Huawei Ascend Y300 im Test: Günstiges Android-Smartphone mit langer Akkulaufzeit

Huawei bringt mit dem Ascend Y300 sein erstes Android-Smartphone mit der eigenen Benutzeroberfläche Emotion UI auf den deutschen Markt. Zum Einsteigerpreis von 145 Euro erhält der Käufer ein Gerät mit vielen Extras, aber auch einigen Kompromissen.

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Das Ascend Y300 von Huawei
Das Ascend Y300 von Huawei (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Huawei bietet mit dem Ascend Y300 ein neues Einsteigersmartphone mit Android an, das momentan für 145 Euro zu haben ist. Der Preis ist sehr niedrig und erfordert einige Kompromisse. Dennoch hat das Gerät eine lange Akkulaufzeit, ein anständiges Display und sinnvolle Funktionen. Golem.de hat das Smartphone getestet.

  • Das Ascend Y300 von Huawei (Bild: Golem.de)
  • Das Smartphone hat ein 4 Zoll großes Display. (Bild: Golem.de)
  • Im Innern des Ascend Y300 arbeitet ein Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1 GHz. (Bild: Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Kunststoff. (Bild: Golem.de)
  • Der Rückdeckel ist abnehmbar. (Bild: Golem.de)
  • Die rückseitige Kamera hat 5 Megapixel, Autofokus und ein LED-Fotolicht. (Bild: Golem.de)
  • Unter dem Rückdeckel befindet sich der Akku sowie die Einschüber für die SIM-Karte und eine Micro-SD-Karte. (Bild: Golem.de)
  • Der Startbildschirm der neuen Benutzeroberfläche Emotion UI (Screenshot: Golem.de)
  • Das zentrale Mi Widget kann nach persönlichen Vorlieben mit einzelnen Bausteinen bestückt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Zur Auswahl stehen verschieden große Wetterbausteine, Audio-Player-Steuerungen oder Galerien. (Screenshot: Golem.de)
  • Ordner erleichtern die Übersicht, da es keine App-Übersicht wie sonst bei Android gibt. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nutzer kann aus verschiedenen Designs wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese wirken sich unter anderem auf die Icons, das Hintergrundbild und die Benachrichtigungstöne aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch der Startbildschirm erhält je nach Design ein anderes Aussehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Über die Schnelleinstellungsleiste hat der Anwender Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen des Smartphones. (Screenshot: Golem.de)
  • Verschiedene Profile verändern nicht nur die Helligkeit und die Lautstärke, sondern können auch die Datenverbindung unterbrechen und so den Akku schonen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kamera macht mittelmäßige Fotos in Schnappschuss-Qualität. (Bild: Golem.de)
  • Die Bilder sind nicht besonders scharf und haben einen Farbstich. (Bild: Golem.de)
Im Innern des Ascend Y300 arbeitet ein Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1 GHz. (Bild: Golem.de)

Das Ascend Y300 wird mit der Android-Version 4.1.1 alias Jelly Bean ausgeliefert. Darüber installiert Huawei seine eigene Benutzeroberfläche Emotion UI, die in der Version 1.0 läuft. Die Benutzeroberfläche soll laut Huawei eine sinnvolle Ergänzung zu Android sein, dem Nutzer die Bedienung erleichtern und ihm zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten geben.

In der Tat kann das Aussehen von Emotion UI leicht und schnell angepasst werden. Huawei stellt dem Nutzer fünf grundlegende Designs zur Auswahl, deren stylistische Bandbreite von dezent bis quietschbunt reicht. Die unterschiedlichen Designs haben Auswirkungen auf das Aussehen der Icons, die Farbauswahl der Widgets, das Hintergrundbild des Startbildschirms, die Benachrichtigungstöne und das Aussehen des Sperrbildschirms. Der Nutzer kann außerdem aus unterschiedlichen Effekten beim Durchblättern der Startbildschirmseiten wählen. Diese Designeinstellungsmöglichkeiten sind bisher eher von Android-Launchern aus dem Play Store bekannt; andere hauseigene Benutzeroberflächen wie Samsungs Touchwiz oder HTC Sense bieten keine derartig umfassenden Gestaltungsmöglichkeiten. Sonys Benutzeroberfläche bietet immerhin unterschiedliche Designs.

Konfigurierbares Widget

Eine Besonderheit ist das Me Widget: Das Widget wird vom Nutzer selbst mit Bausteinen bestückt und kann so individuell gestaltet werden. Hierfür stehen unterschiedlich große Wetterbausteine, Uhren, Musik-Player-Steuerungen, Galerievorschauen und Kurzwahltasten für Kontakte zur Verfügung. So kann der Anwender beispielsweise ein großes Wetter-Widget mit einer kleinen Uhr und einer kleinen Playersteuerung kombinieren oder ein kleines Wetter-Widget mit einer großen Playersteuerung und mehreren Kurzwahltasten. Die Bausteinauswahl ist jedoch begrenzt, Apps von Drittanbietern können nicht in das Me Widget eingebaut werden. Ob es wirklich einen Vorteil gegenüber einzelnen Widgets bietet, muss jeder Nutzer selbst entscheiden. Wir fanden das Konzept zwar interessant, aber noch ausbaufähig.

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In den Systemeinstellungen hat die Huawei-Benutzeroberfläche ebenfalls ihre Spuren hinterlassen: Sie sind beim Ascend Y300 auf zwei Reiter verteilt. Der erste Reiter "Allgemein" listet die häufig benötigten Einstellungen wie WLAN, Bluetooth, die Helligkeitseinstellung und die Lautstärkeeinstellungen. Die von Android gewohnten Systemeinstellungen befinden sich dann unter dem Reiter "Alle". Die Aufteilung bringt zwar mehr Übersichtlichkeit, erscheint aber in Anbetracht der Möglichkeiten der Schnelleinstellungsleiste überflüssig.

Konfigurierbare Schnelleinstellungsleiste

Denn über die Schnelleinstellungsleiste hat der Nutzer einfachen Zugriff auf grundlegende Einstellungen des Smartphones. So kann das WLAN-Modul oder Bluetooth umgeschaltet oder die Helligkeit reguliert werden. Die Leiste kann nach eigenen Vorlieben bestückt werden, was zahlreiche andere Benutzeroberflächen nicht ermöglichen.

Auch die Profilauswahl des Ascend Y300 ist über diese Schnelleinstellungsleiste erreichbar. Über vier voreingestellte Profile kann der Nutzer das Verhalten des Ascend Y300 an die jeweilige Umgebung anpassen. Das Outdoor-Profil beispielsweise stellt die Lautstärke und die Helligkeit auf Maximum, während das Meeting-Profil das Smartphone stumm stellt.

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>>Destroya<< 20. Jun 2014

Hallo, ich habe ein Problem und zwar habe ich mir vor ein Paar Wochen das Smartphone...

ForceONE 21. Sep 2013

Hallo, ich selbst besitze ein Star N9500 Chinahandy mit Andoid 4.2.1! Ich bin sehr...

TC 16. Mai 2013

Mit Root und init.d Support kann man Link2SD nutzen, die APKs aulagern und nur die DEX im...

Trollfeeder 07. Mai 2013

Mein erstes Mobiltelefon hat 2700,-DM gekostet, da sind doch 600,- ¤ mittlerweile ein...



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