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Huawei-Gründer: "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"

Der 74-jährige Huawei-Gründer macht seine Lebensplanung von einem Medikament abhängig, das Menschen helfen soll, für immer zu leben. Scherzhaft hofft er hierbei auf Google als Retter.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Gründer Ren Zhengfei
Huawei-Gründer Ren Zhengfei (Bild: Huawei)

Der Gründer des chinesischen Telekommunikationsausrüsters Huawei, Ren Zhengfei, hat auf die Frage, wie lange er Huawei noch betreiben will, scherzhaft gesagt: "Das hängt davon ab, wie schnell Google mit einem Medikament auf den Markt kommen kann, das den Menschen hilft, für immer zu leben." Ren (74) sprach in einem exklusiven Interview mit dem Handelsblatt und der Wirtschaftswoche im Huawei-Hauptquartier in Shenzhen.

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Ren befürchte einen "neuen Kalten Krieg". Wenn der Westen diesen "nicht will, muss er offen bleiben und den Aufstieg anderer Länder hinnehmen", sagte Ren. Gerade der "US-amerikanische Handelskrieg" führe dazu, dass die Welt sich "radikalisiert und weniger ausgeglichen" sei.

Auch bei der derzeitigen Debatte um die Verbreitung der neuen 5G-Technologie warf Ren den USA eine zu aggressive Sichtweise vor: "Leider sehen die USA 5G-Technik als eine strategische Waffe. Für sie ist es eine Art Atombombe", sagte er. Diese Einschätzung der Dinge stimme jedoch nicht. Lieber vergleicht Ren das Huawei-Angebot im 5G-Bereich mit einem "Wasserhahn, aus dem die Datenpakete in den Umlauf, also ins Netzwerk, gebracht werden".

Andererseits glaubt er, die US-Politik habe dazu geführt, dass die Entwicklung der 5G-Technologie beschleunigt worden sei. "Um ganz ehrlich zu sein: Bevor die Amerikaner anfingen, so ein Getöse um die 5G-Technologie zu machen, hatte ich Sorge um ihre Zukunft. Ich finde nämlich eigentlich, dass unsere Forscher zu schnell waren und es bei vielen kommerziellen Anwendungen noch gar keinen Bedarf gibt", sagte er.

Ren bietet an, ein No-Spy-Agreement mit der Bundesregierung zu unterzeichnen, um Sicherheitsbedenken der deutschen Regierung zu beschwichtigen. "Letzten Monat haben wir uns mit dem deutschen Innenministerium unterhalten und gesagt, dass wir bereit wären, ein No-Spy-Agreement mit der deutschen Regierung zu unterzeichnen und zu versprechen, dass Huawei keine Hintertüren in die Netzwerke einbauen wird", erklärte Ren. "Ich würde auch die chinesische Regierung dazu drängen, ein No-Spy-Agreement mit Deutschland zu unterzeichnen, indem sich Peking zusätzlich dazu verpflichten könnte, sich an die EU-Datenschutz-Grundverordnung halten zu wollen."

Ren tritt auch dafür ein, dass China seine Steuersätze "erheblich senken" soll. Früher hätten hohe Abgabeforderungen, als die Arbeitnehmerkosten noch niedrig waren, Sinn ergeben. "Aber inzwischen sind die gestiegen. Wenn die Steuern daher nicht sinken, würde dies meiner Meinung nach der Entwicklung des Landes schaden", sagte Ren.

Auf dem Volkskongress im März hatte auch der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang Steuersenkungen mit einem Volumen von rund 300 Milliarden US-Dollar angekündigt.

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plutoniumsulfat 18. Apr 2019

Na mit dem Geld, was wir bezahlen, um deren Zeug zu bekommen vielleicht. Immerhin klauen...

johnsonmonsen 18. Apr 2019

Hallo %username%, bei all den statistischen Ausreissern, die es in diversen beobachtbaren...

Umaru 18. Apr 2019

Natürlich wird der Arbeiter auch die Pille kriegen, damit er länger für meine Dividende...

Komischer_Phreak 18. Apr 2019

Hast Du das Video überhaupt angesehen? Da wird teilweise gesagt, von was die...


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