Huawei Ascend W1: Smartphone mit Windows Phone 8 für 200 Euro ist da

Das Ascend W1 von Huawei ist in Deutschland für 200 Euro zu haben und unterbietet den vom Hersteller genannten Listenpreis gleich zur Markteinführung um 20 Euro. Damit tritt das Smartphone mit Windows Phone 8 vor allem in Konkurrenz zu den Nokia-Modellen Lumia 620 und Lumia 520.

Artikel veröffentlicht am ,
Ascend W1 ist bereits lieferbar.
Ascend W1 ist bereits lieferbar. (Bild: Huawei)

Huaweis Ascend W1 ist früher als geplant auf dem deutschen Markt verfügbar. Bei mehreren Onlinehändlern ist das Smartphone mit Windows Phone 8 bereits zu haben. Huawei selbst gibt auf der eigenen Webseite noch an, dass das Ascend W1 noch nicht offiziell verfügbar ist. Als Termin für die Markteinführung hatte der Hersteller bei der Produktvorführung Anfang Januar 2013 den kommenden Monat genannt. Es sollte dann zum Listenpreis von 220 Euro zu haben sein. Onlinehändler bieten das Smartphone bereits für um die 200 Euro an, so dass gleich zu Beginn der anvisierte Listenpreis unterboten wird.

  • Ascend W1 (Bild: Huawei)
  • Ascend W1 (Bild: Huawei)
  • Ascend W1 (Bild: Huawei)
  • Ascend W1 (Bild: Huawei)
  • Ascend W1 (Bild: Huawei)
  • Ascend W1 (Bild: Huawei)
Ascend W1 (Bild: Huawei)

Damit unterbietet Huawei den Preis für Nokias Lumia 620, das bei vielen Händlern für um die 230 Euro zu haben ist. Das in diesem Quartal 2013 erwartete Lumia 520 von Nokia soll dann preislich direkt in Konkurrenz zu dem Huawei-Modell stehen. Nokias Einstiegsmodell in die Welt von Windows Phone 8 kommt dann zum Listenpreis von 200 Euro und bei mehreren Onlinehändlern kann es bereits zu diesem Preis vorbestellt werden.

Huaweis Ascend W1 hat einen 4 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von lediglich 800 x 480 Pixeln. Das Lumia 520 kommt ebenfalls mit 4-Zoll-Display und der gleichen Auflösung. Bei gleicher Auflösung und höherem Gerätepreis hat das Lumia 620 hingegen nur ein 3,8 Zoll großes Display. Das Display im Ascend W1 soll wenig reflektieren und damit auch unter direktem Sonnenlicht gut ablesbar sein. Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus sowie LED-Licht und auf der Vorderseite ist eine 0,3-Megapixel-Kamera für Videokonferenzen vorhanden.

4 GByte Flash-Speicher und Speicherkartensteckplatz

512 MByte RAM und 4 GByte Flash-Speicher stehen im Ascend W1 zur Verfügung. Zudem gibt es einen Steckplatz für Micro-SD-Speicherkarten, die mit bis zu 32 GByte unterstützt werden. Im Huawei-Modell läuft der Dual-Core-Prozessor Snapdragon S4 von Qualcomm mit einer Taktrate von 1,2 GHz. Auch die beiden Lumia-Modelle verwenden Dual-Core-Snapdragon-Prozessoren, die im Fall Nokias aber nur mit einer Taktrate von 1 GHz laufen.

Das Huawei-Smartphone unterstützt die beiden UMTS-Frequenzen 900 und 2.100 MHz. Zudem beherrscht es Quad-Band-GSM, GPRS, EDGE sowie HSDPA mit bis zu 21 MBit/s und HSUPA mit bis zu 5,76 MBit/s. Als weitere Drahtlostechniken gibt es nur Single-Band-WLAN nach 802.11b/g/n sowie Bluetooth 2.1. Bezüglich WLAN und Bluetooth ist das Lumia 620 besser ausgestattet, beim Lumia 520 gibt es auch nur Single-Band-WLAN, aber dafür Bluetooth 3.0.

Ferner hat das Huawei-Gerät einen GPS-Empfänger und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. NFC-Funktionen gibt es nicht. Das Smartphone wird mit Windows Phone 8 ausgeliefert.

Das Gehäuse des Smartphones misst 124,5 x 63,5 x 10,15 mm und wiegt nach dem aktuellen Datenblatt 120 Gramm. Ursprünglich war ein Gewicht von 130 Gramm genannt worden. Im UMTS-Betrieb wird eine Sprechzeit von rund 10 Stunden versprochen, die sich im GSM-Modus auf 8 Stunden verringert. Die Bereitschaftszeit wird mit knapp 20 Tagen angegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


elgooG 29. Mär 2013

Das Risiko von Hintertüren zur Spionage dürfte wohl überall gleich sein, egal ob der...

schubaduu 28. Mär 2013

also wenn ich mir java applikationen auf dem pc, gegen z.B. c#/xaml angucke, dann ist...

sommeralex 27. Mär 2013

Liebes Golem Team, Koenntet ihr bitte aufhoehren, kleine Displays abzuwerten? Danke...

Anonymer Nutzer 27. Mär 2013

Wachse mit deinen Ansprüchen. Du brauchst ein neues Handy. Ganz einfach. Wer billig...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Forschung
Erstes Röntgenbild von einem einzelnen Atom

Bisher war die Röntgenemission eines einzelnen Atoms zu schwach, um es auf einer Röntgenaufnahme abzulichten. Mit einer neuen Technik geht das jetzt.

Forschung: Erstes Röntgenbild von einem einzelnen Atom
Artikel
  1. Streaming: Verbraucherschützer warnen vor Netflix-Phishing
    Streaming
    Verbraucherschützer warnen vor Netflix-Phishing

    Phishing-Nachrichten im Namen von Netflix sind nichts Neues - in der aktuellen Verwirrung rund um das Kontensharing könnten sie aber einfacher verfangen.

  2. US Air Force: KI-Drohne bringt in Gedankenexperiment Befehlshaber um
    US Air Force  
    KI-Drohne bringt in Gedankenexperiment Befehlshaber um

    Die US Air Force und der verantwortliche Offizier stellen klar, dass es sich nur um ein Gedankenspiel handelt - und keinen echten Test.

  3. Chatsoftware: Microsoft will Teams zum Discord-Konkurrenten machen
    Chatsoftware
    Microsoft will Teams zum Discord-Konkurrenten machen

    Microsoft bringt das Community-Feature in Teams für Windows 11. Außerdem können User mittels KI Bilder und Ankündigungskarten erstellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Tiefstpreise: AMD Ryzen 9 7900X3D 534€, KFA2 RTX 3060 Ti 329,99€, Kingston Fury SSD 2TB (PS5-komp.) 129,91€ • Sony Days of Play: PS5-Spiele & Zubehör bis -70% • Roccat PC-Zubehör bis -50% • AVM Modems & Repeater bis -36% • Sony Deals Week [Werbung]
    •  /