• IT-Karriere:
  • Services:

Huawei-Debatte: Telekom setzt neue 5G-Verträge aus

Die Telekom macht jetzt Druck und will endlich Klarheit zu ihrem Partner Huawei. Es werden gar keine neuen Vertrge mehr geschlossen.

Artikel veröffentlicht am ,
Februar 2018: Vertreter von Telekom, Huawei und Intel führen die 5G-NR-Interoperabilität im 5G:Haus-Testlabor der Telekom vor.
Februar 2018: Vertreter von Telekom, Huawei und Intel führen die 5G-NR-Interoperabilität im 5G:Haus-Testlabor der Telekom vor. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom schließt keine neuen Verträge mehr mit Anbietern von 5G-Netzausrüstung ab. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Stellungnahme des Unternehmens. Wegen der anhaltenden politischen Debatte in Deutschland warte man, bis Klarheit herrsche, ob Huawei doch noch ausgeschlossen wird.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl
  2. medneo GmbH, Berlin

Reuters hatte dies zuvor von einer Industriequelle mit Insiderwissen erfahren. "Angesichts der unklaren politischen Situation schließen wir keine 5G-Verträge mit keinem der Anbieter ab", heißt es in einer Erklärung der Telekom an Reuters. "Wir informieren derzeit die Anbieter darüber." Man hoffe aber, baldmöglichst politische Klarheit über den 5G-Ausbau in Deutschland zu bekommen, "um nicht ins Hintertreffen zu geraten". Die Telekom setze aus Sicherheitsgründen immer auf mehrere Hersteller. Die Telekom nutzt beispielsweise in ihrem 5G-Netz im Berliner Bezirk Schöneberg Technik von Huawei.

Vodafone Deutschland vertraut beim 5G-Ausbau bereits auf Technik von Huawei und Ericsson. Wie die Tageszeitung Welt unter Berufung auf Vodafone-Landeschef Hannes Ametsreiter berichtete, könne der Netzbetreiber die Diskussion um den Einsatz von Huawei in den 5G-Mobilfunknetzen nicht abwarten. Man halte sich an die Vorgaben der Bundesregierung. "Monokulturen haben sich selten bewährt", sagte Ametsreiter zur Ausrüsterauswahl.

Telefónica wird erst am 11. Dezember 2019 seine 5G-Ausbaupläne öffentlich vorstellen. Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas sagte jedoch der Welt, er wolle nicht, dass Investitionsentscheidungen der politischen Willkür unterlägen, weil eine Regierung eine andere nicht möge. Haas verurteilte die "faktenfreien Diskussionen". Huawei sei seit zehn Jahren "ein sehr zuverlässiger Partner, der technologische Höchstleistungen vollbringt". Ein Abschalten von Mobilfunknetzen von außen aus China sei Quatsch. "Wir sind der Herr über unser Netz", sagte Haas.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Eswil 06. Dez 2019 / Themenstart

Ich meine sie werden auf alle Fälle das Netz aufbauen damit ihre Milliarden - Investition...

Eheran 05. Dez 2019 / Themenstart

Du kannst deine Aussagen sicherlich mit Belegen? Die hier z.B.:

bplhkp 05. Dez 2019 / Themenstart

In China gibt's für die Telekom nichts zu verdienen, weil die Chinesen ihren Markt in...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Death Stranding - Fazit

Das Actionspiel Death Stranding schickt uns in eine düstere Welt voller Gefahren - und langer Wanderungen. Das aktuelle Werk von Stardesigner Hideo Kojima erscheint für Playstation 4 und Mitte 2020 für Windows-PC.

Death Stranding - Fazit Video aufrufen
Programmieren lernen: Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex
Programmieren lernen
Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Von Tarek Barkouni

  1. Kano-PC Kano und Microsoft bringen Lern-Tablet mit Windows 10

Open Power CPU: Open-Source-ISA als letzte Chance
Open Power CPU
Open-Source-ISA als letzte Chance

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Open Source Monitoring-Lösung Sentry wechselt auf proprietäre Lizenz
  2. VPN Wireguard fliegt wegen Spendenaufruf aus Play Store
  3. Picolibc Neue C-Bibliothek für Embedded-Systeme vorgestellt

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

    •  /