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Die SSHD WD5000M13K
Die SSHD WD5000M13K (Bild: WD)

Hybridfestplatten: WDs Flash-Cache in 5-Millimeter-Platten kommt von Sandisk

Die SSHD WD5000M13K
Die SSHD WD5000M13K (Bild: WD)

Western Digital und Sandisk haben eine langfristige Kooperation für die Versorgung des Festplattenherstellers mit Flash-Speichern geschlossen. Die ersten 5 Millimeter dünnen Festplatten damit werden bereits ausgeliefert, aber nur an PC-Hersteller.

WD und Sandisk arbeiten in Zukunft eng zusammen. Erstes Produkt der beiden Unternehmen ist die bereits länger angekündigte Hybridfestplatte WD Black (Modellnummer WD5000M13K) mit 500 GByte. Dieses Laufwerk ist nur 5 Millimeter dick und besitzt einen Flash-Cache von 24 GByte.

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Das nötige Speichermodul dafür stammt von Sandisk und heißt "iSSD". Angaben zur Geschwindigkeit der Lösung und der Arbeitsweise des Cache-Verfahrens machen beide Unternehmen auch auf Anfrage bisher nicht. In einer gemeinsamen Erklärung geben WD und Sandisk aber an, dass die Laufwerke sowohl mit einem hybriden proprietären Protokoll als auch mit SATA-Protokollen angesprochen werden können. Ob WD das von Seagate vorgeschlagene "Hybrid Information Protocol" (PDF) unterstützt, ist damit noch nicht sicher. Beide Hersteller bezeichnen diese Laufwerke als SSHD.

Für Käufer der Geräte macht die Art der Ansteuerung bisher aber keinen Unterschied, denn die WD5000M13K soll vorerst nur an PC-Hersteller ausgeliefert werden, vor allem in Ultrabooks soll sie Platz finden. Die Gerätehersteller müssen sich dann selbst um eine geeignete Anbindung und eventuelle Treiber kümmern.

Frühere Lösungen wie die Momentus XT arbeiteten für jedes Betriebssystem transparent, die Laufwerke meldeten sich nur als Festplatte, die Verwaltung des Cache-Speichers übernahm allein die Firmware des Laufwerks. Das führte aber auch dazu, dass nach dem Start von großen Anwendungen nur diese im Flash-Cache gespeichert wurden - das nächste Booten war wieder so langsam wie bei einer Festplatte ohne Cache.

Dass die WD5000M13K vorerst nicht in den Einzelhandel kommen soll, hat noch einen anderen Grund. Die Laufwerke arbeiten mit einem neuen Steckverbinder, der zwar als SFF-8784 (PDF) standardisiert ist, für den es aber bisher keine Adapter auf herkömmliche SATA-Anschlüsse gibt. Nötig ist der Small-Form-Factor-Anschluss, weil die SATA-Stecker samt vorspringender Teile wie der oft verwendeten Federn für besseren Halt schon dicker als 5 Millimeter sind. Dadurch könnte der Einbauschacht insbesondere in Ultrabooks nicht mehr so dünn wie geplant gestaltet werden.

Neben der WD5000M13K liefert Western Digital an OEMs auch eine Version des Laufwerks ohne Flash-Cache aus. Es gehört zur Serie WD Blue und trägt die Modellnummer WD5000MPCK. Zu diesem Laufwerk hat WD auch schon technische Daten veröffentlicht.


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