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Huawei: Samsung hat Halbleiterfertigung ohne US-Beteiligung

Der Fokus rein auf europäische und japanische Zulieferer für die Halbleiterfertigung könnte sich lohnen.

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Wafer mit 7-nm-EUV-Testchips von Samsung
Wafer mit 7-nm-EUV-Testchips von Samsung (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Durch den Bann von US-Technologie kann der weltgrößte Auftragsfertiger TSMC keine Chips mehr für Huawei produzieren - eine Chance, die Samsung Foundry für sich nutzen will. Der EE Times zufolge haben die Südkoreaner eine exklusive Fertigungsstraße gebaut, welche einzig Komponenten von europäischen und japanischen Partnern verwendet.

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Viele der notwendigen Tools stammen von führenden US-Firmen wie Applied Materials und Lam Research, wenngleich sie sich in kleinem Maßstab ersetzen lassen. Samsung Foundry ist es gelungen, mit Alternativen eine Fertigungslinie für das eigene 7LPP-Verfahren zu montieren, dem modernsten Prozess der Südkoreaner. Um Huaweis Chip-Tochter Hisilicon zu bedienen, reicht das aber nicht ansatzweise, da Hisilicon bisher der zweitgrößte Kunde bei TSMC war - nach Apple.

Problematisch gerade für sehr fortschrittliche und zukünftige Nodes ist die Abhängigkeit von ASML: Die Niederländer sind der einzige Hersteller von EUV-Lithografie-Systemen und ohne diese Scanner sind Verfahren mit extrem ultravioletter Belichtung wie 7LPP unmöglich. Dessen ist sich auch die US-Administration bewusst, weshalb laut Nikkei entsprechend Druck auf ASML ausgeübt wurde, damit ein für SMIC gedachtes EUV-System nicht ausgeliefert wird. SMIC ist die größte Halbleiter-Foundry in China. Die 7-nm-EUV-Fertigung soll noch 2020 starten. Hisilicon lässt den Kirin 710A mit 14 nm bei SMIC produzieren, das ursprüngliche Design war als Kirin 710 für TSMCs 12FFC-Verfahren ausgelegt worden.

Wie sich der Markt mittelfristig entwickeln wird, ist schwer abzuschätzen: TSMC hatte im Mai 2020 überraschend die Absicht erklärt, im US-Bundesstaat Arizona eine Fab zur Halbleiterfertigung zu bauen, dort soll ab 2024 per dann bereits veraltetem N5-Verfahren für das US-Militär produziert werden. Mit 20.000 Wafern pro Monat ist der geplante Ausstoß jedoch eher gering. Samsung Foundry expandiert derweil in Südkorea und will so die EUV-Kapazität verdreifachen. Chinas Fertiger wie SMIC hatten bisher bei US-Firmen wie Applied Research eingekauft, der Fokus könnte sich aber auf heimische Anbieter wie AMEC verlagern.

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TheSentry 15. Jun 2020 / Themenstart

Und dann auch noch falsch

FreiGeistler 15. Jun 2020 / Themenstart

Ist dir die chinesische Regierung Quelle genug? Die haben die Existenz der Lager zugegeben.

Trockenobst 14. Jun 2020 / Themenstart

Samsung muss kein Produkt anbieten. Samsung hat Zugang zu den vorhandenen Geräten. Sie...

GangnamStyle 14. Jun 2020 / Themenstart

Da hast Du nicht ganz verstanden wie der Halbleitermarkt funktioniert. Dort mahlt...

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