Kirin-930-Prozessor aus dem P8

Von der Leistungsfähigkeit her ähnelt das Mediapad M2 10.0 nicht besonders überraschend dem Huawei P8 - von dem es den Prozessor übernommen hat. Der Kirin 930 ist ein Acht-Kern-SoC mit vier auf 2 GHz getakteten Kernen und vier auf 1,5 GHz getakteten Kernen. Insgesamt eignet sich der Chip sowohl für alltägliche Aufgaben als auch für anspruchsvollere Spiele - das Rennspiel Riptide GP2 etwa läuft problemlos auf dem Mediapad.

  • Der mit der Premium-Version des Mediapad M2 10.0 mitgelieferte Digitizer ermöglicht über ein Pop-Up-Menü Zugriff auf verschiedene Apps. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank 2.048 Druckstufen lässt sich mit dem Stift auch zeichnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Mediapad M2 10.0 ist 10,1 Zoll groß und löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des neuen Mediapad ist aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Home-Button ist ein schnell arbeitender Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel, macht aber eher Fotos in Schnappschussqualität. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Mediapad M2 10.0 ist hoch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mediapad M2 10.0 mit dem Eingabestift (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch handschriftliche Notizen lassen sich mit dem Mediapad M2 10.0 anfertigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Im Home-Button ist ein schnell arbeitender Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Benchmark-Ergebnisse im Mittelklassebereich

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Im Geräte-Benchmark Geekbench 3.1 kommt das Mediapad M2 10.0 auf einen Single-Wert von 878 Punkten und einen Multi-Wert von 3.551 Zählern. Das sind dem Alter des SoCs angemessene Werte im oberen Mittelfeld. Im Grafik-Benchmark GFX Bench kommt das Tablet im T-Rex-Test auf einen Offscreen-Wert von 17 fps - ein Ergebnis im unteren Mittelklassebereich. Den anspruchsvolleren Manhattan-Test konnten wir nicht durchführen. Im Icestorm-Unlimited-Test des 3DMarks erreicht das Gerät mit 12.498 Punkten auch eher ein Resultat in der Mittelklasse.

Die Hauptkamera auf der Rückseite des Mediapads ist auf dem Papier überraschend gut ausgestattet: Der Sensor hat 13 Megapixel, die Anfangsblende der Optik ist mit f/2.0 recht groß und es ist ein LED-Fotolicht verbaut. Die Frontkamera hat 5 Megapixel.

Die Bildergebnisse sind hingegen nicht besser als bei den meisten anderen Tablets: Für den gelegentlichen Schnappschuss reicht die Qualität aus, in das Bild hineinzoomen sollte der Nutzer aber nicht. Das Hintergrundrauschen ist bereits bei Tageslichtaufnahmen sehr deutlich, worunter auch die Schärfe leidet.

Fingerabdrucksensor reagiert schnell und zuverlässig

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Im Home-Button des Tablets ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. Über diesen lässt sich das Mediapad entsperren, was in unseren Versuchen schnell und problemlos funktioniert. Zusätzlich hat Huawei einige Wischgesten implementiert, die der Nutzer auch ausführen kann, ohne einen Abdruck zu registrieren - wenn er dies aus Sicherheitsgründen etwa nicht machen möchte.

Legen wir einen Finger auf den Home-Button, kehren wir zum Startbildschirm zurück - drücken lässt sich der Knopf nicht. Ein Wisch über den Button nach rechts (im Querformat) beziehungsweise nach oben (im Hochformat) ruft die Übersicht der aktuell genutzten Anwendungen auf. Ein Wisch nach links beziehungsweise unten entspricht der Zurück-Taste. Auch hier ist Huawei wie bei den Lautsprechern leider etwas inkonsequent: Anstatt dass die Gesten in jeder Lage in die gleiche Richtung ausgeführt werden können, muss die Ursprungsrichtung beibehalten werden. Das erfordert immer ein Mitdenken und kann zu Fehlbedienungen führen, die nerven.

Ausgeliefert wird das Mediapad M2 10.0 mit Android in der Version 5.1.1, auf dem Huaweis eigene Benutzeroberfläche Emotion UI (EMUI) 3.1 installiert ist. Wie bei anderen EMUI-Geräten gibt es keinen App-Drawer, stattdessen werden die Anwendungen direkt auf dem Home-Screen abgelegt. Zu den weiteren Besonderheiten von EMUI 3.1 gehören wechselbare Designs sowie eine Schnellsuchleiste, die durch einen Wisch nach unten im Startbildschirm aufgerufen werden kann.

Gute Akkulaufzeit und ausdauernder Standby-Modus

Der Akku des neuen Mediapads hat eine Nennladung von 6.660 mAh. Einen Full-HD-Film können wir bei voller Helligkeit fast 8 Stunden lang anschauen - ein guter Wert. Im Standby-Modus verliert das Tablet erfreulicherweise nur wenig an Akkuladung.

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