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Huawei: Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

Das gute alte Kupfernetz hat doch noch etwas Zukunft. Super Vectoring und NG.fast versprechen hohe Datenraten auch in Deutschland. Bisher können mit Vectoring nur maximal 100 MBit/s erreicht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Jeff Wang (l.), President Access Network Product Line bei Huawei
Jeff Wang (l.), President Access Network Product Line bei Huawei (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die nächste Generation des Vectoring kommt in Kürze nach Deutschland. "Super Vectoring mit einer Datenrate von 250 MBit/s wird bald fertig sein", sagte Jeff Wang, President Access Network Product Line bei Huawei, Golem.de am 30. September 2016 auf dem Ultra Broadband Forum in Frankfurt am Main. "Die Technik wird von Land zu Land etwas unterschiedlich sein. Telecom Italia setzt Super Vectoring bereits ein, aber noch nicht mit der vollen Datenrate. Für die Deutsche Telekom wird die Technik anders sein." Sie sollte aber wie angekündigt im kommenden Jahr erscheinen.

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Auch für G.fast wird bereits die Folgetechnologie geschaffen. Wie Wang erklärte, ist NG.Fast als Prototyp bereits fertig. Wang: "Damit ist bereits bewiesen, dass die Technik funktioniert. Sie muss aber noch standardisiert werden, bevor ein kommerzieller Einsatz erfolgen kann. Wir hoffen, dass dies 2018 oder 2019 erfolgt. Die kommerzielle Nutzung erwarten wir im Jahr 2020."

Netzwerktopologie ist anders in Deutschland

G.fast eignet sich in Deutschland wegen der Netztopologie eher als Inhouse-Technik in Verbindung mit FTTB (Fiber To The Building), weil hierzulande keine DSLAMs in der Straße vorhanden sind. Der Standard ist ab einer Reichweite von 250 Metern nicht mehr nutzbar. In der Schweiz und Großbritannien ist die Topologie anders, weshalb Swisscom und BT die G.fast-Technik von Huawei und anderen Ausrüstern bereits kommerziell breit ausbauen. "Die Technik NG.fast wird nur von 0 bis 100 Meter einsetzbar sein", betonte Wang.

Während Länder wie China schon fast komplett auf Glasfaser setzen, nutzen viele Länder wie Deutschland weiterhin Kupfer, um GBit/s-Datenraten zu erreichen, sagte Wang. "Das spart ihnen eine Menge Geld."



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M.P. 06. Okt 2016

Du liest die referenzierten Postings nicht - finde den Fehler ... Darauf bezog ich mich...

Ovaron 02. Okt 2016

Danke! Also 15.000 Haushalte mit FTTH nach zwei Jahren. Und damit bei 73.000...

Ovaron 30. Sep 2016

Die FTTH-Penetration außerhalb der Metropolen liegt ziemlich dicht bei 0.000%

grslbr 30. Sep 2016

Ich mir auch in einigen Punkten, aber es ging ja jetzt eher um den objektiven...

sneaker 30. Sep 2016

Denk mal an Mehrfamilienhäuser in der Stadt. WLAN aus dem Keller in den fünften Stock...


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