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Huawei: Deutsche Telekom zeigt 5G im regulären Netz in Berlin

Telekom und Huawei setzen in Berlin schon mal 5G ein. Im Jahr 2018 folgen weitere Tests und Geräte für den Massenmarkt, sobald diese verfügbar sind.

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Technikchef Bruno Jacobfeuerborn bei der 5G-Anwendung
Technikchef Bruno Jacobfeuerborn bei der 5G-Anwendung (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom zeigt im Berliner Bezirk Schöneberg eine Live-5G-Verbindung mit Technik des Netzwerkausrüsters Huawei. Das gab die Telekom am 1. September 2017 auf der Ifa bekannt. Die 5G-Verbindung erreicht mehr als zwei Gigabit pro Sekunde bei einer Latenz von drei Millisekunden. Dazu wird das Frequenzspektrum bei 3.7 Gigahertz genutzt.

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Claudia Nemat, Vorstand für Technologie und Innovation der Telekom, sagte: "Der Versuch fand im Wirkbetrieb statt, also regulär und nicht im Labor. Wir nutzen mit Huawei 5G New Radio-Technik nach dem Vorstandard." 5G-NR-Equipment nach dem aktuellen 3GPP Release 15 sei eingesetzt worden, sagte Huimin Zhu, Vice President 5G bei Huawei.

Nutze man diese Variante beispielsweise für eMBB, so setze man dafür auf 4G und nutze die 5G-NR-Trägerfrequenzen, um die Datenrate zu steigern und gleichzeitig die Latenz zu senken, erklärte die Telekom. Die Spezifikationen des genutzten Systems werden voraussichtlich im Dezember 2017 von 3GPP veröffentlicht. eMBB (Evolved Mobile Broadband) steht für die stärkere Verbreitung von 360-Grad-Videoinhalten, Augmented Reality, Virtual-Reality-Anwendungen und den massenhaften Konsum von 4K-Videos.

Technikchef spricht über 5G-Endgeräte

Telekom-Technikchef Bruno Jacobfeuerborn sagte: "Sobald der Standard definiert und öffentlich ist, werden wir 2018 mit weiteren Tests die Grundlagen für einen Ausbau im größeren Maßstab legen und Geräte für den Massenmarkt anbieten, sobald sie verfügbar sind."

Der Versuch von Telekom und Huawei gelang in der Partnerschaft 5G:Haus. 5G soll für den Endkunden mindestens eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s überall im Netzwerk bringen. Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar.

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