Huawei: Europa soll 155 Milliarden Euro für Netzwerkausbau ausgeben

Einer der Chefs von Huawei mahnt Europas Rückstand beim Ausbau der Telekommunikationsnetzwerke an. Besonders auf dem Land müsse die Abdeckung dringend verbessert werden.

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In London auf dem HID17
In London auf dem HID17 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Europa liegt beim Ausbau der Telekommunikationswerke etwa im Vergleich zu Japan zurück. Das sagte Ken Hu, Rotating CEO bei Huawei Technologies, auf dem Huawei European Innovation Day am 13. Juni 2017 in London unter Berufung auf eine aktuelle Studie. "Investitionen in Höhe von 155 Milliarden Euro sind bis 2025 nötig, um den Breitbandausbau in Europa voranzutreiben."

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Es sei nötig, "eine stärkere Breitbandinfrastruktur zu entwickeln, die Abdeckung auszubauen, besonders auf dem Lande", betonte Hu. Das chinesische Privatunternehmen macht sein Hauptgeschäft mit Netzwerkausrüstung. Huawei ist in die Geschäftsbereiche Carrier (Telekommunikationsausrüstung), Enterprise (Unternehmens-IT) und Consumer Business (Smartphones und andere Endgeräte) unterteilt.

5G macht große Fortschritte

Fiber To The Home (FTTH) für alle in der Europäischen Union kostet 156 Milliarden Euro. Das hatte die Branchenorganisation FTTH Council Europe im Januar 2017 unter Berufung auf Berechnungen von Comsof für die EU-28-Staaten bekanntgegeben. Hu bezieht in seine Angaben auch den Mobilfunksektor mit ein, dem bis zum Jahr 2020 der Aufbau erster 5G-Netze bevorsteht. Huawei hatte in China in dieser Woche den Abschluss der zweiten Phase des 5G-Tests angekündigt. Während des C-Band-Tests hat das Unternehmen 5G New Radio (NR), Massive MIMO und andere Technologien angewandt. Mit der Nutzung des kompletten 200-MHz-Bereichs konnte Huawei einen Single-User-Datendurchsatz im Download von 6 GBit/s und eine Spitzenrate von rund 18 GBit/s erreichen.

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spezi 13. Jun 2017

In anderen Quellen klingt die Aussage auch etwas anders als bei Golem: "To meet...

Alex011 13. Jun 2017

Jawohl unendliches Wachstum, ein Hoch auf das Zinssystem!

Umaru 13. Jun 2017

Wenn wir die Ressourcenkriege und "Befriedungskriege" wenigstens auch so nennen und...

M.P. 13. Jun 2017

Naja, wenn ein Netzwerkausrüster mehr Geld für Netzwerkausrüstungen einfordert, sollte...



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