Huawei-Smartphones: Google warnt vor nachträglicher Einspielung der Play-Dienste

Google warnt: Wer ein Huawei-Smartphone ohne vorinstallierte Play-Dienste erworben hat, sollte diese Dienste nicht nachträglich installieren. Es würden Sicherheitsrisiken drohen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google äußert sich erstmals zum US-Handelsembargo gegen Huawei.
Google äußert sich erstmals zum US-Handelsembargo gegen Huawei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Google warnt vor Sicherheitsgefahren, wenn Käufer eines Huawei-Smartphones auf die Idee kommen, die Play-Dienste nachträglich zu installieren. Es geht dabei um all die Huawei-Smartphones, die ohne vorinstallierte Google-Dienste auf den Markt gekommen sind, wie etwa das Mate 30 Pro. Seit dem US-Handelsembargo gegen Huawei im Mai 2019 hat sich Google damit das erste Mal ganz offiziell zu dem Vorfall geäußert.

Stellenmarkt
  1. IT Netzwerk Administration - Schwerpunkt Cloud und Colocation (m/w/d)
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Köln, Stuttgart
  2. Fachinformatiker (m/w/d) für Systemintegration
    protoform® Konrad Hofmann GmbH, Fürth
Detailsuche

In einem Supportdokument beschreibt Google vor allem längst bekannte Tatsachen. Google begründet die Veröffentlichung des Dokuments damit, dass etliche Kunden deswegen bei Google nachgefragt hätten. Warum das Unternehmen neun Monate gewartet hat, bis auf die vielen Anfragen reagiert wird, bleibt allerdings offen.

Jedes nach dem 16. Mai 2019 neu erschienene Huawei-Smartphone darf nicht mehr mit den Google-Diensten ausgeliefert werden. Das untersagt ein Handelsembargo der US-Regierung, das es US-Unternehmen untersagt, mit Huawei weiterhin Geschäfte zu führen. Das bedeutet, dass diese Geräte weder den Play Store noch weitere Google-Apps haben. Das reicht von GMail über Youtube und Google Maps bis hin zu Google Home und dem Google Assistant. Huawei darf auch neue Smartphones weiterhin mit Android auf den Markt bringen, Google-Dienste fehlen dann jedoch.

Ältere Huawei-Smartphones erhalten weiterhin Updates

Im Dezember 2019 hatte Huawei das Mate 30 Pro in begrenzter Stückzahl in Deutschland verkauft - allerdings eben ohne Google-Dienste. Google weist etwa Käufer eines Mate 30 Pro darauf hin, dass es mit hohen Sicherheitsrisiken verbunden ist, wenn Nutzer die Play-Dienste nachträglich installieren. Das wird damit begründet, dass neue Huawei-Smartphones nicht Googles Zertifizierungsprozess durchlaufen hätten, bei dem es auch um die Gerätesicherheit geht.

Golem Akademie
  1. Dive-in-Workshop: Kubernetes
    16.-17. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Wer bereits ein Huawei-Smartphones mit vorinstallierten Google-Diensten besitzt, wird weiterhin Updates dafür erhalten. Auch die Google-Apps werden kontinuierlich aktualisiert. Das ist seit über neun Monaten bekannt, aber es ist das erste Mal, dass Google diese Tatsache offiziell bestätigt.

Huawei arbeitet derzeit an einem eigenen Store für Android-Apps als Ersatz für den Play Store. Auch eine eigene Karten-App ist in Planung. Dafür setzt Huawei auf Kartendaten von Tomtom.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TW1920 25. Feb 2020

Öhm... - es ging eigentlich bei meinen Aussagen um Beziehung von EU zum Iran. Ich kann...

grutzt 25. Feb 2020

Die Geräte können ja nicht gemeint sein - die sind von sich aus ja entweder sicher oder...

schnedan 24. Feb 2020

... nachvollziehbar!

Hotohori 24. Feb 2020

+1 Sicherheit zieht halt immer, vor allem bei den in Sachen Sicherheit ungebildeten...

Hotohori 24. Feb 2020

War auch direkt mein Gedanke. :D



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Echo Show 15 249,99€ • eero 6 Wifi 6 System 3er-Pack 299€ • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /