Abo
  • Services:
Anzeige
Das Matebook in seinem Tastatur-Cover
Das Matebook in seinem Tastatur-Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Das Matebook ist aktuell in zwei Varianten erhältlich. Das Modell mit Core-m3-Prozessor, 4 GByte Arbeitsspeicher und 128-GByte-SSD kostet 870 Euro, die von uns getestete Version mit Core-m5-Prozessor, 8 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher ist für 1.180 Euro zu haben. Beiden Tablets liegt das Tastatur-Cover bei.

  • Das Matebook im zusammengeklappten Tastatur-Cover, daneben der Matepen und das Matedock in seiner Hülle (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matedock in seiner Hülle (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matedock bietet zwei USB-Anschlüsse, einen Ethernet-Anschluss, einen HDMI-Ausgang sowie einen VGA-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Hülle des Matedocks können auch die Adapter für das Matebook untergebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Digitizer Matepen hat 2.048 Druckstufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am hinteren Ende des Matepens ist ein Laserpointer eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook wird wie die Surface-Tablets über Pins mit der Tastatureinheit verbunden. Einen Akku benötigt die Tastatur nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook hat neben der Kopfhörerbuchse nur einen Anschluss - einen USB-Typ-C-Port, über den das Tablet auch geladen wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook in seinem Tastatur-Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Cover wird mit Hilfe eines magnetischen Klappsystems aufgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Cover bietet insgesamt zwei verschiedene Winkel.
  • Das Tablet wird magnetisch mit dem Cover verbunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook mit dem Matedock und dem Matepen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Matebook im zusammengeklappten Tastatur-Cover, daneben der Matepen und das Matedock in seiner Hülle (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Interessant ist natürlich ein Vergleich der Preise mit den Konkurrenzgeräten, allen voran Microsofts Surface Pro 4. Dieses ist als Ausstattungsvariante mit Core-M-Prozessor lediglich mit einem Core-m3-Prozessor zu haben und kostet ohne Tastatur, aber mit Digitizer bei Microsoft 900 Euro - ist also etwas teurer als das entsprechende Matebook mit Tastatur. Ein Surface mit leistungsfähigerem Core i5, 8 GByte RAM und 256 GByte SSD kostet inklusive Stift hingegen 1.240 Euro; rechnet man noch 120 Euro für das Type-Cover drauf, erhalten Käufer für insgesamt 180 Euro Aufpreis zum Preis des Core-m5-Matebooks also einen weitaus leistungsfähigeren Laptop-Ersatz, als es das Matebook ist.

Anzeige

Verglichen mit Lenovos Thinkpad X1 Tablet ist das Matebook deutlich günstiger: In Lenovos Onlineshop kostet das Gerät mit gleichem Core-m5-Prozessor, 8 GByte RAM, 256-GByte-SSD und Tastatur fasst 1.600 Euro.

Fazit

Das Matebook ist für Huawei ein gelungener Einstieg in den Detachable-Markt. Das Tablet ist in leistungsfähigen Versionen zu haben und bietet als Ersatz für einen Büro-Laptop die Leistungsfähigkeit, die man braucht. Lobenswert ist, dass sich Huawei entschieden hat, das Tastatur-Cover direkt mitzuliefern; dafür liegt der aktuelle Preis etwas über dem bei der Präsentation angegebenen Listenpreis.

Das Tablet ist hervorragend verarbeitet, hat einen tollen Bildschirm und einen sehr guten Fingerabdrucksensor. Einziger Wermutstropfen: Ohne Adapter für die einzige USB-Buchse wird es mit dem Status als Notebook-Ersatz schwierig, da es zu wenige Anschlüsse gibt.

Am Tastatur-Cover merken wir, dass Huawei im Bereich der Detachables noch nicht viel Erfahrung hat: Die Standkonstruktion mit Magneten ist nicht immer stabil, zudem liegt die Tastatur nicht plan auf, weswegen sie beim Tippen immer etwas nachgibt. Das Matebook ist natürlich dennoch nutzbar, ärgerlich sind diese Kleinigkeiten aber schon. Der Vorteil der nur durch das Cover realisierten Standkonstruktion ist, dass das Matebook sehr viel dünner als das Surface Pro 4 und auch besser auf dem Schoß nutzbar ist. Dafür lässt es sich nur in zwei Winkeln nutzen.

Betrachten wir das Gebotene angesichts des verlangten Preises, so erscheint uns das Matebook als Notebook-Ersatz verglichen mit den leistungsfähigeren Core-i-Varianten des Surface Pro 4 als zu teuer. Für das Core-i5-Pendant unseres Test-Matebooks zahlen Nutzer mit Tastaturcover insgesamt zwar 180 Euro mehr; dafür bekommen sie aber auch einen besseren Ständer, eine etwas bessere Tastatur, einen Digitizer und gleich mehrere Anschlussmöglichkeiten, ohne einen Adapter kaufen zu müssen. Den benötigen Nutzer des Matebook unserer Meinung nach zwingend, wenn sie das Gerät wirklich als Laptop nutzen wollen - womit der Preisunterschied auf nur noch 80 Euro schwindet. Berücksichtigen wir auch noch die zusätzlichen Kosten für den Matepen, liegt die Preisdifferenz sogar nur noch bei 10 Euro.

Wer einen richtigen Laptop-Ersatz sucht, ist mit dem Surface Pro 4 besser bedient. Das Matebook eignet sich eher für Nutzer, die ein gutes Windows-10-Tablet suchen und ab und zu etwas schreiben wollen.

 Echtes Notebook erst mit Matedock

eye home zur Startseite
mwo (Golem.de) 27. Jul 2016

Wir könnten den Screenshot täglich updaten!

kvoram 26. Jul 2016

Das Teil wird keinesfalls kurzfristig mehrere Hundert Euro billiger werden, die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden
  2. consistec Engineering & Consulting GmbH, Saarbrücken
  3. Biomax Informatics AG, Planegg
  4. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Stuttgart


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,99€ statt 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  2. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an

  3. James Gosling

    Java-Erfinder wechselt zu Amazon Web Services

  4. Calliope Mini im Test

    Neuland lernt programmieren

  5. Fernwartung

    Microsoft kämpft weiter gegen Support-Betrüger

  6. Streit beendet

    Nokia und Apple tauschen Patentstreit gegen Zusammenarbeit

  7. Voyager

    Facebook ist mit Glasfasertechnik schnell erfolgreich

  8. HP

    Im Envy 13 steckt eine Geforce MX150

  9. Quantencomputer

    Nano-Kühlung für Qubits

  10. Rockstar Games

    Red Dead Redemption 2 auf Frühjahr 2018 verschoben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: Sammelklagen ist wohl die Sprache, die Apple...

    xenofit | 13:06

  2. Re: Für 150 Mio US$...

    david_rieger | 13:04

  3. Re: KI?

    tomate.salat.inc | 13:02

  4. Re: Pay to Win?

    david_rieger | 13:01

  5. fehrfehlte Schulpolitik

    schnedan | 12:59


  1. 12:58

  2. 12:47

  3. 12:30

  4. 12:00

  5. 11:51

  6. 11:41

  7. 11:26

  8. 11:12


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel