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Heißes Hummingboard i2eX
Heißes Hummingboard i2eX (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Integriertes WLAN ist verzichtbar

Unser Modul enthält auch eine integrierte WLAN-Einheit. Das hat uns im ersten Moment gefreut. Auf den zweiten Blick hingegen irritierte die verbaute Antenne, die zusätzlich mit einer kleinen Leiterplatine verbunden ist. Die Leiterplatine ist im bereits vormontierten Metallkühlkörper verklebt.

Die Empfangsqualität war dementsprechend nicht berauschend. Keine drei Meter Luftlinie vom Access Point entfernt ohne Gegenstände dazwischen vermeldete Wavemon eine Verbindungsqualität von nur 70 Prozent. Drehten wir das Hummingboard, so dass der Kühlkörper und das Board die Antenne vom Access Point abschirmte, fiel die Qualität auf 50 Prozent.

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Nachtrag vom 14. April 2015: Nach entsprechenden Hinweisen von Lesern und vom Hersteller ist die Antenne nur zur Transportsicherung im Kühlkörper eingesteckt und nicht verklebt. Nachdem wir die Antenne herausgenommen hatten, verbesserte sich die Verbindungsqualität deutlich.

Zwar kann auch eine normale WLAN-Antenne anstelle der Leiterplatine angesteckt werden, doch dazu muss erstmal der Kühlkörper entfernt und danach wieder aufgesetzt werden.

Fazit

Das Hummingboard i2eX (mit und ohne WLAN) gibt es beim Hersteller selbst ab 120 US-Dollar, einige Händler preisen es für um die 100 Euro aus - dieser Preis stammt noch aus früheren Zeiten. 120 Euro bei tatsächlicher Lieferbarkeit durch den Händler sind realistischer. Damit ist der Preisabstand des i2eX zu Intel-basierten NUC-Rechnern recht klein.

Das Hummingboard i2eX ist für einen Bastelrechner flott und kann mit aktuellen Modellen mithalten. Allerdings sollte schon ein konkreter Verwendungszweck für den SATA-, PCI-Express- oder den LVDS-Anschluss feststehen. Oder es gilt explizit, bestimmte Fähigkeiten des i.MX6-Prozessors auszureizen, wie zum Beispiel den integrierten Cortex-M4-Mikrocontroller. Selbst die schwächeren Varianten des Hummingboards sind zum anlasslosen Herumspielen deutlich zu teuer.

Zum Teil preiswertere Alternativen zum Hummingboard auf Basis des i.MX6-Prozessors - allerdings zum Teil unter Verzicht auf LVDS und PCI-Express - sind das Wandboard und das UDOO.

 Betriebssystemauswahl einfach gemacht

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M.P. 14. Apr 2015

Hmm, Die CPU braucht ca 1,9 Volt Core-Spannung und bis zu 3900 mA(!) Versorgungsstrom...

am (golem.de) 14. Apr 2015

Wir haben den Artikel mittlerweile entsprechend ergänzt.

redmord 13. Apr 2015

Habe ich was überlesen?

am (golem.de) 13. Apr 2015

Das Hummingboard gibt den Sound auch per HDMI aus. Artikel wurde entsprechend ergänzt.

MrMiyagi 13. Apr 2015

Testet doch mal eines der Hummingbirds (H2, H4, H8, H88). Die haben was unter der Haube...



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