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Hybridkonsole: Nintendo Switch knackt fast die 80-Millionen-Marke

Die Switch verkauft sich weiter prächtig – trotz Leaks über die Pro. Beim Spieleabsatz muss Mario Kart 8 Deluxe bald um die Führung zittern.
/ Peter Steinlechner
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Nintendo in Japan (November 2020) (Bild: Behrouz Mehri/AFP via Getty Images)
Nintendo in Japan (November 2020) Bild: Behrouz Mehri/AFP via Getty Images

Ob sich die Leute bei Nintendo geärgert haben? Gerade mal 130.000 Menschen mehr – irgendwo auf der Welt – hätten sich bis Ende Dezember 2020 eine Switch zulegen müssen. Dann könnte das Unternehmen jetzt einen Gesamtabsatz von 80 Millionen Geräten vermelden. So sind es immerhin 79,87 Millionen verkaufte Exemplare der Hybridkonsole geworden, die seit März 2017 auf den Markt ist.

Es gibt relativ glaubwürdige Hinweise darauf, dass Nintendo in den kommenden Monaten ein Pro-Modell vorstellt. Das Gerät soll die Darstellung von Spielen in 4K-Auflösungen an großen Displays erlauben.

Im Handheld soll künftig ein OLED-Bildschirm verbaut sein – die aktuelle Gerätegeneration verwendet klassisches LCD. Außerdem soll die Pro eine längere Akkulaufzeit bieten.

Bei den Spielen für die Switch ist weiterhin Mario Karte 8 Deluxe am erfolgreichsten: Insgesamt haben sich 33,4 Millionen Käufer das Rennspiel angeschafft. Auf dem zweiten Rang folgt Animal Crossing – New Horizons mit 31,2 Millionen Exemplaren.

Nintendo Switch Lite – Test
Nintendo Switch Lite – Test (02:19)

Allerdings ist Animal Crossing wesentlich kürzer auf dem Markt, nämlich erst seit dem Frühjahr 2020. Mario Kart 8 Deluxe gibt es seit April 2017. Es ist also absehbar, dass Animal Crossing früher oder später das meistverkaufte Game auf der Switch sein wird. Die nächste größere Neuveröffentlichung ist das für den 12. Februar angekündigte Super Mario 3D World + Bowser's Fury.

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Für das laufende Geschäftsjahr, das Ende März 2021 beendet wird, rechnet Nintendo(öffnet im neuen Fenster) mit deutlich steigenden Umsätzen und Gewinnen. Die Prognosen wurden bereits zum zweiten Mal angehoben. Der Gewinn etwa fällt voraussichtlich um 55 Prozent höher aus als im Jahr davor.

In den Monaten Oktober bis Dezember 2020 stieg der Umsatz um 9,7 Prozent auf 634,9 Milliarden Yen (rund 5 Milliarden Euro). Beim Gewinn gab es ein Plus von knapp 22 Prozent auf 163,5 Milliarden Yen (rund 1,3 Milliarden Euro).


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