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Hue Sync im Test: Ambilight zum Nachrüsten

Philips Lighting hat mit Hue Sync eine einfache Methode vorgestellt, Videos und Musik mit farbigen Hue-Lampen zu verbinden. Damit werden die in einem Film dargestellten Farben wiedergegeben. Im Test überzeugt uns das System auch als Ambilight-Alternative.

Ein Test von veröffentlicht am
Ein Youtube-Video, untermalt durch Hue Sync
Ein Youtube-Video, untermalt durch Hue Sync (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Philips Lighting hat die Software Hue Sync vorgestellt. Mit Hue Sync können Besitzer von mehrfarbigen Hue-Lampen diese verwenden, um Videos und Musik farblich zu untermalen. Je nach verwendeter Quelle wird das Audio- beziehungsweise Videomaterial auf unterschiedliche Weise visualisiert.

Inhalt:
  1. Hue Sync im Test: Ambilight zum Nachrüsten
  2. Filme schauen wird zur Lichtshow
  3. Fazit

Bei Musik können Nutzer verschiedene Lichtfarben wählen, die Hue Sync anschließend verwendet, um im Takt der Musik zu leuchten. Interessanter ist das System bei Videos: Dabei analysiert Hue Sync in Echtzeit das Videomaterial und stellt die darin enthaltenen Farben positionsgerecht auf den verwendeten Lampen dar. Golem.de konnte sich das neue System vor dem Marktstart bereits anschauen - und war sofort im Ambilight-Fieber, trotz kleiner Abstriche.

Um Hue Sync nutzen zu können, benötigen wir mehrfarbige Hue-Lampen, die aktuelle Hue-Bridge (das eckige Modell) sowie einen Windows-PC oder einen Mac. Darauf installieren wir den Hue-Sync-Client, der sich mit unserer Basisstation verbindet. Ein Konto müssen wir nicht eingeben, die komplette Einrichtung ist binnen Minuten erledigt.

Über die Sync-Anwendung steuern wir die Synchronisation zwischen unseren Lampen und den Video- und Audioquellen. Um die Lampen mit dem Programm nutzen zu können, müssen wir allerdings zunächst einen Entertainment-Bereich anlegen - das geht am einfachsten über die Hue-App auf einem Smartphone.

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Hue hatte die Entertainment-Option auf der CES 2018 vorgestellt, bisher war sie allerdings nur mit Zubehör von Razer nutzbar. Dabei wurden die Lichteffekte einer Tastatur auf die Lampen gespiegelt, die der Nutzer dem Entertainment-Bereich zugeordnet hat. Diese Muster basieren auf fest definierten Leuchtmustern, im Gegensatz zum neuen Sync-Modell; hier passt sich die Beleuchtung den wechselnden Quellen an, ohne sich an vordefinierte Strukturen zu halten.

  • Ein Youtube-Video wird durch drei Leuchten mit Hue-Lampen hinter dem Fernseher untermalt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Testvideo zeigt, dass die Farbwiedergabe am linken und rechten Rand mit unserem Setup gut funktioniert. Die Lampe in der Mitte zeigt allerdings kein Grün an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Unser sehr provisorischer Leuchtenaufbau (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Hue-App für das Smartphone können wir virtuell die Position der Lampen einstellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der so eingestellte Entertainmentbereich erscheint dann auch in der Hue-Sync-Anwendung auf unserem PC. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Musik-Einstellung können wir die Farben auswählen, in denen unsere Lampen blinken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü von Hue Sync (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Ein Youtube-Video wird durch drei Leuchten mit Hue-Lampen hinter dem Fernseher untermalt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Drei Lampen reichen für Disco-Feeling

Wir haben in unserem Setup insgesamt drei Leuchten mit mehrfarbigen Hue-Lampen: Eine steht hinter unserem Fernseher, eine rechts daneben auf einem Schrank, die dritte etwas weiter links davon auf einer Musiktruhe. Ein Druck auf die Synchronisationsschaltfläche in der Sync-Anwendung auf unserem Windows-PC aktiviert das System, nun warten die Lampen auf Input. Also starten wir Spotify und schauen, was passiert.

Direkt mit dem Start der Musik fangen unsere Lampen an, farbig im Takt zu leuchten. Über die Anwendung können wir die Intensität einstellen, von unauffälligem Aufleuchten bis hin zu recht wildem Geflacker. Auch die Helligkeit können wir einstellen. Hue Sync ist erstaunlich taktsicher, die Leuchteffekte passen gut zur Musik.

Natürlich ist der Effekt bei rhythmischer Musik eindrucksvoller als bei einem langsamen Streichquartett. Die Farben, in denen die Lampen aufleuchten, können wir nicht selbst wählen. Stattdessen stehen uns einige voreingestellte Farbauswahlen zur Verfügung, die zwischen dezent und knallig rangieren.

Filme schauen wird zur Lichtshow 
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Achranon 12. Jun 2018 / Themenstart

Mittlerweile habe ich meinen zweiten Philips TV und kann mitreden. Ich habe sogar Hue...

serioux 04. Jun 2018 / Themenstart

Hab das ganze mal mit Madrix + ArtNet node und ca 2000 WS2812 LEDs im ganzen Raum gebaut...

serioux 04. Jun 2018 / Themenstart

Nicht wirklich. Die meisten esps haben einen USB Anschluss samt Spannungswandler. Als...

gamesartDE 03. Jun 2018 / Themenstart

Sony hat soetwas in einer 5.1 Anlage in die Boxen eingebaut, also anscheinend auch ohne...

thorsten... 03. Jun 2018 / Themenstart

Also ist das System doch sinnlos und es ein Raspberry PI /Hyperion System ist immer noch...

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