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Hunderttausende neue Arbeitsplätze: Netflix lässt sich Filme und Serien mehr als 135 Milliarden US-Dollar kosten

Netflix hat Einblicke gegeben, wie viel das Streamingunternehmen in die Film- und Serienproduktion investiert. Das soll so weitergehen.
/ Ingo Pakalski
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Ted Sarandos, Co-CEO von Netflix, gibt Einblicke in die bisherigen Investitionen von Netflix. (Bild: Lisa O'Connor / AFP via Getty Images)
Ted Sarandos, Co-CEO von Netflix, gibt Einblicke in die bisherigen Investitionen von Netflix. Bild: Lisa O'Connor / AFP via Getty Images

In einer Art Rückblick zeigt Netflix' Co-CEO Ted Sarandos, welche Investitionen Netflix in den vergangenen zehn Jahren weltweit getätigt hat. Demnach wurden in den zurückliegenden zehn Jahren seinen Angaben nach mehr als 135 Milliarden US-Dollar in Filme und Serien investiert. Dadurch sollen durch Netflix mehr als 425.000 Arbeitsplätze entstanden sein.

Mit diesen Ausgaben soll Netflix nach deren Schätzungen einen Beitrag von 325 Milliarden US-Dollar zur Weltwirtschaft beigetragen haben. Die Folge dieser Investitionen beschreibt Sarandos als den Netflix-Effekt(öffnet im neuen Fenster) und meint damit nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch die kulturellen Auswirkungen, die das Streamingunternehmen nach eigenen Angaben auf die Unterhaltungsbranche gehabt habe.

Sarandos versichert, dass das Unternehmen wie bisher auch in neue Inhalte investieren wolle. Damit sieht er Netflix als Teil eines gegensätzlichen Trends. Andere Unternehmen aus der Film- und Streamingbranche würden die Investitionen zurückfahren, meint Sarandos.

Netflix will jedes Jahr Milliarden US-Dollar investieren

So wolle Netflix jedes Jahr weiterhin mehrere Milliarden US-Dollar in Inhalte und auch in Produktionsstätten investieren. Vor rund zehn Jahren begann Netflix, Filme und Serien außerhalb der USA zu produzieren. In den vergangenen Jahren gelangen Netflix einige Hits wie Adolescence, Squid Game oder Haus des Geldes, die nicht in den USA produziert wurden, aber weltweit ein starkes Interesse bei Abonnenten brachten.

Nach Angaben von Netflix sollen im vergangenen Jahr 70 Prozent aller Aufrufe von Abonnenten gekommen sein, die sich einen Titel aus einem anderen Land als ihrem eigenen angesehen haben. In diese Zählung fallen auch alle US-Produktionen, die im Rest der Welt angeschaut werden.

Ferner verweist Sarandos darauf, dass das Unternehmen geholfen habe, historische Kinos zu erhalten. So habe Netflix das The Egyptian Theatre in Los Angeles und das Cinema Europa in Rom restauriert, damit diese weiter erhalten bleiben und genutzt werden könnten.


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