Abo
  • Services:
Anzeige
Ob eine allzu starke Ähnlichkeit bei Hilfsrobotern wirklich hilft, ist umstritten.
Ob eine allzu starke Ähnlichkeit bei Hilfsrobotern wirklich hilft, ist umstritten. (Bild: Hiroshi Ishiguro Laboratories)

Der Roboter soll zum Partner werden

Aber wie hilfreich ist es, wenn ein Roboter dem Menschen zum Verwechseln ähnlich ist? Wird er dadurch auch ein besserer Helfer des Menschen? Ishiguro glaubt daran. "Das sieht man beim Telenoid. Sein Gesicht ist nicht so wichtig, weil man ihn beim Telefonieren im Arm hat und den Kopf nur spürt, aber nicht sieht. Aber es ist wichtig, dass die Stimme des Gegenübers, das durch den Telenoid spricht, echt ist. Und dass sich die Umarmungen echt anfühlen. Das merken wir in Experimenten immer wieder."

Anzeige

Auch der Geminoid, seine menschenähnlichste Entwicklung, soll in der Zukunft von einem Forschungsobjekt zu einem Partner des Menschen werden. "Wir wollen ihn als Krankenpfleger und Ähnliches einsetzen. Je menschlicher er aussieht, desto besser. Bei älteren Menschen kommt hinzu, dass die Augen bei hoher Ähnlichkeit gar nicht mehr zwischen Mensch und Roboter unterscheiden können."

Unrealistische Ansprüche an Roboter

Aber ob eine allzu starke Ähnlichkeit bei Hilfsrobotern wirklich hilft, ist umstritten. Ayse Saygin, Professorin für kognitive Wissenschaften an der University of California in San Diego, glaubt, dass durch Filme wie Terminator und Robocop zu unrealistische Ansprüche an Roboter entstanden sind, als dass sie jemals jemand für annähernd vollwertig menschlich halten könnte. Würden etwa Bewegungsabläufe einer Maschine als besonders menschenähnlich entwickelt, erhöhe dies die Erwartungen der menschlichen Beobachter gleich mit.

Eine Spirale, die nicht durchbrochen werden könne. Karl MacDorman, Informatiker an der Indiana University, sieht das ähnlich. Er hält neben der kulturellen auch die biologische Evolution für entscheidend. Durch ihre Auslese bei Sexualpartnern seien Menschen so etwas wie Experten in der Beurteilung von Haut, Stimme, Geruch und anderen Merkmalen geworden. Alles Künstliche werde daher schon im Unbewussten abgelehnt.

Das Problem des Uncanny Valley könne also dann vermieden werden, glauben daher einige Forscher, wenn ein Roboter gar kein menschenähnliches Erscheinungsbild habe. Hiroshi Ishiguro will das Gegenteil beweisen. Irgendwann, sagt er, könne sein Geminoid auch ein Liebespartner von Menschen werden. "Das ist mein großes Ziel. Wahrscheinlich sind wir noch weit davon entfernt." Aber dann, meint er, und schaut wieder auf den Graphen mit dem Uncanny valley, "wäre ein Roboter doch wirklich der ultimative Helfer."

 Human Robots: Roboter, menschengleich

eye home zur Startseite
marwie 01. Apr 2014

Auch wenn die Roboter keinen Lohn bekommen, kosten sie Geld, da sie ja hergestellt und...

MrSpok 01. Apr 2014

Das waren mal lebensechte, coole Roboter! - Mit allen Vor- und Nachteilen ...

Anonymer Nutzer 29. Mär 2014

Auja das wäre so himmlisch süß <3 Chii ist so mega putzig! xDDDD Pesocons ftw x) Wären...

andybest 29. Mär 2014

Der Uncanny Valley Effekt bezeichnet das Phänomen, dass die Akzeptanz von technisch...

HierIch 29. Mär 2014

Echt jetz! :D



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. posterXXL GmbH, Kirchheim-Heimstetten
  3. medavis GmbH, Karlsruhe
  4. Tomra Sorting GmbH, Mülheim-Kärlich


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 6,99€
  2. 629€ + 5,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Liberty Global

    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

  2. Apache-Sicherheitslücke

    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

  3. Tianhe-2A

    Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott

  4. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

  5. Liberty Global

    Unitymedia-Mutterkonzern hat Probleme mit Amazon

  6. 18 Milliarden Dollar

    Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft

  7. Bundestagswahl

    Innenminister sieht bislang keine Einmischung Russlands

  8. Itchy Nose

    Die Nasensteuerung fürs Smartphone

  9. Apple

    Swift 4 erleichtert Umgang mit Strings und Collections

  10. Redundanz

    AEG stellt Online-USV für den 19-Zoll-Serverschrank vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Mobilestudio Pro 16 im Test: Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
Mobilestudio Pro 16 im Test
Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  1. Wacom Vorschau auf Cintiq-Stift-Displays mit 32 und 24 Zoll

Play Austria: Die Kaffeehauskultur reicht bis in die Spielebranche
Play Austria
Die Kaffeehauskultur reicht bis in die Spielebranche
  1. Human Head Studios Nach 17 Jahren kommt die Fortsetzung für Rune
  2. Indiegames Erfahrungen mit der zufallsgenerierten Apokalypse
  3. Spielebranche Mikrotransaktionen boomen zulasten der Kaufspiele

  1. Ein Beitrag voller Grenzfälle

    tkaufmann | 22:06

  2. Re: Kostenlos

    tingelchen | 22:03

  3. Re: Funktioniert Netflix denn mittlerweile bei UM?

    Dragon0001 | 21:58

  4. 84.000 gebuchte Anschlüsse

    plutoniumsulfat | 21:58

  5. Re: Ich dachte, CCleaner selbst ist die Malware ...

    Tuxgamer12 | 21:49


  1. 18:10

  2. 17:45

  3. 17:17

  4. 16:47

  5. 16:32

  6. 16:22

  7. 16:16

  8. 14:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel