Abo
  • IT-Karriere:

Huawei: Dorothee Bär verurteilt Anbieter-Blaming bei 5G

Die Staatsministerin für Digitalisierung steht hinter der Entscheidung der Bundesregierung, alle 5G-Ausrüster gleich zu behandeln. Huawei müsse die gleichen Anforderungen erfüllen wie auch Ericsson und Nokia.

Artikel veröffentlicht am ,
Dorothee Bär übergibt im Jahr 2016 die Mitgliedsurkunde der Logistics Alliance Germany (LAG) an die Huawei Technologies Deutschland.
Dorothee Bär übergibt im Jahr 2016 die Mitgliedsurkunde der Logistics Alliance Germany (LAG) an die Huawei Technologies Deutschland. (Bild: Huawei)

Die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär (CSU) hat bekräftigt, dass der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei nicht von vornherein vom Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes ausgeschlossen werden soll. Die Bundesregierung habe "eine kluge Lösung gefunden, indem sie nicht Anbieter-Blaming betreibt, sondern anhand von Sicherheitsauflagen vertrauenswürdige Anbieter findet", sagte Bär im Interview mit dem Fernsehsender Phoenix.

Stellenmarkt
  1. Auswärtiges Amt, Bonn, Berlin
  2. Apollo-Optik Holding GmbH & Co. KG, Schwabach / Metropolregion Nürnberg

Für alle Anbieter würden die gleichen Standards gelten: "Huawei muss die gleichen Anforderungen erfüllen, die wir auch von Ericsson und Nokia erwarten". Um die Einhaltung der Anforderungen sicherzustellen, müsse es ein permanentes Monitoring durch die Bundesregierung und auch entsprechend geschultes Personal geben.

Nokia und Ericsson produzieren in direkter Nachbarschaft von Huawei im südchinesischen Shenzhen, wie die Linken-Abgeordnete Anke Domscheit-Berg kürzlich betonte.

Die USA versuchen in einer politischen Kampagne ihre europäischen Partner davon zu überzeugen, dass Huawei-Produkte ein Sicherheitsrisiko seien, können dafür aber keine Beweise vorlegen. Huawei wehrt sich zunehmend gegen den Druck aus den USA und führt dort eine Klage.

Die Five-Eyes-Mitglieder Australien und Neuseeland haben im vergangenen Jahr Telekommunikationsanbietern die Verwendung von Huawei-Ausrüstung in 5G-Netzen untersagt. The Five Eyes ist eine Geheimdienstallianz, bestehend aus Australien, Kanada, Neuseeland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Neuseeland werde die Verwendung von Huawei-Technologien in 5G-Netzen unabhängig bewerten, sagte Premierministerin Jacinda Ardern am 18. Februar 20189 laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Auch Großbritannien geht hier seinen eigenen Weg.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 5,95€
  3. 4,99€

bionade24 23. Mär 2019

Teile aus China, die teenriot so schlimm findet. Leider geht es wirtschaftlich einfach...

meglo 21. Mär 2019

Gut, das Pilotprojekt ist letzte Woche gestartet: https://www.golem.de/news/luftfahrt...

Kommentator2019 21. Mär 2019

Nein, viel cleverer, Stichwort Außenhandelsdefizit, das stört Trump doch so ;-) Ist auch...


Folgen Sie uns
       


Google Game Builder ausprobiert

Mit dem Game Builder von Google können Anwender kleine, aber durchaus komplexe Spiele entwickeln. Der Editor richtet sich an neugierige Einsteiger, aber auch an professionelle Entwickler etwa für das Prototyping.

Google Game Builder ausprobiert Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Whatsapp: Krankschreibung auf Knopfdruck
Whatsapp
Krankschreibung auf Knopfdruck

Ein Hamburger Gründer verkauft Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen per Whatsapp. Ist das rechtens? Ärztevertreter warnen vor den Folgen.
Von Miriam Apke

  1. Medizin Schadsoftware legt Krankenhäuser lahm
  2. Medizin Sicherheitslücken in Beatmungsgeräten
  3. Gesundheitsdaten Gesundheitsapps werden beliebter, trotz Datenschutzbedenken

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /