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Das Matebook in seinem Tastatur-Cover
Das Matebook in seinem Tastatur-Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lüfterlos dank Core-m-Prozessoren

Huawei hat das Matebook bei seiner Vorstellung auf dem MWC 2016 in sechs Versionen präsentiert. Dabei nutzt der Hersteller Intels Core-M-Prozessoren mit Skylake-Architektur, verwendet werden die m3-, m5- und m7-Modelle mit unterschiedlichen Speicherkonfigurationen. Erhältlich sind bisher allerdings nur zwei Modelle: Das m3-Modell mit 4 GByte Arbeitsspeicher und 128-GByte-SSD und das Gerät mit m5-6Y57-Prozessor, 8 GByte RAM und 256-GByte-SSD; dieses liegt uns auch als Testgerät vor.

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  • Das Matebook im zusammengeklappten Tastatur-Cover, daneben der Matepen und das Matedock in seiner Hülle (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matedock in seiner Hülle (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matedock bietet zwei USB-Anschlüsse, einen Ethernet-Anschluss, einen HDMI-Ausgang sowie einen VGA-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Hülle des Matedocks können auch die Adapter für das Matebook untergebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Digitizer Matepen hat 2.048 Druckstufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am hinteren Ende des Matepens ist ein Laserpointer eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook wird wie die Surface-Tablets über Pins mit der Tastatureinheit verbunden. Einen Akku benötigt die Tastatur nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook hat neben der Kopfhörerbuchse nur einen Anschluss - einen USB-Typ-C-Port, über den das Tablet auch geladen wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook in seinem Tastatur-Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Cover wird mit Hilfe eines magnetischen Klappsystems aufgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Cover bietet insgesamt zwei verschiedene Winkel.
  • Das Tablet wird magnetisch mit dem Cover verbunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Matebook mit dem Matedock und dem Matepen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Digitizer Matepen hat 2.048 Druckstufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Vorteil der Core-m-Prozessoren ist ein lüfterloses Design mit dennoch ansprechender Leistung. Diese kommt zwar nicht an die entsprechenden Pendants der Core-i-Serie heran, reicht aber für die meisten Alltagsanwendungen und auch für eine Reihe rechenintensiverer Prozesse. Bei Anwendungsszenarien wie Videoschnitt oder CAD-Bearbeitung müssen sich Nutzer eines Matebooks aber auf Wartezeiten einstellen; hierfür ist Huaweis Detachable-Reihe schlicht nicht so gut geeignet.

Leistungsmäßig ein guter Büro-Laptop

Als Ersatz für ein Notebook im Büroalltag hingegen macht unser Testgerät hinsichtlich der Leistung bei uns einen sehr guten Eindruck. Textverarbeitung, E-Mails, im Internet surfen, aber auch Bildbearbeitung funktionieren auf dem Gerät dank seiner Prozessorausstattung problemlos.

In unserem Testgerät kommt als SSD eine Sandisk X400 mit Sata-6-GBit/s-Anbindung zum Einsatz. Sie kommt auf eine sequenzielle Lesegeschwindigkeit von 556 MByte/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 502 MByte/s. Damit schreibt die SSD des Matebooks schneller als die des Surface Pro 4, liest dafür aber langsamer. Im Alltag kann sich das in einem etwas langsameren Start mancher Anwendungen zeigen, für viele Nutzer dürften die Geschwindigkeitsunterschiede aber kaum spürbar sein.

Die restliche Ausstattung des Matebooks ist hochwertig: WLAN beherrscht das Tablet nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.1. Mit Mobilfunkmodem gibt es das Matebook nicht. Als Kamera hat das Gerät nur eine Frontkamera mit 5 Megapixeln und Fixfokus eingebaut, die sich für Videotelefonie eignet. Eine rückseitige Kamera hat das Matebook nicht.

Optionaler Digitizer mit Laserpointer

Optional gibt es für das Matebook einen Digitizer, der 70 Euro kosten soll und besonders bei der Bildbearbeitung hilfreich ist. Der Matepen genannte Stift besteht aus Metall und Kunststoff und hat eine dickere Spitze als der Stift des Surface Pro 4 und des iPad Pro. Dennoch lassen sich mit dem Stift auch handschriftliche Notizen anfertigen. Dank 2.048 Druckstufen eignet sich der Stift auch für den kreativen Einsatz, etwa um zu zeichnen. Eine Erkennung des Aufsetzwinkels hat er nicht, dies bietet aber auch Microsofts Digitizer im Gegensatz zum Apple Pencil nicht.

Der Matepen hat drei Knöpfe: Zwei im vorderen Bereich und einen am Ende des Stifts. Der vordere Knopf aktiviert den Radiermodus, der mittlere entspricht der rechten Maustaste. Der Knopf am Ende schaltet einen Laserpointer ein. Dieser ist im hinteren Ende des Matepen untergebracht und erzielt in Innenräumen eine erstaunliche Reichweite: Wir können bei einem Abstand von über 20 Metern den kleinen roten Punkt noch deutlich an der Wand gegenüber erkennen.

Matepen soll 100 Stunden Akkulaufzeit haben

Geladen wird der Matepen über einen Micro-USB-Anschluss, der sich hinter dem Laserpointer verbirgt. Um ihn zu erreichen, müssen wir das hintere Ende des Stifts abziehen. Eine Akkuladung soll Huawei zufolge für eine Nutzung von bis zu 100 Stunden ausreichen.

Insgesamt ist der Matepen eine interessante Ergänzung zum Matebook, insbesondere auch für Business-Anwender. Er eignet sich für handschriftliche Notizen und kann das Halten von Präsentationen erleichtern. Dass Huawei dennoch - anders als Microsoft bei seinen Surfaces - lieber das Tastatur-Cover beilegt und nicht den Matepen, finden wir sinnvoll. Eine Tastatur dürfte für die Mehrheit der Nutzer praktischer sein als ein Eingabestift.

 Tastatur-Cover mit AnfangsschwierigkeitenEchtes Notebook erst mit Matedock 

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mwo (Golem.de) 27. Jul 2016

Wir könnten den Screenshot täglich updaten!

kvoram 26. Jul 2016

Das Teil wird keinesfalls kurzfristig mehrere Hundert Euro billiger werden, die...



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