartal des Ende März 2017 abgeschlossenen Geschäftsjahres machte Nintendo einen kleinen Verlust von 395 Millionen Yen (rund 3,25 Millionen Euro). Im Vorjahresquartal war das Minus mit 24 Milliarden Yen (rund 198 Millionen Euro) noch drastisch höher gewesen.

Das gesamte Geschäftsjahr beendete Nintendo mit schwarzen Zahlen von 102,5 Milliarden Yen (rund 844 Millionen Euro) verglichen mit einem deutlich kleineren Vorjahresgewinn von 16,5 Milliarden Yen (rund 8,38 Millionen Euro).

Der Jahresumsatz sank um drei Prozent auf rund 489 Milliarden Yen (etwa 4 Milliarden Euro). Dabei konnte Nintendo die Erlöse im Schlussquartal mit 178 Milliarden Yen (rund 1,46 Milliarden Euro) im Jahresvergleich mehr als verdoppeln. Den Ausschlag dafür dürften die Verkäufe von Switch-Games gegeben haben - vor allem natürlich die von The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Im laufenden Geschäftsjahr will Nintendo 35 Millionen Switch-Spiele verkaufen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 206,89€
  2. 58,99€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  4. 249,00€ (Bestpreis!)

ubuntu_user 28. Apr 2017

http://kyokojap.myweb.hinet.net/gpu_gflops/ 3x mehr leistung alleine die gpu bei der...

Z101 27. Apr 2017

Nein, das ist nicht gewagt. Die Verkaufszahlen gerade von Nintendos Konsolen schiessen...

ps (Golem.de) 27. Apr 2017

Danke!!

Chris23235 27. Apr 2017

Das ist aber kein Verlust den Nintendo "gemacht" hat, sondern ein Verlust, den Nintendo...


Folgen Sie uns
       


Openbook erklärt (englisch)

Openbook ist ein neues soziales Netzwerk, das sich durch Crowdfunding finanziert hat. Golem.de hat sich mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt unterhalten.

Openbook erklärt (englisch) Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

    •  /