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Hybrid-Festplatte: Eine SSHD reduziert die Ladezeiten bei einer PS4 deutlich

Wem eine reine SSD zu teuer und eine HDD zu langsam ist, kann zu einer SSHD greifen. Eine solche Hybrid-Festplatte mit Flash-Speicher lässt eine Playstation 4 (Pro) Spiele flotter laden. Das gilt aber wie erwartet nur bei bestimmten Voraussetzungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Firecuda als Motor
Eine Firecuda als Motor (Bild: Seagate)

Digital Foundry hat ausprobiert, was passiert, wenn die neue Playstation 4 Pro mit der ebenfalls neuen Seagate Firecuda 2 TByte kombiniert wird. Dabei handelt es sich um eine 7 mm flache SSHD (Solid State Hybrid Drive), also eine Hybrid-Festplatte. Die nutzt 2 TByte Magnetspeicher mit SMR-Technik, bei der die Spuren überlappen, und 8 GByte an NAND-Flash-Speicher.

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Im Test mit einer Playstation 4 und einer Playstation 4 Pro stieß Digital Foundry auf typische Resultate: Die Idee einer SSHD ist, dass der Controller samt Steueralgorithmus mit der Zeit lernt, welche Daten der Nutzer häufig verwendet und diese im Flash-Speicher wie in einer Cache vorhält. Der liest Informationen deutlich schneller aus, als es über die rotierenden Platter der HDD möglich ist. Ein Beschleunigung bei Datenzugriffen tritt aber erst auf, wenn diese bereits mehrfach erfolgt sind, damit der Algorithmus sie präferiert.

Verglichen mit einer regulären 2-TByte-Festplatte ohne Flash-Cache in der Playstation 4 (Pro) zeigte die Firecuda daher keinen Vorteil beim Laden von Single-Player-Spielständen, eine SSD ist viel flotter. Erst nach einigen Durchgängen - Digital Foundry listet Werte nach dem fünften - tritt der gewünschte Effekt ein. In Battlefield 1 halbiert sich die Ladezeit und ist nahezu identisch mit einer SSD, in The Elder Scrolls 5 Skyrim reduziert das Hybrid-Laufwerk die Wartedauer leicht; das Flash-Drive braucht grob zwei Drittel der Zeit der regulären Festplatte.

Bei Hybrid-Festplatten ist generell zu beachten, dass die Resultate stark variieren, da sie abhängig vom Nutzerverhalten sind. Wer ständig die gleiche Multiplayer-Map aufruft, profitiert - wer die Kampagne eines Titels spielt, erfahrungsgemäß kaum bis gar nicht. Preislich ist der Unterschied zwischen HDD und SSHD gering: Eine Seagate Firecuda mit 2 TByte kostet derzeit etwa 105 Euro, eine Seagate Barracuda mit 2 TByte rund 90 Euro.

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kayozz 31. Jan 2017

Siehe http://www.notebookcheck.com/Test-HP-ProBook-470-G4-Laptop.185540.0.html Das ist...

MMortler 31. Jan 2017

Das liegt aber auch daran, dass bei der PS4 die Festplatte über USB angebunden ist und...

Anonymouse 30. Jan 2017

Dafür kann man sich in der lobby dann aber über den armen Pöbel aufregen, der sich keine...

aerobless 30. Jan 2017

C3 Vortrag war ùber die ps4 nicht ps4pro.

Garius 30. Jan 2017

Ja, für mich leider schon. Vieleicht auch nur weil ich's anders gewohnt bin. Bei Fallout...


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