Huawei: Park die Bluetooth-Hörstöpsel einfach in der Smartwatch!

Huawei will die Smartwatch praktischer machen. In der Armbanduhr sollen sich komplett kabellose Bluetooth-Hörstöpsel unterbringen lassen. Ein entsprechendes Patent zeigt, wie Smartwatch und Bluetooth-Hörstöpsel eine Symbiose eingehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bluetooth-Ohrstöpsel direkt in der Smartwatch parken
Bluetooth-Ohrstöpsel direkt in der Smartwatch parken (Bild: Wipo)

Wohin mit den komplett kabellosen Bluetooth-Hörstöpseln? Auf diese Frage hat Huawei eine praktische Antwort gefunden, wie ein aktuelles Patent zeigt, das die Wipo (World Intellectual Property Organization) veröffentlicht hat. Das niederländische Magazin Lets Go Digital ist auf das Patent aufmerksam geworden und hat das vollständige Patentschreiben als PDF-Datei veröffentlicht. Demnach soll die Smartwatch die perfekte Aufbewahrungsmöglichkeit für kabellose Bluetooth-Hörstöpsel alias True Wireless In-Ears werden.

In dem Patent beschreibt Huawei zwei Varianten für das Verstauen von komplett kabellos agierenden Bluetooth-Hörstöpseln. In beiden Fällen würden die Stöpsel in kleine Schächte geschoben werden, die sich direkt an der Smartwatch befinden. In einem Fall sind die Schächte am Armband befestigt und würden dann genau auf der anderen Seite des Uhrendisplays am Handgelenk prangen. Das würde die gesamte Smartwatch jedoch insgesamt relativ voluminös machen. Außerdem besteht hierbei die Gefahr, dass der Uhrenträger leicht mal mit den Schächten irgendwo hängen bleibt.

Dezenter und besser ist die zweite Lösung in die Smartwatch integriert. Dabei befinden sich die beiden Schächte im Bereich zwischen Uhrendisplay und Armband, sie würden sich also vergleichsweise unauffällig an das Uhrengehäuse anschmiegen. Nicht nur optisch sind die Schächte dann mehr Bestandteil der Uhr. Bei der ersten Lösung wirkt es eher wie ein Zusatz zur Uhr. Bei der zweiten Idee sind die Schächte deutlicher integraler Bestandteil der Uhr.

  • Bei diesem Smartwatch-Patent von Huawei befinden sich die Schächte für die Bluetooth-Ohrstöpsel zwischen Uhrengehäuse und Armband. (Bild: Wipo)
  • Bei diesem Smartwatch-Patent von Huawei befinden sich die Schächte für die Bluetooth-Ohrstöpsel zwischen Uhrengehäuse und Armband. (Bild: Wipo)
  • Bei diesem Smartwatch-Patent von Huawei befinden sich die Schächte für die Bluetooth-Ohrstöpsel am Armband gegenüber dem Uhrendisplay. (Bild: Wipo)
Bei diesem Smartwatch-Patent von Huawei befinden sich die Schächte für die Bluetooth-Ohrstöpsel zwischen Uhrengehäuse und Armband. (Bild: Wipo)

Wer mit seiner Smartwatch auch immer noch gleich passende komplett kabellos arbeitende Bluetooth-Stöpsel dabeihat, erweitert die Einsatzmöglichkeiten einer Smartwatch. Wenn die Uhr Telefonfunktionen hat, kann das mit den Stöpseln bequem erledigt werden. Zudem kann mit den Bluetooth-Stöpseln bequem Musik gehört werden, ohne ein Smartphone dabeihaben zu müssen. Das ist vor allem bei sportlichen Aktivitäten ein wichtiger Aspekt.

Die meisten komplett kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel werden mit einem Ladeetui geliefert, in dem diese aufbewahrt werden. Dabei werden die Akkus der Stöpsel auch gleich geladen, damit die Stöpselakkus bei der Nutzung im Idealfall vollständig geladen sind. Dieses Etui sollten Anwender bei sich tragen, bei dem Huawei-Patent ist das nicht notwendig. Möglicherweise wird auch eine künftige Huawei-Smartwatch Reserven haben, um die Stöpselakkus zu laden, wenn diese in den Schächten stecken.

Bisher ist nicht bekannt, ob Huawei das Patent tatsächlich dafür nutzt, um ein solches Produkt auf den Markt zu bringen. Wenn es passiert, gibt es dafür auch noch keinen Termin. Bei Patenten besteht auch immer das Risiko, dass daraus nie Produkte werden, die Kunden einmal kaufen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
JPEG XL
Die Browserhersteller sagen nein zum Bildformat

JPEG XL ist das überlegene Bildformat. Aber Chrome und Firefox brechen die Implementierung ab. Wir erklären das Format und schauen auf die Gründe für die Ablehnung.
Eine Analyse von Boris Mayer

JPEG XL: Die Browserhersteller sagen nein zum Bildformat
Artikel
  1. Walking Simulator: Gameplay von The Day Before erntet Spott
    Walking Simulator
    Gameplay von The Day Before erntet Spott

    Nach Betrugsvorwürfen haben die Entwickler von The Day Before nun Gameplay veröffentlicht - das nicht besonders gut ankommt.

  2. Lasertechnik: Hoffnung auf Femtosekundenlaser für die Hosentasche
    Lasertechnik
    Hoffnung auf Femtosekundenlaser für die Hosentasche

    An der Universität Yale wurde ein Titan-Saphir-Laser auf einem Chip erzeugt und fortgeschrittene Lasertechnik auf Millimetergröße geschrumpft.

  3. Knockout City: Drei Games-as-a-Service weniger in einer Woche
    Knockout City
    Drei Games-as-a-Service weniger in einer Woche

    Rumbleverse, Apex Legends Mobile und Knockout City: Innerhalb weniger Tage heißt es Game Over für drei bekannte Multiplayerspiele.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas, CPUs & Co. • HTC Vice 2 Pro Full Kit 899€ • RAM-Tiefstpreise • Amazon-Geräte bis -50% • Samsung TVs bis 1.000€ Cashback • Corsair HS80 7.1-Headset -42% • PCGH Cyber Week • Samsung Curved 27" WQHD 267,89€ • Samsung Galaxy S23 vorbestellbar [Werbung]
    •  /