Huawei Freeclip im Test: Endlich Open-Ear-Mini-Kopfhörer mit tollem Sound

Kopfhörer, die nicht direkt im oder auf dem Ohr sitzen, klingen normalerweise nicht gut. Anders die Freeclip von Huawei: Der Sound ist toll, selbst bei Telefonaten. Fast wären sie perfekt.

Ein Test von veröffentlicht am
Huaweis Freeclip im Test
Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Huawei bietet mit den Freeclip erstmals ein Open-Ear-Produkt an und setzt die Konkurrenz damit gehörig unter Druck. Bei Open Ear sind Hintergrundgeräusche immer zu hören – sie sind quasi Anti-ANC-Mini-Kopfhörer. Huawei setzt auf ein neuartiges Tragekonzept, das zwar sonderbar aussieht, aber in der Praxis hervorragend funktioniert.

Inhalt:
  1. Huawei Freeclip im Test: Endlich Open-Ear-Mini-Kopfhörer mit tollem Sound
  2. Mit den Freeclip macht Musikhören Freude
  3. Die Schattenseiten der offenen Bauweise
  4. Huawei Freeclip im Test: Verfügbarkeit und Fazit

Die Freeclip sind das erste Audio-Produkt überhaupt, das an die Ohrmuschel geklippt wird. Dadurch ist der Gehörgang komplett frei. Diesen Ansatz greift Bose bei den neuen Ultra Open Earbuds ebenfalls auf, setzt allerdings auf einen einfachen Klappmechanismus, während Huawei mit einem voll flexiblen Verbindungselement einen schlaueren Ansatz hat.

Wir haben die Freeclip mit der direkten Konkurrenz, den Openfit von Shokz und den Link Buds von Sony (g+), verglichen. Im Unterschied zu den Freeclip sitzen beide im Bereich des äußeren Gehörgangs und decken diesen ab.

Die Freeclip fühlen sich toll am Ohr an

Außerdem haben wir die Freeclip in Sachen Klangqualität gegen herkömmliche ANC-Hörstöpsel der Oberklasse antreten lassen, nämlich gegen Huaweis Freebuds Pro 3.

Das flexible Verbindungselement an den Freeclip nennt der Hersteller C-Bridge. Dieses verbindet ein bohnenförmiges Element mit einem kugelförmigen Akustikelement, das die Klangwiedergabe übernimmt. In dem bohnenförmigen Element ist der Akku integriert. Das Akustikelement sitzt dann im Ohr, die C-Bridge umschließt die Ohrmuschel, so dass sich das bohnenförmige Element auf der Rückseite der Ohrmuschel befindet.

Die C-Bridge hat eine vergleichsweise geringe Spannung, es gibt kein unangenehmes Klemm- oder Klippgefühl an der Ohrmuschel. Unerwarteterweise sitzen sie dennoch so fest, dass sie bei Bewegungen nicht aus dem Ohr herausfallen; wir können damit ohne Probleme Sport treiben. Die C-Bridge soll nach Herstellerangaben rund 25.000 Biegetests überstehen und lange halten.

  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Freeclip mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Freeclip mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Freeclip mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Sonys Link Buds (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Sonys Link Buds (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Sonys Link Buds (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip im Ladeetui, rechts Sonys Link Buds im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Freeclip-Ladeetui, rechts Link- Buds-Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Shokz' Openfit (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Shokz' Openfit (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rechts Shokz' Openfit, links Huaweis Freeclip, (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip mit Ladeetui, rechts Shokz' Openfit mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip mit Ladeetui, rechts Shokz' Openfit mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die AI-Life-App zeigt den Ladestand der Stöpsel und des Ladeetuis sehr genau an. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für iOS fehlt die Bluetooth-Multipoint-Konfiguration. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für Android können wir Bluetooth-Multipoint anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für Android können wir bei Bluetooth-Multipoint ein Gerät priorisieren. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Diese Einstellungen befinden sich auf dem Hauptbildschirm der AI-Life-App. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Statt eines Equalizers gibt es in der AI-Life-App vorgegebene Klanganpassungen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App lassen sich Gesten anpassen ... (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • ... bei dieser Geste gibt es aber keinen anderen Befehl. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Die meisten Funktionen gibt es für die Doppeltipp-Geste. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Den Freeclip fehlt eine Lautstärkeregelung. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App lassen sich Gesten anpassen ... (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • ... bei dieser Geste gibt es aber nur zwei Befehle. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Für jede Seite können andere Befehle bestimmt werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Falls die Freeclip verlegt wurden, kann man sie aus der AI-Life-App heraus klingeln lassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für Android gibt es mehr Einstellungen als in der iOS-Version. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für Android können wir eine Lautstärke-Erhöhung aktivieren. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für iOS fehlt die Einstellung für die Erhöhung der Lautstärke. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip mit Ladeetui (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip im Ladeetui (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip-Ladeetui (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip im Ladeetui (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip mit Ladeetui (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip im Ladeetui (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip-Ladeetui (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir haben die Freeclip immer wieder einen ganzen Tag lang getragen. Wenn wir dabei keine Musik gehört haben, vergaßen wir ganz, dass wir sie überhaupt tragen – so angenehm sitzen sie am Ohr. Anders als beim Openfit gibt es bei den Freeclip keine Probleme mit Brillenbügeln und wir brauchen auch nicht beide Hände, um sie am Ohr anzubringen.

Auch Mützen sind kein Problem: Wenn wir den Kopf bewegen, gibt es darunter keine störenden Schab- oder Kratzgeräusche. Die Huawei-Mini-Kopfhörer sind nach IP54 zertifiziert und somit gegen Staub und Spritzwasser geschützt, so dass wir sie bei Regen nicht abnehmen müssen.

Eine besonders raffinierte Idee steckt in den Freeclip

In den Freeclip kommt eine vom Hersteller als Smart Wear Detection bezeichnete Technik zum Einsatz. Dadurch kann jeder der Freeclips wahlweise am linken oder rechten Ohr getragen werden und der Ton wird trotzdem immer auf der richtigen Seite abgespielt. Das funktioniert im Alltag vorzüglich und macht den Umgang mit dem Produkt sehr angenehm.

  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Freeclip mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Freeclip mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Freeclip mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Sonys Link Buds (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Sonys Link Buds (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Sonys Link Buds (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip im Ladeetui, rechts Sonys Link Buds im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Freeclip-Ladeetui, rechts Link- Buds-Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Shokz' Openfit (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip, rechts Shokz' Openfit (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rechts Shokz' Openfit, links Huaweis Freeclip, (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip mit Ladeetui, rechts Shokz' Openfit mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Huaweis Freeclip mit Ladeetui, rechts Shokz' Openfit mit Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die AI-Life-App zeigt den Ladestand der Stöpsel und des Ladeetuis sehr genau an. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für iOS fehlt die Bluetooth-Multipoint-Konfiguration. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für Android können wir Bluetooth-Multipoint anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für Android können wir bei Bluetooth-Multipoint ein Gerät priorisieren. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Diese Einstellungen befinden sich auf dem Hauptbildschirm der AI-Life-App. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Statt eines Equalizers gibt es in der AI-Life-App vorgegebene Klanganpassungen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App lassen sich Gesten anpassen ... (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • ... bei dieser Geste gibt es aber keinen anderen Befehl. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Die meisten Funktionen gibt es für die Doppeltipp-Geste. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Den Freeclip fehlt eine Lautstärkeregelung. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App lassen sich Gesten anpassen ... (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • ... bei dieser Geste gibt es aber nur zwei Befehle. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Für jede Seite können andere Befehle bestimmt werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Falls die Freeclip verlegt wurden, kann man sie aus der AI-Life-App heraus klingeln lassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für Android gibt es mehr Einstellungen als in der iOS-Version. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für Android können wir eine Lautstärke-Erhöhung aktivieren. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • In der AI-Life-App für iOS fehlt die Einstellung für die Erhöhung der Lautstärke. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip mit Ladeetui (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip im Ladeetui (Bild: Huawei)
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  • Freeclip-Ladeetui (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
  • Freeclip (Bild: Huawei)
Huaweis Freeclip im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir müssen also nicht nachschauen, welcher Freeclip in welches Ohr kommt. Die Umschaltung der Seiten wird dabei angesagt und angenehmerweise müssen wir die Freeclip für den Wechsel der Seiten nicht vorher ins Ladeetui legen – das wäre sehr umständlich. Bei Bedarf kann die Ohrseitenerkennung abgeschaltet werden, uns fällt aber kein Grund dafür ein.

Im Unterschied zu den Link Buds und den Openfit sitzt die Klangeinheit bei den Freeclip noch etwas weiter vom Gehörgang weg. Dennoch klingen die Freeclip viel, viel besser als die Konkurrenz.

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Mit den Freeclip macht Musikhören Freude 
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Heldbock 26. Feb 2024 / Themenstart

Bei Knochenschall hätte ich jetzt nicht erwartet, dass die Umgebung etwas hört. Aber wenn...

flyingjoker 24. Feb 2024 / Themenstart

Ich nutze die freebuds schon ein paar Monate, mit dem Klang bin ich zufrieden und die...

Mumu 22. Feb 2024 / Themenstart

Du meinst man sollte lieber keine Wahl haben und einfach viel mehr verbieten? Eine sehr...

ip (Golem.de) 22. Feb 2024 / Themenstart

im Vergleich zu den anderen Open-Ear-Produkten ist der Klang mit den Freeclip in jedem...

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