Hybrid-Modell: Google will Programmierer aus dem Homeoffice zurückholen

Im Homeoffice ist die Produktivität bei Google gut. Dennoch sollen alle wieder mehr ins Büro kommen. Doch ein leitender Manager bekam Sonderrechte.

Artikel veröffentlicht am ,
Google-Campus vor der Pandemie
Google-Campus vor der Pandemie (Bild: Amy Osborne/AFP via Getty Images)

Software-Entwickler bei Google fühlten sich im Homeoffice so produktiv wie vor der Pandemie. Das berichtet Brian Welle, ein Vice President der Personalabteilung, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Zugleich sei der Wunsch nach "Zusammenarbeit und soziale Verbindungen" groß.

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Welle lehnte es ab, genaue Zahlen zu nennen, sagte aber, dass "mehr als 75 Prozent" so geantwortet hätten. Das sei einer der Gründe, warum der Suchmaschinenbetreiber trotz der Erholung der Produktivität an seinem Plan festhalte, die meisten Beschäftigten vom Herbst an wieder in die Büros zurückzuholen.

Google hat seinen Hauptsitz in Mountain View in dieser Woche auf freiwilliger Basis wieder geöffnet. Im September wird das Unternehmen die meisten seiner Beschäftigten auffordern, an drei Tagen in der Woche in die Niederlassungen zurückzukehren.

Als die Pandemie ausbrach, sei die Produktivität schnell eingebrochen, sagte Welle. Erst im Mai 2021 habe sich die Produktivität laut Googles People Analytics wieder erhöht.

Doppelmoral für reichen Topmanager

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Chief Executive Officer Sundar Pichai hat einen Plan für ein hybrides Arbeitsmodell vorgestellt. Danach sollen 60 Prozent der Beschäftigten an drei Tagen in der Woche in ihre alten Büros zurückkehren, ein Fünftel kann einen Umzug in andere Büros beantragen und ein weiteres Fünftel kann sich bewerben, um in Vollzeit aus der Ferne zu arbeiten. Google kündigte an, alle Beschäftigten bis August über die konkreten Festlegungen zu informieren, und richtete ein internes Tool ein, mit dem Anfragen eingereicht und verfolgt werden können.

Auf internen Message Boards kam es laut Bloomberg in diesem diesen Monat zu Protesten, als Senior Vice President Urs Hölzle seinem Team eine E-Mail über seine Pläne schickte, für mindestens ein Jahr von Kalifornien nach Neuseeland zu ziehen. Für viele Untergebene, die noch auf Genehmigungen für ihren Arbeitsstandort warten, fühlte sich dies unfair an und sie kritisierten "eine enorme Doppelmoral".

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Sybok 19. Jul 2021

Funktioniert - aus vorgenannten Gründen - aber eben auch nicht.

Trollversteher 19. Jul 2021

Gerade das funktioniert im Homeoffice bei uns *bedeutend* besser als zuvor in Präsenz...

peterbruells 19. Jul 2021

Nur den Aktionären gegenüber. Ansonsten nein.

Brian Kernighan 18. Jul 2021

... den genialen Einfall gehabt, teure Büroflächen in München einzusparen indem man auf...

Argh 17. Jul 2021

Gerade den letzen Teil würde ich unterschreiben. Habe gestern von 4:00 bis 0:30 mit...



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