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Huawei Innovation Day: Telekom warnt vor "leichtfertigen" Cloud-Angeboten

Die Deutsche Telekom will Marktführer bei der Cloud werden und warnt andere Unternehmen davor, in diesen Bereich einzusteigen. Dies sei sehr komplex und erfordere hohe Investitionen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ferri Abolhassan von T-Systems auf dem Huawei Innovation Day im Kaisersaal der Residenz von Bayern
Ferri Abolhassan von T-Systems auf dem Huawei Innovation Day im Kaisersaal der Residenz von Bayern (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom betont die hohen Investitionen in Rechenzentren, die für Cloud-Angebote nötig seien. "Wir können Firmen nur warnen, leichtfertig ins Cloud-Geschäft einzusteigen", sagte Ferri Abolhassan, Director Information Technology (IT) von T-Systems, der Großkundensparte der Telekom. "Dies ist ein sehr komplexes Geschäft."

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Geboten werden müsse eine hohe Verfügbarkeit. Die Telekom habe in Deutschland Rechenzentren, die weitaus größer seien als alles, was Amazon zu bieten habe, betonte Abolhassan. "Wir haben hier stark investiert".

Vor einem Jahr eröffnete die Telekom das größte Rechenzentrum Deutschlands in Biere bei Magdeburg. Biere fungiert gemeinsam mit dem Magdeburger Standort als Twin-Core-Rechenzentrum, bei dem Daten in der Magdeburger Alt-Anlage gespiegelt werden. Der Konzern selbst hatte dort für den Ausbau "im niedrigen dreistelligen Millionenbereich" investiert.

Abolhassan: "Wir wollen die Führung bei der Cloud." Dies richtet sich gegen Anbieter wie Amazon und Google. Ohne die Partnerschaft mit Huawei sei das nicht möglich. Wie die Preise für die Cloud-Angebote aussehen werden, wollte der Manager noch nicht preisgeben. "Wir werden sehr attraktiv sein", hieß es auf Nachfrage von Golem.de. Dies werde in vertraulichen Gesprächen mit Huawei ausgehandelt.

Im Oktober erwartet die Telekom die ersten Kunden in dem Bereich.

Im vergangenen Jahr sei der Umsatz mit Cloud-Angeboten überwiegend in der Private Cloud bei T-Systems zweistellig gestiegen, erklärte das Unternehmen. Weiteres Wachstum verspricht der Markt für Services aus der Public Cloud, Infrastruktur, Plattformen und Anwendungen, die über das Internet zugänglich sind.

"Huawei ist ein sehr pragmatischer Partner", lobte Abolhassan die Zusammenarbeit. Wichtig seien die modernste Technologie und die sehr günstigen Preise des chinesischen Netzwerkausrüsters.



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TheUnichi 22. Jun 2015

Was hat das damit zu tun? Dropbox kann auch auf einem Linux-Rechner im Keller meiner Oma...

zu Gast 16. Jun 2015

Aha, und wie machen sie das dann?

zu Gast 16. Jun 2015

Nein natürlich nicht. Mehr als zwei Konten gleichzeitig können nicht eröffnet werden...

zu Gast 16. Jun 2015

Das Problem in diesem konkreten Fall ist, das man a) nicht weiss woran es liegt und b...

Michael0712 16. Jun 2015

Wenn gedrosselt wird, dann doch nicht der Traffic in die eigene Cloud... Nur die...


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