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Hybridkonsole: Hardware-Details von Nintendo Switch geleakt

Nintendo selbst hat sich bislang nur vage zur internen Hardware seiner Hybridkonsole Switch geäußert. Jetzt verraten geleakte Dokumente, welche Chips und Speicherbausteine das Gerät antreiben.
/ Peter Steinlechner
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Die Nintendo Switch soll auch für Mobile Gaming interessant sein. (Bild: Nintendo)
Die Nintendo Switch soll auch für Mobile Gaming interessant sein. Bild: Nintendo

Mehrere Dokumente, die vermutlich aus Entwicklerkreisen stammen, enthüllen Details zum Innenleben der Nintendo Switch. So soll in der Hybridkonsole ein ARM-basierter Chip mit vier CPU-Kernen (Cortex-A57, 2 MB L2-Cache, 64 Bit) mit einem maximalen Takt von 2 GHz arbeiten. Spiele sollen auf drei der Kerne zugreifen können, der vierte soll für das Betriebssystem und Ähnliches reserviert sein.

Nintendo stellt die Hardware der Switch vor
Nintendo stellt die Hardware der Switch vor (03:34)

Was die GPU angeht, hat sich Nintendo bislang eher allgemein zu einer Kooperation mit Nvidia bekannt. Laut den nun geleakten Dokumenten ist eine GPU der zweiten Generation mit Maxwell-Architektur, 256 Cuda-Kernen und einem Takt von 1 GHz verbaut.

Der LPDDR4-Arbeitsspeicher der Switch soll 4 GByte groß sein. Den Anwendungen – also vor allem den Spielen – sollen rund 3,25 GByte als RAM und VRAM gleichzeitig zur Verfügung stehen. Der Rest ist auch für die Systeme der Konsole selbst reserviert.

In den unter anderem auf Neogaf.com(öffnet im neuen Fenster) veröffentlichten Spezifikationen sind noch weitere technische Details zu finden, etwa zu den unterstützten Video-Codecs (H.264, VP9 und VP8) sowie zum Video-Output. Angeblich könnte die Hardware der Konsole wahlweise eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln mit einer Bildrate von 60 fps oder eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln mit einer Bildrate von 30 fps unterstützen; tatsächlich zum Einsatz soll aber nur die niedrige Auflösung kommen.

Nintendo Switch im Hands on
Nintendo Switch im Hands on (01:57)

Die meisten der Spezifikationen klingen glaubwürdig und passen ins Bild einer Konsole, die nicht primär mit Leistungsfähigkeit punkten soll, sondern mit dem ungewöhnlichen Hybridkonzept und dem mobil nutzbaren Tablet – bei dem ja der Akkuverbrauch immer mitbedacht werden muss.

Einige wenige Angaben passen nicht ganz zu früheren, ebenfalls nicht offiziellen Details über die Technik. Das könnte aber daran liegen, dass die nun veröffentlichten Dokumente von Juli 2016 stammen, also schon recht alt sind. Einige weitere Angaben des aktuellen Leaks beschreiben übrigens auch die Details der Bedienung von Switch, das meiste davon erinnert stark an gängige Smartphones und Tablets.

Nintendo Switch erscheint am 3. März 2017 in zwei Farbvarianten. Einen offiziellen Preis für Deutschland hat der Hersteller nicht genannt, die meisten Händler verlangen um die 330 Euro. Allerdings ist das Gerät derzeit so gut wie überall vorab ausverkauft.


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