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Huawei: Telekom startet 5G-Netz in Berlin

Die Telekom schaltet in Berlin 5G-Technik in ihrem Netzwerk ein, das bereits mit LTE zusammenarbeitet. Gesendet werde unter realen Bedingungen.

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Die neuen 5G-Antennen werden aufgebaut.
Die neuen 5G-Antennen werden aufgebaut. (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom bringt 5G so schnell wie möglich. Das sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland am 3. Mai 2018 auf dem Connect Congress in München. Die ersten 5G-Antennen der Telekom in Europa, die den zukünftigen Kommunikationsstandard unterstützen, senden ab sofort unter realen Bedingungen im Telekomnetz in Berlin, betonte er.

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Je drei Antennen sind in der Leipziger Straße und der Winterfeldtstraße installiert und basieren auf dem zukünftigen Standard 5G New Radio (NR). Die Telekom hatte zuvor erste 5G-Datenverbindungen im Netz gezeigt. Aktuell baue der Netzbetreiber jedoch im Berliner Zentrum einen kompletten 5G-Cluster mit einer Breite von bis zu fünf Kilometern.

Gegenwärtig seien in den Stadtteilen Mitte und Schöneberg die ersten sechs kommerziellen Antennen montiert und im Testbetrieb. Bis zum Sommer sollen 70 Antennen an rund 20 Standorten folgen.

Telekom: 5G-Cluster in Berlin

"Dieser 5G-Cluster in Berlin ist die Basis für unsere künftige kommerzielle 5G-Einführung in Deutschland. Die Antennen liefern uns wichtige Testergebnisse. Gleichzeitig sind sie aber auch realer Bestandteil unseres zukünftigen 5G-Netzes", erklärte Goldenits.

Die Antennen nutzen das 3,7-GHz-Spektrum mit einer Testlizenz. Das 3-GHz- Band gilt als eines der Startbänder für 5G.

Die 5G-Technik werde in die Live-Netzinfrastruktur integriert, das heißt, sie arbeitet mit der 4G-Technologie der Telekom in Deutschland zusammen. Aufgebaut wird die kommerzielle 5G-Technik von dem Ausrüster Huawei. Die Technik, die Software und die Terminals basieren auf den Standards der 3GPP (3rd Generation Partnership Project) für 5G New Radio in der Non-Standalone-Variante. Die Mobilfunkkomponente von 5G wurde im Dezember 2017 standardisiert.

"Fiber To The Building (FTTB) oder Fiber To The Small Cell macht keinen großen Unterschied", sagte Goldenits. Das Kabel an den Mast zu hängen sei der schnellste Weg, um Glasfaser auszubauen, was aber in Deutschland nicht so einfach sei. Andere Wege seien Trenching und das Verlegen der Kabel durch Abwasserkanäle. "Wireless To The Home wird mit 5G kommen", betonte er. Die Telekom arbeite an der kompletten Automatisierung des Planungsprozesses beim Netzausbau.

Offenlegung: Der Autor hat auf Einladung des Veranstalters Weka Media Publishing an der Connect Conference in München teilgenommen. Die Reisekosten wurden von Weka Media übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



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Wurzelzwerg 04. Mai 2018

Achim, ich erfreue mich über die Transparenz Informationen. Bisher ist mir solch eine...


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