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Vorbereitet auf 5G: TDD-Mobilfunkantenne
Vorbereitet auf 5G: TDD-Mobilfunkantenne (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Huawei: Mobilfunkbetreiber fürchten steigende Kosten per Bit

Vorbereitet auf 5G: TDD-Mobilfunkantenne
Vorbereitet auf 5G: TDD-Mobilfunkantenne (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

5G wird von den Netzbetreibern nicht ohne Bedenken aufgebaut. Doch ist das Netz einmal errichtet, sollen laut Huawei die Kosten pro übertragenes Bit sinken. Diese Ansicht teilen auch andere.

Die Mobilfunkbetreiber haben mit Blick auf den Aufbau von 5G zwei Hauptsorgen. "Sie machen sich Sorgen wegen der Kosten per Bit, die bisher immer mehr steigen, und sie suchen nach neuen Umsatzquellen. Hier bieten die vertikalen Industrien ein großes Potenzial", sagte Chaobing Yang, President Huawei 5G Product Line, am 15. November 2017 auf dem Global Mobile Broadband Forum in London. Zuvor hatte Peter Zhou, Chief Marketing Officer bei Huawei Wireless Solution, eingeräumt, dass "Mobilfunkbetreiber fragen, wozu sie 5G eigentlich brauchen".

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Mit 5G sänken die Kosten pro übertragendes Bit in den Mobilfunknetzen jedoch, betonte Yang. Diesen Vorteil sah auch der technische Leiter der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), Walter Berner, dem zufolge mit 5G die Übertragung von Content und Streamingangeboten pro Bit deutlich günstiger wird. Doch bevor die Kosten pro Bit sinken, müssen die Netzbetreiber hohe Summen in den Aufbau der neuen Technik investieren, wie Deutsche-Telekom-Chef Tim Höttges erklärt hatte: In ganz Europa koste der Ausbau 300 bis 500 Milliarden Euro.

5G: 2.200 Beschäftigte bei Huawei R&D in Europa

Yang leitet den Bereich 5G bei dem chinesischen Telekommunikationsausrüster, der nach eigenen Angaben 2.200 europäische Beschäftigte für 5G im Bereich Forschung und Entwicklung hat.

Huaweis Rotating Chief Executive Officer Ken Hu betonte am Morgen in seiner Eröffnungsansprache, dass ein gewaltiger Markt für Mobilfunkanbieter warte, wenn sie 20 Millionen Frachtcontainer, 100 Millionen neue Fahrräder, 300 Millionen LED-Straßenleuchten und 1,8 Milliarden intelligente Wasserzähler verbinden würden.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei an dem Global Mobile Broadband Forum in London teilgenommen. Die Reisekosten wurden von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.


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Anonymer Nutzer 16. Nov 2017

Du bist aber eher die Ausnahme. Die meisten Leute haben keinerlei Bezug zu...

Pecker 16. Nov 2017

Warum sollte es sich nicht lohnen in 5G zu investieren? 5G wird den Mobilfunk meiner...

Leegastaenikoer 16. Nov 2017

Bitinflation. Sieht mehr aus, ist es aber nicht. Die ganzen Websites mit Responsive Web...



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