• IT-Karriere:
  • Services:

Huawei: Park die Bluetooth-Hörstöpsel einfach in der Smartwatch!

Huawei will die Smartwatch praktischer machen. In der Armbanduhr sollen sich komplett kabellose Bluetooth-Hörstöpsel unterbringen lassen. Ein entsprechendes Patent zeigt, wie Smartwatch und Bluetooth-Hörstöpsel eine Symbiose eingehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bluetooth-Ohrstöpsel direkt in der Smartwatch parken
Bluetooth-Ohrstöpsel direkt in der Smartwatch parken (Bild: Wipo)

Wohin mit den komplett kabellosen Bluetooth-Hörstöpseln? Auf diese Frage hat Huawei eine praktische Antwort gefunden, wie ein aktuelles Patent zeigt, das die Wipo (World Intellectual Property Organization) veröffentlicht hat. Das niederländische Magazin Lets Go Digital ist auf das Patent aufmerksam geworden und hat das vollständige Patentschreiben als PDF-Datei veröffentlicht. Demnach soll die Smartwatch die perfekte Aufbewahrungsmöglichkeit für kabellose Bluetooth-Hörstöpsel alias True Wireless In-Ears werden.

Stellenmarkt
  1. DMK E-BUSINESS GmbH, Chemnitz, Berlin-Potsdam, Köln
  2. Dürr AG, Bietigheim-Bissingen

In dem Patent beschreibt Huawei zwei Varianten für das Verstauen von komplett kabellos agierenden Bluetooth-Hörstöpseln. In beiden Fällen würden die Stöpsel in kleine Schächte geschoben werden, die sich direkt an der Smartwatch befinden. In einem Fall sind die Schächte am Armband befestigt und würden dann genau auf der anderen Seite des Uhrendisplays am Handgelenk prangen. Das würde die gesamte Smartwatch jedoch insgesamt relativ voluminös machen. Außerdem besteht hierbei die Gefahr, dass der Uhrenträger leicht mal mit den Schächten irgendwo hängen bleibt.

Dezenter und besser ist die zweite Lösung in die Smartwatch integriert. Dabei befinden sich die beiden Schächte im Bereich zwischen Uhrendisplay und Armband, sie würden sich also vergleichsweise unauffällig an das Uhrengehäuse anschmiegen. Nicht nur optisch sind die Schächte dann mehr Bestandteil der Uhr. Bei der ersten Lösung wirkt es eher wie ein Zusatz zur Uhr. Bei der zweiten Idee sind die Schächte deutlicher integraler Bestandteil der Uhr.

  • Bei diesem Smartwatch-Patent von Huawei befinden sich die Schächte für die Bluetooth-Ohrstöpsel zwischen Uhrengehäuse und Armband. (Bild: Wipo)
  • Bei diesem Smartwatch-Patent von Huawei befinden sich die Schächte für die Bluetooth-Ohrstöpsel zwischen Uhrengehäuse und Armband. (Bild: Wipo)
  • Bei diesem Smartwatch-Patent von Huawei befinden sich die Schächte für die Bluetooth-Ohrstöpsel am Armband gegenüber dem Uhrendisplay. (Bild: Wipo)
Bei diesem Smartwatch-Patent von Huawei befinden sich die Schächte für die Bluetooth-Ohrstöpsel zwischen Uhrengehäuse und Armband. (Bild: Wipo)

Wer mit seiner Smartwatch auch immer noch gleich passende komplett kabellos arbeitende Bluetooth-Stöpsel dabeihat, erweitert die Einsatzmöglichkeiten einer Smartwatch. Wenn die Uhr Telefonfunktionen hat, kann das mit den Stöpseln bequem erledigt werden. Zudem kann mit den Bluetooth-Stöpseln bequem Musik gehört werden, ohne ein Smartphone dabeihaben zu müssen. Das ist vor allem bei sportlichen Aktivitäten ein wichtiger Aspekt.

Die meisten komplett kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel werden mit einem Ladeetui geliefert, in dem diese aufbewahrt werden. Dabei werden die Akkus der Stöpsel auch gleich geladen, damit die Stöpselakkus bei der Nutzung im Idealfall vollständig geladen sind. Dieses Etui sollten Anwender bei sich tragen, bei dem Huawei-Patent ist das nicht notwendig. Möglicherweise wird auch eine künftige Huawei-Smartwatch Reserven haben, um die Stöpselakkus zu laden, wenn diese in den Schächten stecken.

Bisher ist nicht bekannt, ob Huawei das Patent tatsächlich dafür nutzt, um ein solches Produkt auf den Markt zu bringen. Wenn es passiert, gibt es dafür auch noch keinen Termin. Bei Patenten besteht auch immer das Risiko, dass daraus nie Produkte werden, die Kunden einmal kaufen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 17,99€
  2. 16,99€
  3. 11,99€
  4. 17,99€

as112 03. Jul 2018

Kann man viele Dinge drin unterbringen. Geh ich mal gleich zum Patentamt.

Alexander1996 03. Jul 2018

+1 Sehe ich auch so. Und ja der Apple Schrott ist sogar noch schlechter als die normalen...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /