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Huawei: Deutsche Telekom testet LTE-V auf der A9

Die Telekom und Huawei probieren ein LTE-Paket aus, das die Spektrum-Effizienz, Zuverlässigkeit und Reichweite der Car-to-Car-Kommunikation verbessern soll. Testfeld ist die A9. Einen Standard gibt es noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Testfeld A9
Testfeld A9 (Bild: Deutsche Telekom)

Ein spezielles LTE-Paket für vernetzte Fahrzeuge wird derzeit von der Deutschen Telekom, Huawei, Audi, Toyota und weiteren Autoherstellern ausprobiert. Das gab die Telekom bekannt. Die Partner führen diese Versuche auf einem Abschnitt des Digitalen Testfelds Autobahn A9 bei Ingolstadt durch.

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"Diese Test-Aktivität auf der A9 hat zum Ziel, verbesserte Alternativen zur bisher diskutierten IETF/IEEE-basierten ITS-G5-Technologie auf Wifi-Grundlage für das automatisierte, vernetzte autonome Fahren zu entwickeln", sagte Michael Lemke, Senior Technology Expert bei Huawei Golem.de auf Anfrage. "Dabei geht es um Verbesserungen im Vergleich zur existierenden, langjährig ausgearbeiteten Lösung, die allerdings noch nicht generell im Einsatz ist. Es ist das in der 3GPP für Release 14 als LTE-V2X bezeichnete Arbeitspaket." Es untersuche eine auf LTE basierende Lösung und adressiere weitere Verbesserungen in den Bereichen Spektrum-Effizienz, Zuverlässigkeit und Reichweite der Car-to-Car-Kommunikation.

"Gegenstand der Kooperation der Partner war die Prüfung früher prototypischer LTE-V2X-Implementierungen auf die Anwendbarkeit", erklärte Lemke.

LTE-V-Hardware von Huawei

LTE-V eigne sich laut Telekom für zahlreiche Bereiche wie Kollisionswarnungen, Warnung vor Fußgängern und Smart-Mobility-Anwendungen für das Sparen von Kraftstoff und der Verringerung der Fahrzeit.

Für die Versuchsszenarien wurde die Infrastruktur der Telekom mit LTE-V-Hardware von Huawei aufgerüstet. Die Autohersteller haben ihre Forschungsfahrzeuge mit der von Huawei entwickelten LTE-V-Hardware ausgestattet.

Die Versuchsergebnisse und die gewonnenen Erfahrungen wollen die Partner in den Standardisierungsprozess von LTE-V einfließen lassen. Dadurch sollen neue Einsatzfelder entstehen. Bis in die Zeit von 5G-Mobilfunk ab dem Jahr 2020, für vernetztes und automatisiertes Fahren und neue Mobilitätsdienste.



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Bayer 11. Jul 2016

Und wie willst du das "Datenfunk-Netz" auf deutschen Autobahnen sperren? Die...


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