• IT-Karriere:
  • Services:

USA-China: Familie des Huawei-Gründers nutzt weiter Apple-Produkte

Huawei-Chef Ren Zhengfei und seine Familie nutzen trotz US-Boykotts privat weiter Apple-Produkte. Zudem sind Details zu einem eigenen Betriebssystem bekanntgeworden.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Chef Ren Zhengfei
Huawei-Chef Ren Zhengfei (Bild: Huawei)

Der Gründer von Huawei Technologies, Ren Zhengfei, hat ein Ende der nationalistischen Kritik an US-Unternehmen in staatlichen chinesischen Medien gefordert: "Huawei ist ein gewinnorientiertes Unternehmen. Wenn jemand die Produkte mag, dann soll er sie nutzen. Aber es nicht politisieren." Seine Familie und er verwendeten weiterhin Apple-Produkte, sagte Ren laut einem Bericht der South China Morning Post.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Donauwörth
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Ren wandte sich gegen die wachsende nationalistische Begeisterung Chinas, die sich gegen US-Technologiefirmen wie Apple, Google und Intel richtet, sowie das Gleichsetzen von Kaufentscheidungen mit Patriotismus. "Wenn Sie jemanden angreifen, zielen Sie auf die US-Politiker", sagte Ren. Er setzte sich für eine weitere Öffnung Chinas ein.

Die USA sind der Ansicht, dass Huawei eine nationale Sicherheitsbedrohung darstelle, und verhängten Sanktionen für den Technologieaustausch mit dem chinesischen Konzern. Huawei würde so von wichtigen Google-Diensten abgeschnitten. Die US-Technologiebranche setzte jedoch einen Aufschub des Boykotts von drei Monaten durch. Es kann davon ausgegangen werden, dass Huawei und Google derzeit auf höchster Ebene eine Lösung suchen.

Entspannte Geschäftigkeit in Shenzhen

Am Hauptsitz von Huawei in Shenzhen gibt man sich trotz der Angriffe aus Washington entspannt und zuversichtlich, weil das Unternehmen auf den Boykott vorbereitet war. Die Lager seien voll, und es gebe ein eigenes Betriebssystem, das auf Smartphones, Computern, Tablets, Fernsehern, in Autos und auf tragbaren Geräten lauffähig sowie mit Android-Apps kompatibel sei, kündigte der Chef der Huawei-Verbrauchersparte, Richard Yu, Consumer BG bei Phoenix News an. Wäre dieses Betriebssystem mit allen Diensten Open Source und verfügbar als offene Industriekollaboration, wäre es eine ernsthafte Konkurrenz zu Googles Android. Die Software könnte zuerst für chinesische Smartphonehersteller wie Xiaomi, Oppo, Vivo oder Cubot und später auch für andere interessant werden.

Ken Hu, stellvertretender Vorsitzender von Huawei Technologies, sagte am 23. Mai 2019 auf der Potsdamer Konferenz für Nationale Cybersicherheit: "In den vergangenen Tagen wurden Huawei Beschränkungen auf Basis unbegründeter Anschuldigungen auferlegt, um unseren Geschäftsbetrieb zu stören. Wenn wir uns nicht gemeinsam mit diesen Themen auseinandersetzen, könnten in Zukunft auch jede andere Branche und jedes andere Unternehmen betroffen sein."

Der historische Ort, an dem einst die Berliner Mauer stand, erinnere ihn daran, "dass wir keine weitere Mauer sehen wollen, und dass wir keine weitere schmerzhafte Erfahrung machen wollen. Ebenso wollen wir keine neue Mauer bauen, weder im Handel, noch technologisch."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 35,99€
  2. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Cryorig QF140 Performance PC-Lüfter für 7...
  3. 39,09€
  4. 59,00€ (Bestpreis!)

quineloe 27. Mai 2019

> Wer Apple mal benutzt hat, wird es nicht vermissen Das stimmt so einfach nicht.

AhnungHabender 27. Mai 2019

Dass jemand seine eigenen Produkte nicht verwendet, stimmt mich sehr, sehr...

Desertdelphin 26. Mai 2019

https://youtu.be/ehiAhIAE-_8 Patriotische Huawei Werbung

Desertdelphin 26. Mai 2019

Genial? Trump ist so genial wie er gut verhandeln kann. Nicht. Es ist einfach zu...

ibsi 25. Mai 2019

Stimmt, deshalb hat Apple Videotelefonie erfunden und Video Chats :D Hast du nicht...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

Death Stranding im Test: Paketbote trifft Postapokalypse
Death Stranding im Test
Paketbote trifft Postapokalypse

Seltsam, aber super: Der Held in Death Stranding ist ein mit Frachtsendungen überladener Kurier und Weltenretter. Mit ebenso absurden wie erstklassig umgesetzten Ideen hat Hideo Kojima ein tolles Spiel für PS4 und Windows-PC (erst 2020) geschaffen, das viel mehr bietet als Filmspektakel.
Von Peter Steinlechner

  1. PC-Version Death Stranding erscheint gleichzeitig bei Epic und Steam
  2. Kojima Productions Death Stranding erscheint auch für Windows-PC

Red Dead Redemption 2 für PC angespielt: Schusswechsel mit Startschwierigkeiten
Red Dead Redemption 2 für PC angespielt
Schusswechsel mit Startschwierigkeiten

Die PC-Version von Red Dead Redemption 2 bietet schönere Grafik als die Konsolenfassung - aber nach der Installation dauert es ganz schön lange bis zum ersten Feuergefecht in den Weiten des Wilden Westens.

  1. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 belegt 150 GByte auf PC-Festplatte
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 erscheint für Windows-PC und Stadia
  3. Rockstar Games Red Dead Online wird zum Rollenspiel

    •  /