Huawei Freeclip im Test: Verfügbarkeit und Fazit
Die Freeclip gibt es in Schwarz und Lila zum Listenpreis von 200 Euro. Wer sie bis Ende Februar 2024 bestellt, bekommt das Smartband Band 8 von Huawei dazu. Im übrigen Handel kostet das Huawei-Produkt ebenfalls 200 Euro.
Zum Vergleich: Der Listenpreis für die Openfit liegt ebenfalls bei 200 Euro; im Handel gibt es das Shokz-Produkt bereits ab 170 Euro. Die Link Buds werden zum gesenkten Listenpreis von 130 Euro angeboten – so viel kostet das Sony-Produkt auch im Handel.
Fazit
Huaweis Freeclip sind im Markt für Mini-Bluetooth-Kopfhörer etwas Besonderes: Wir müssen nicht darauf achten, auf welcher Ohrseite wir welchen der beiden Mini-Kopfhörer tragen. Eine vorzüglich funktionierende Automatik übernimmt das für uns – das ist genial gemacht.
Dabei sitzen sie phänomenal angenehm am Ohr, nichts drückt oder schmerzt. Nach einiger Zeit vergessen wir sogar, dass wir sie überhaupt tragen, auch beim Sport halten sie gut. Sie sind aufgrund der langen Akkulaufzeit ideal etwa für den beruflichen Einsatz im Homeoffice. Dabei sind Probleme für Brillenträger konstruktionsbedingt ausgeschlossen.
Das offene Design ermöglicht es, die Umgebungsgeräusche beim Musikhören oder Telefonieren stets wahrzunehmen. Für ein Open-Ear-Produkt liefern die Freeclip eine ungewöhnlich gute Klangqualität – es macht Freude, damit Musik zu hören.
Damit setzt Huawei bei Open-Ear-Produkten neue Maßstäbe. Wir haben nicht das Gefühl, die Musik laufe nur im Hintergrund, wie es bei den Openfit von Shokz oder den Link Buds von Sony der Fall ist. Dabei ist klar: An die Klangqualität guter ANC-Hörstöpsel reichen die Freeclip – bauartbedingt – nicht heran.
Die Freeclip bieten Bluetooth-Multipoint und eine vorzügliche Sprachqualität bei Telefonaten: Umgebungsgeräusche sind für die Gegenseite nicht zu hören und wir sind immer gut zu verstehen. Draußen sind Windgeräusche überhaupt kein Problem. Leider typisch für Huawei-Produkte: Eine Mikrofonsteuerung fehlt.
Bei der Musiksteuerung können die Freeclip nur bedingt überzeugen, weil uns eine Lautstärkeregelung fehlt. Huawei hat bedauerlicherweise – anders als Sony – nicht daran gedacht, eine automatische Lautstärkeanpassung zu integrieren, die im Alltag ungemein praktisch wäre. Abgesehen davon ist die Steuerung des Huawei-Produkts gut gelöst.
Einen positiven Eindruck hinterlässt die zugehörige App, bei der uns überrascht hat, dass für iPhone-Nutzer unverständlicherweise noch mehr Einstellungen gestrichen wurden. Wer derzeit ein Open-Ear-Produkt sucht und möglichst wenig Abstriche bei der Klangqualität machen will, findet genau das bei den Freeclip.
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| Die Schattenseiten der offenen Bauweise |










Bei Knochenschall hätte ich jetzt nicht erwartet, dass die Umgebung etwas hört. Aber wenn...
Ich nutze die freebuds schon ein paar Monate, mit dem Klang bin ich zufrieden und die...
Du meinst man sollte lieber keine Wahl haben und einfach viel mehr verbieten? Eine sehr...
im Vergleich zu den anderen Open-Ear-Produkten ist der Klang mit den Freeclip in jedem...
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