Premium-Variante kommt mit gutem Eingabestift

Das Mediapad M2 10.0 ist in zwei Varianten erhältlich: der Standard- und der Premium-Version. Äußerlich identisch, sind sie sowohl technisch als auch vom Zubehör verschieden. Die Standard-Variante ist mit einem 2-GByte-Arbeitsspeicher und einem 16-GByte-Flash-Speicher ausgestattet, bei der Premium-Variante sind es 3 GByte RAM und 64 GByte interner Speicher. Das SoC ist mit dem Kirin 930 bei beiden Geräten das gleiche Modell, auch die restliche Hardware ist identisch - inklusive einem Steckplatz für Micro-SD-Karten.

  • Der mit der Premium-Version des Mediapad M2 10.0 mitgelieferte Digitizer ermöglicht über ein Pop-Up-Menü Zugriff auf verschiedene Apps. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank 2.048 Druckstufen lässt sich mit dem Stift auch zeichnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Mediapad M2 10.0 ist 10,1 Zoll groß und löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des neuen Mediapad ist aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Home-Button ist ein schnell arbeitender Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel, macht aber eher Fotos in Schnappschussqualität. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Mediapad M2 10.0 ist hoch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mediapad M2 10.0 mit dem Eingabestift (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch handschriftliche Notizen lassen sich mit dem Mediapad M2 10.0 anfertigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Dank 2.048 Druckstufen lässt sich mit dem Stift auch zeichnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das IPS-Display hat bei einer Größe von 10,1 Zoll eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Bei einer Pixeldichte von 224 ppi sind Bildschirminhalte damit nicht mehr ganz scharf - bei näherem Hinsehen sind einzelne Pixel gut erkennbar, Schriften weisen einen Treppeneffekt auf. Mittlerweile wirkt diese Auflösung bei derart großen Tablets etwas veraltet. Die Farben sind satt und blickwinkelstabil, auch die Helligkeit nimmt bei spitzem Betrachtungswinkel nur geringfügig ab. Der Bildeindruck ist insgesamt sehr gut.

Huaweis S-Pen heißt M-Pen

Fast noch interessanter als die bessere Speicherausstattung finden wir beim Premium-Modell den mitgelieferten Digitizer, den Huawei M-Pen nennt. Der Stift arbeitet aktiv, er benötigt eine Batterie vom Typ AAA. Dank seiner 2.048 Druckstufen und einer pixelgenau wirkenden Eingabe ist der Stift äußerst präzise. So sind neben handschriftlichen Notizen auch Zeichnungen mit kleinen Details gut auf dem Mediapad möglich.

Der M-Pen hat zwei Bedienknöpfe. Der vordere dient als Funktionstaste, der hintere ruft die Radierfunktion auf. Bei der Funktionstaste hat Huawei sich zumindest teilweise großzügig von Samsung inspirieren lassen: Halten wir die Taste gedrückt und tippen mit dem Stift auf das Display des Mediapad M2 10.0, erscheint ein kleines Pop-Up-Menü, wie man es von den Note-Modellen der Konkurrenz aus Südkorea kennt.

Pop-Up-Menü und Screenshot-Funktionen

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Hier finden sich Shortcuts zur Notiz-App Bamboo-Paper, zum E-Mail-Client, zum Rechner sowie zur Hilfe. Diese Verknüpfungen lassen sich nicht ändern. Als weitere M-Pen-Funktionen hat Huawei verschiedene Möglichkeiten implementiert, Screenshots aufzunehmen. Halten wir den Funktionsknopf des Stiftes gedrückt und tippen zweimal auf das Display, wird der gesamte Inhalt als Bild gespeichert. Kreisen wir einen Bereich ein, wird nur dieser als Screenshot gespeichert.

Ob Nutzer bei einem Tablet eine Digitizer-Unterstützung benötigen oder nicht, ist sicherlich Geschmackssache. Wir finden aber, dass Huawei mit dem M-Pen beim neuen Mediapad eine Menge richtig macht: Der Stift ist sehr präzise, gleichzeitig verfügt er über sinnvolle Zusatzfunktionen - wenn man denn einen Stift verwenden möchte.

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 Vier Lautsprecher, die keine hohe Lautstärke mögenKirin-930-Prozessor aus dem P8 
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