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Hybrid-Flugzeug:
Wie Faradair Kurzstreckenflüge umweltfreundlich machen will

Der kastenförmige Boxwing von Faradair sieht etwas seltsam aus, soll aber Fliegen auf kurzen Strecken umweltfreundlich und zugleich bezahlbar machen.
/ Friedrich List
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Faradairs BEHA M1H soll leise und emissionsfrei fliegen. (Bild: Faradair)
Faradairs BEHA M1H soll leise und emissionsfrei fliegen. Bild: Faradair

Mit ihren drei Tragflächen übereinander wirkt die BEHA MH1 wie aus der Zeit gefallen – erinnert sie doch an längst vergangene Doppeldecker-Zeiten. Doch das Flugzeug ist hochmodern, es soll einen umweltfreundlichen hybridelektrischen Antrieb bekommen. Hersteller ist die britische Firma Faradair(öffnet im neuen Fenster), 2016 gegründet von Nick Cloughley. Es ist eines von weltweit über 200 Unternehmen, die Elektroflugzeuge mit oft ungewöhnlichen Entwürfen entwickeln.

Die Bauweise der BEHA MH1 nennt sich Boxwing. Ein Boxwing(öffnet im neuen Fenster) ist im Prinzip ein Mehrdecker, der von vorne wie ein Kasten aussieht – daher der Name. Er fliegt mit zwei oder sogar drei vertikal versetzten Tragflächen, die an den Flächenenden miteinander verbunden sind. Diese Art Flugzeug zeichnet sich durch große Stabilität und hohen Auftrieb aus, führt aber bislang in der Luftfahrt ein Nischendasein. Faradairs Entwurf ist ein Dreidecker.

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