Scharfes Bild trotz VA?

Für ein gutes Gaming-Panel sind diverse Faktoren relevant. Erstmal muss die Bildfrequenz stimmen, damit es auch bei schnelleren Bewegungen nicht ruckelt. Außerdem sollten Schlierenbildung oder andere Bildartefakte möglichst wenig sichtbar sein. Von Vorteil sind auch Zusatzfeatures wie Freesync, Vsync oder andere.

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Bei der Bildfrequenz kann Huawei klar punkten. In dem Preissegment gibt es wenig Ultrawide-Bildschirme mit 1440p-Auflösung, die ebenfalls mit 165 Hz arbeiten. Allerdings unterstützt das Panel offiziell keine variablen Refresh Rates, mangels HDMI 2.1 (VRR) und Standards wie Freesync oder GSync.

Größtes Manko bei günstigeren Gaming-Monitoren ist allerdings meist das VA-Panel. Es kann zwar gute Kontraste und eine solide Farbdarstellung bieten, ist aber sehr träge. Gerade bei schnellen Bewegungen und beim Ziehen von Fenstern fallen starke Schlieren auf. Das ist auch beim Huawei Mateview GT der Fall.

Overdrive mindert Schlieren etwas

Allerdings verfügt der Monitor über einen Pixel-Overdrive in fünf Stufen. Der funktioniert ziemlich gut - zumindest in Games. Unter den richtigen Bedingungen werden Schlieren auf der höchsten Übertaktungsstufe gut versteckt. Das wird auch im bekannten Ufo-Test schnell deutlich: Der Sternenhintergrund und die kleine sich bewegende UFO-Animation sehen scharf aus, während sie ohne Übertaktung sichtbar schmieren.

  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Das Netzteil wird per USB-C angeschlossen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die LED-Leiste dient auch als Lautstärkeregler. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die LED-Leiste dient auch als Lautstärkeregler. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel zeigt Schwächen bei Grüntönen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gute SRGB-Farbabdeckung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Homogene und helle Ausleuchtung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Homogene und helle Ausleuchtung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Der Pixel Overdrive hat einen Nachteil. In Games flackern Texturen bei schnellen Bewegungen leicht, was aber nur beim näheren Hinschauen wirklich auffällt. Offensichtlicher ist das Ghosting, also ein weißer Schleier an Objektkanten, während wir unsere Spielfigur schnell bewegen. Solche Artefakte werden vor allem in sehr dunklen Szenen sichtbar - etwa, wenn wir bei Nacht die Stadt Lorville in Star Citizen erkunden.

Es ist also klar: Auch Huawei kann die Nachteile von VA nicht komplett ausgleichen. Die Pixelreaktionszeit ist dafür einfach nicht hoch genug. Auch fällt bei dunklen Szenen Backlight Bleeding an den Bildschirmrändern auf. Das ist bei LCD-Panels typisch und hier zumindest nicht allzu stark ausgeprägt, was wir begrüßen.

Hell und farbtreu genug

Außerhalb von Games kann uns der Monitor durch eine recht gute und vor allem homogene Ausleuchtung überzeugen. Wir messen im Schnitt 389 cd/m² Helligkeit. Huawei gibt auf der Produktseite eine Helligkeit von 350 cd/m² an. Maximal messen wir aber sogar 405 cd/m². Der niedrigste Wert von 374 cd/m² ergibt eine Schwankung von nicht einmal 10 Prozent. Das sehen wir gerade bei günstigeren Monitoren nicht oft.

  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Das Netzteil wird per USB-C angeschlossen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die LED-Leiste dient auch als Lautstärkeregler. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die LED-Leiste dient auch als Lautstärkeregler. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel zeigt Schwächen bei Grüntönen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gute SRGB-Farbabdeckung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Homogene und helle Ausleuchtung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Das Panel deckt zudem knapp 99,3 Prozent des sRGB-Farbraumes und 85,6 Prozent DCI-P3 ab. Blaue und rote Töne werden fast vollständig dargestellt. Schwächen zeigen sich hier eher bei Grüntönen. Die Farbgenauigkeit Delta E von 1,35 ist gut.

Für das Bearbeiten von Urlaubsfotos oder einen gemütlichen Serienabend ist die Farbraumabdeckung völlig ausreichend. Dabei kann der Monitor auch HDR-Inhalte abspielen. Der Effekt ist hier allerdings kaum merklich, da die maximale Helligkeit für einen wirklich sichtaren Effekt nicht ausreicht.

HUAWEI MateView GT

Simples Menü am Bildschirm

Generell sind die Einstellungsmöglichkeiten des Mateview GT begrenzt. Wir können etwa nur zwischen voreingestellten Bildprofilen oder einem selbst erstellten Profil wechseln. Außerdem fehlen für den professionellen Bereich wichtige Kalibrierungsoptionen wie die Farbtemperatur oder der Gamma-Wert des Panels.

Für die meisten Menschen dürfte der simple RGB-Regler aber ausreichen. Das voreingestellte Standard-Bildprofil ist dabei bereits schon ab Werk ausreichend gut kalibriert. Wir mussten nicht viele Einstellungen vornehmen. Zudem gestaltet sich die Menüführung mit kleinem Steuerknüppel einfach und ist schnell verständlich.

  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Das Netzteil wird per USB-C angeschlossen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die LED-Leiste dient auch als Lautstärkeregler. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die LED-Leiste dient auch als Lautstärkeregler. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel zeigt Schwächen bei Grüntönen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gute SRGB-Farbabdeckung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Homogene und helle Ausleuchtung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Huawei Mateview GT (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Der Monitor bietet einige wenige Gaming-Funktionen. So können wir uns etwa ein Fadenkreuz einblenden lassen (was einige Menschen sicher als Cheat bezeichnen würden) oder schwarze Bereiche aufhellen. Gerade Letzteres ist im kompetitiven E-Sport wichtig, um gegnerische Figuren auch im Dunkeln gut und schnell zu erkennen.

Etwas schade: Trotz der für ein integriertes Audiosystem guten Soundbar ist hier kein Equalizer verbaut, mit dem wir Frequenzbereiche selbst verstärken oder abschwächen könnten. Wir können also nur zwischen fünf voreingestellten Profilen wählen. Völlig unklar ist uns, warum hier ein Mikrofon verbaut wurde. Schließlich gibt es mangels Webcam dafür keinen offensichtlichen Grund. Deshalb haben wir es direkt im Menü abgeschaltet.

Wirklich vermisst haben wir im Menü aber nichts. Je weniger Menüpunkte es gibt, desto weniger können wir auch falsch einstellen. Und das ist bei einem Einsteigergerät wie dem Mateview GT wichtig.

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 Huawei Mateview GT im Test: Ein guter Einstieg in die Welt der Ultrawide-MonitoreHuawei Mateview GT - Verfügbarkeit und Fazit 
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sambache 29. Jul 2021 / Themenstart

Ist nichts besonderes : "Trust Arys PC-Soundbar" für EUR 13 ;-)

OMGle 26. Jul 2021 / Themenstart

Für MacBook Air mit M1 wird's doch reichen, oder?

_2xs 26. Jul 2021 / Themenstart

Ich verstehe das Problem auch nicht. Was ist genau gemeint. Wobei mir das hier...

Marco2G 24. Jul 2021 / Themenstart

Mal doof gefragt, bei einem R1500 müsste man doch 1.5 m vom Bildschirm entfernt sitzen...

LH 24. Jul 2021 / Themenstart

Ohne diesen Hinweis wäre es auch nicht möglich gewesen, dies zu wissen. Leider sind die...

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