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Huaxintong: China-Joint-Venture plant ARM-Server-CPUs für 2018

Der Zusammenschluss aus Qualcomm und der chinesischen Provinz Guizhou, kurz Huaxintong Semiconductor Technology, möchte noch in diesem Jahr eigene ARM-Server-CPUs veröffentlichen. Design-Anpassungen gibt es vor allem bei der Umsetzung der Kryptographie-Hardware.

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Ein Chip der Guizhou Huaxintong Semiconductor Technology Corp Limited
Ein Chip der Guizhou Huaxintong Semiconductor Technology Corp Limited (Bild: China News Service)

China möchte seine Server-CPUs mit ARM-Design, genannt Star Dragon, noch 2018 ausliefern. Das sagte Wang Kai, CEO von Guizhou Huaxintong Semiconductor Technology Corp Limited. Huaxintong ist ein Joint Venture des US-amerikanischen SoC-Entwicklers Qualcomm und der chinesischen Provinz Guizhou, das Anfang 2016 geschlossen wurde.

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Huaxintong hat Zugriff auf Technologie von Qualcomm und lässt seine Chips ebenfalls im 10LPP-Verfahren beim südkoreanischen Auftragsfertiger Samsung produzieren. Qualcomms eigene Server-CPUs heißen Centriq 2400 und haben bis zu 48 Kerne, allerdings ist die Zukunft der Sparte unklar - kürzlich verließ der Chef der Abteilung, Anand Chandrasekher, den Hersteller.

Stark aufgestellt in China mit Wachstumspotenzial

Offenbar ähneln die Star-Dragon-Prozessoren von Huaxintong den Centriq 2400, allerdings wird es Anpassungen am Design geben, um die Sicherheitsstandards in China zu erfüllen. Dazu zählt ein spezieller Verschlüsselungsalgorithmus samt Hardwarebeschleunigung. Huaxintong hat ein R&D-Center für das SoC-Design in Peking, eine Fab in Schanghai und ein Packaging-Werk in Guiyang. Der Hersteller sieht sehr großes Wachstumspotenzial in China.

Neben Qualcomm und Huaxintong arbeiten weitere Unternehmen an ARM-Server-Chips: Von Cavium kommen die ThunderX2 mit Vulcan-Design, bis zu 32 Kernen und acht Speicherkanälen. Von Ampere Computing stammt der Ampere A1, einst als X-Gene 3 von Applied Micro bekannt. Der Hersteller wurde von Macom verkauft und später an The Carlyle Group verkauft. CEO von Ampere Computing ist Renée James, die frühere Serverchefin von Intel.

Alle ARM-Chips sollen gegen Intel Xeon SP Platium mit bis zu 28 CPU-Kernen antreten, den ThunderX2 von Cavium gelingt das einem ersten Test zufolge zumindest bei Java-Servern und Big Data schon ziemlich gut.

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