• IT-Karriere:
  • Services:

Huawei: T-Mobile erreicht 2 GBit/s mit LTE in Europa

Eine Telekom-Tochter kommt mit sehr schnellem LTE weiter. Endgeräte dafür werden im Jahr 2018 erwartet.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Manager mit Testgrafik
Die Manager mit Testgrafik (Bild: T-Mobile)

T-Mobile und Huawei haben in Österreich LTE Advanced Pro eingesetzt. Beim Showcase im T-Center in Wien konnte eine Datenübertragungsrate von knapp 2 Gigabit pro Sekunde erreicht werden. Die derzeitige Höchstgeschwindigkeit von LTE liegt bei 250 MBit/s.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Darmstadt
  2. M-net Telekommunikations GmbH, München, Augsburg, Nürnberg

Die Deutsche Telekom hatte im September mit LTE Advanced Pro in ihrem Berliner Mobilfunknetz eine Datenübertragungsrate von 1,22 GBit/s erreicht. Es gibt aber noch keine Mobiltelefone, die entsprechende Chipsätze haben. Endgeräte waren "Rechner voll mit spezieller Software".

Dieser LTE-Standard stellt einen Vorläufer des künftigen 5G-Mobilfunks dar, der ab dem Jahr 2020 eingeführt wird. "Nur mit 5G werden diese Mengen an Daten weiterhin zuverlässig transportiert werden können", sagte Rüdiger Köster, Chief Technology Offficer bei T-Mobile. Im Jahr 2015 seien im T-Mobile-Netz 70.071 Terabyte transportiert worden. Innerhalb von fünf Jahren bedeutet dies eine Steigerung von rund 1.500 Prozent.

Erste nutzbare 5G-Smartphone-Prototypen schon Ende 2017

"T-Mobile Austria könnte die Vorteile von LTE Advanced Pro schon bald an ihre Kunden weitergeben", erklärte Erich Manzer von Huawei Austria. Sobald für 5G ein einheitlicher Standard geschaffen ist, werde der Ausbau weltweit gestartet. Die ersten Geräte für die Nutzung der LTE-Advanced-Pro-Technologie werden für das 2018 erwartet, 5G-Geräte ab 2020. Bruno Jacobfeuerborn, Chief Technology Officer der Deutschen Telekom, hatte Golem.de in der vergangenen Woche gesagt, das erste nutzbare 5G-Smartphone-Prototypen schon dieses Jahr fertiggestellt sein werden.

LTE Advanced Pro ist eine Kombination dreier Technologien. Higher MIMO Order (Mehrantennentechnik), Carrier Aggregation (Bündelung von Frequenzen) sowie 256 Quadratur Amplitude Modulation (QAM), einem höherwertigen Modulationsverfahren im Download, was eine effizientere Nutzung der Funkverbindung bietet.

Bei der eingesetzten MIMO (Multiple Input Multiple Output) werden 4×4-Antennen bei der Sendestation und beim Empfangsgerät eingesetzt. Ein gleichbleibendes Frequenzspektrum soll eine höhere Datenrate ermöglichen.

Im Test wurde Frequenzbündelung mit je 20 MHz aus dem 800-MHz-, 900-MHz-, 1800-MHz-, 2,1-GHz-Band und 2,6-GHz-Band versucht. So seien Datenraten von bis zu 150 Mbit/s je Träger erzielt worden. Aktuell konnten erst zwei Träger gebündelt werden, in Zukunft sollen bis zu fünf möglich sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 399€
  2. (u. a. We Are The Dwarves für 0,75€, Dark Souls: Remastered für 13,99€, Anno 2205 Ultimate...
  3. (u. a. Black+Decker Akku-Schlagbohrschrauber BDCHD18KBST, 18Volt für 99,90€, Hazet...

Ovaron 25. Okt 2016

Welche Probleme wären das denn? Das sind Probleme steigender Frequenz. Du bist Du doch...

Eule4 25. Okt 2016

Hier wäre es viel sinnvoller, wenn die Betreiber den zeitraum für das Highspeed-Volumen...

Eule4 25. Okt 2016

Was irgendwie die meisten Leute hier nicht verstehen, ist, dass eine immer höhere...


Folgen Sie uns
       


Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test

Der Magenta-TV-Stick befindet sich noch im Betatest, so dass einige Funktionen noch fehlen und später nachgereicht werden. Der Stick läuft mit einer angepassten Version von Android TV. Bei Magenta TV selbst sehen wir noch viel Verbesserungsbedarf.

Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test Video aufrufen
Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Github Entwickler veröffentlichen Screenshots der Corona-Warn-App
  2. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  3. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit

Java: Nicht die Bohne veraltet
Java
Nicht die Bohne veraltet

Vor einem Vierteljahrhundert kam das erste Java Development Kit heraus. Relevant ist die Programmiersprache aber heute noch.
Von Boris Mayer

  1. JDK Oracle will "Schmerzen" von Java beheben
  2. JDK Java 14 experimentiert mit eigenem Paketwerkzeug
  3. Eclipse Foundation Java-EE-Nachfolger Jakarta EE 9 soll Mitte 2020 erscheinen

    •  /