• IT-Karriere:
  • Services:

Huawei P9 im Test: Das Schwarz-Weiß-Smartphone

Huawei setzt bei seinem neuen Topsmartphone P9 auf zwei Kameras: eine für Farbaufnahmen und eine mit monochromem Sensor, der Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit exzellenter Tonwerttrennung ermöglicht. Ob es dadurch zu einem Konkurrenten für aktuelle Topgeräte wird, hat sich Golem.de im Test angeschaut.

Artikel von veröffentlicht am
Das Huawei P9 verfügt über einen separaten Schwarzweiß-Bildsensor.
Das Huawei P9 verfügt über einen separaten Schwarzweiß-Bildsensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dass Huawei bei seinem neuen Smartphone P9 irgendetwas mit zwei Hauptkameras anstellen würde, war vor der Präsentation am 6. April 2016 bereits nahezu sicher: Zum einen gab es entsprechende Leaks, zum anderen warb der Hersteller selbst offensiv mit dem Hashtag #OO, was zwei Objektiven entspricht. Was Nutzer aber letztlich mit den zusammen mit Leica entwickelten Kameras anstellen können, wurde erst während der Präsentation des P9 klar.

Anders als LG beim G5 hat Huawei keine zwei Objektive mit unterschiedlicher Brennweite verbaut, sondern zwei 27-mm-Linsen mit zwei 12-Megapixel-Sensoren. Die Besonderheit: Ein Sensor unterstützt den RGB-Farbraum, der zweite ist monochrom und nimmt dementsprechend nur Schwarz-Weiß-Bilder auf. Die Kombination der beiden Objektive und Sensoren soll unter anderem schnelleres Fokussieren und eine nachträgliche Fokusverschiebung bringen.

  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem monochromen Sensor des P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Farbtafel, aufgenommen mit dem P9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Farbtafel, mit dem monochromen Sensor des P9 fotografiert (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wird das Farbbild lediglich in Schwarz-Weiß umgewandelt, werden die Farben weitaus schlechter voneinander getrennt, Gelb erscheint als Weiß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Farbaufnahme des P9 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue P9 von Huawei (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das P9 hat einen 5,2 Zoll großen Bildschirm, im Inneren arbeitet der neue Krin-955-Prozessor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hauptmerkmal ist die Dual-Kamera, die über einen RGB- und einen Monochromsensor verfügt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das P9 über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der monochrome Sensor des P9 im Einsatz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben den beiden Objektiven sitzen der zweifarbige LED-Blitz und der Laser-Autofokus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue P9 von Huawei (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Huawei hat sich beim neuen Smartphone auf die Kameras und die Zusammenarbeit mit Leica konzentriert; Golem.de hat sich im Test angeschaut, ob der neue Ansatz tatsächlich etwas taugt. Darüber haben wir aber auch die anderen Punkte, die ein gutes Smartphone ausmachen, nicht vergessen - also etwa das Display oder das SoC. Beim Chip zeigt sich, dass Huawei wieder der Konkurrenz von Samsung, LG und Sony hinterherhinkt. Ob das P9 insgesamt dennoch lohnt, haben wir überprüft.

Zwei Objektive, unauffälliges Gehäusedesign

Die beiden Objektive auf der Rückseite sind das auffälligste Merkmal des Geräts. Vom Design her ist es ansonsten eher unauffällig bis langweilig. Das Gehäuse ist komplett aus Metall und hat abgefräste Kanten, wie es bei vielen Herstellern momentan zu sehen ist. Das Metall hat ein weitaus angenehmeres Finish, als es noch das P8 hatte, das P9 liegt insgesamt sehr angenehm in der Hand. In der oberen Hälfte der Rückseite sitzt noch ein schnell arbeitender Fingerabdrucksensor.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Hochheim am Main
  2. operational services GmbH & Co. KG, Hamburg

Die beiden Objektive sind - analog zum ebenfalls von Huawei gebauten Nexus 6P - in einem durch Glas abgesetzten Bereich verbaut, der auch den zweifarbigen Blitz und den Laser-Autofokus-Sensor beinhaltet. Dass es sich bei den verbauten Objektiven um Leica-Linsen handelt, ist unschwer am Leica-Aufdruck in der Ecke erkennbar, gefolgt von der Bezeichnung der Objektive: Es handelt sich um zwei aspherische Summarit H mit Anfangsblenden von f/2.2 und Brennweiten von 27 mm.

Summarit-Objektive hat Leica erstmals Ende der 1940er Jahre präsentiert. In den 2000er Jahren wurde der Name für eine Produktlinie preiswerterer Objektive wiederverwendet. Das H dürfte für Huawei stehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Zwei Kameras, zwei Bildsensoren 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (ES GEHT ENDLICH LOS!)
  2. ab 21,00€
  3. (aktuell u. a. Toshiba-Festplatte mit 10 TB für 279,00€ (Bestpreis!), Be quiet Silent Base 801...
  4. ab 30,00€ bei ubi.com

ahofma 13. Dez 2016

Hallo, kann mir jemand seine Meinung zum Vergleich Huawei P9 und OnePlus 3T mitteilen...

Horsty 27. Apr 2016

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher...

Horsty 27. Apr 2016

Das stimmt so nicht. Bild Sensoren nehmen Photos in RGB oder rgbw auf, ergo 3 Farben...

Bill Carson 15. Apr 2016

Dem schließe ich mich an. Eine Fuji X100 monochrom zum Beispiel würde ich sofort kaufen...

DreiChinesenMit... 15. Apr 2016

Man bedenke, dass die RGB-Aufnahmen per se verrauscht sind, da die Farbsensoren eine...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Von De-Aging zu Un-Deading: Wie Hollywood die Totenruhe stört
Von De-Aging zu Un-Deading
Wie Hollywood die Totenruhe stört

De-Aging war gestern, jetzt werden die Toten zum Leben erweckt: James Dean übernimmt posthum eine Filmrolle. Damit überholt in Hollywood die Technik die Moral.
Eine Analyse von Peter Osteried


    Top-Level-Domains: Wem gehören .amazon, .ostsee und .angkorwat?
    Top-Level-Domains
    Wem gehören .amazon, .ostsee und .angkorwat?

    Südamerikanische Regierungen streiten sich seit Jahren mit Amazon um die Top-Level-Domain .amazon. Bislang stehen die Regierungen als Verlierer da. Ein anderer Verlierer ist jedoch die Icann, die es nicht schafft, das öffentliche Interesse an solch einer Domain ausreichend zu berücksichtigen.
    Von Katrin Ohlmer

    1. Icann Namecheap startet Beschwerde wegen .org-Preisen
    2. Domain-Registrierung Icann drückt .org-Vertrag ohne Preisschranken durch
    3. Domain-Registrierung Mehrheit widerspricht Icann-Plan zur .org-Preiserhöhung

      •  /