Humankind im Test: Schön, schlau und strategisch

Wie Civilization 6, aber anders: Das globale PC-Strategiespiel Humankind schickt uns auf eine Reise durch die Menschheitsgeschichte.

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Artwork von Humankind
Artwork von Humankind (Bild: Amplitude Studios)

Es gibt viele erhebende Momente in der Menschheitsgeschichte: Das erste kleine Dorf, der erste Friedensvertrag und das erste Weltwunder - und in Humankind können wir all das von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart nachspielen. Das globale PC-Strategiespiel der Amplitude Studios ist wie der große Klassiker Civilization auch ein typisches 4X-Strategiespiel (im englischen: Explore, Expand, Exploit und Exterminate).

Inhalt:
  1. Humankind im Test: Schön, schlau und strategisch
  2. Humankind: Verfügbarkeit und Fazit

Humankind probiert wie schon lange kein anderes Strategiespiel, eine echte Alternative zu Civilization 6 zu bieten. Spoiler: Das Programm macht einiges anders - aber wer noch nicht auf die Mechaniken von Civ festgelegt ist oder mal etwas Anderes ausprobieren möchte, kann dem Neuling bedenkenlos eine Chance geben.

Die Grafik ist wunderbar stimmig in Szene gesetzt, die Steuerung klappt hervorragend und Einsteiger werden mit Video-Tutorials und sehr guten Hilfstexten unterstützt. Beim Spielen fanden wir die KI grundsolide, technische Probleme sind uns nicht aufgefallen.

Wir fangen immer mit einem Trupp in der Steinzeit an, nach ein paar Minuten und ein paar Runden ist diese erste Epoche dann geschafft - dieser Einstieg ist auf Dauer etwas repetitiv, aber uns hat das nicht weiter gestört. Von da an sammeln wir in Humankind in sieben Zeitaltern sogenannte Ruhmpunkte, um zu gewinnen.

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Das ist dann auch einer der größeren Unterschiede zu Civiliziation 6, das mehrere Siegbedingungen kennt - in Humankind geht es zumindest derzeit nur um die Ruhmpunkte. Der weitaus größte Unterschied ist allerdings ein anderer: In Civ wählen wir zum Kampagnenstart einen festen Anführer mit Volk.

In Humankind können wir zwar auch einen Anführer wählen, dabei geht es aber nur ums Aussehen. Das Volk wechseln wir sogar bei jedem zivilisatorischen Aufstieg, was vielfältige taktische Erwägungen erfordern kann.

Ein naheliegendes Beispiel: Beim ersten Aufstieg sind die Ägypter eine gute Wahl, weil sie besonders gute Werte beim Bauen bieten, sodass wir Vorteile beim Errichten unserer ersten Stadt haben. Ein paar dieser Spezialisierungspunkte nehmen wir in die nächste Epoche mit, in der wir dann die Römer wählen, um an besondere Skills für große Armeen und Eroberungen zu gelangen.

Humankind Day One Edition (PC) (64-Bit)

Abenteuerlustige Spieler könnten aber auch andersherum wählen, um erst viel Fläche zu erobern und sie dann mit Außenposten und Städten zu sichern - dafür sollte man aber schon über ein bisschen Erfahrung verfügen.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Unterschiede zwischen Civilization 6 und Humankind: Letzteres bietet etwa größere Metropolen und etwas komplexere Kämpfe - die wir aber in vielen Fällen auf Knopfdruck automatisch austragen lassen können. Insgesamt spielt sich der Neuling etwas flotter, manchmal sogar hektisch; im Menü können wir verschiedene Geschwindigkeiten auswählen.

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Humankind: Verfügbarkeit und Fazit 
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Trollversteher 24. Aug 2021 / Themenstart

Da kann zwar an einigen Ecken und Kanten noch ein wenig geschliffen, und einiges...

kellemann 19. Aug 2021 / Themenstart

Hab nach 5 Stunden Spielzeit noch keine Fehler bemerkt, aber du solltest das einfach...

Lufegrt 18. Aug 2021 / Themenstart

Stadia wird von Google sehr schnell eingestellt. Und seit wann stadia open source ist...

metrill 17. Aug 2021 / Themenstart

Kannst es auf Stadia spielen dann spielst es ja quasi auf Linux

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