Huawei: 5G sollte für Nutzer spürbar besser als LTE sein

Laut Huawei ist es möglich, auch in Europa flächendeckend 5G-Dienste mit hoher Kapazität auszurollen. Zentral sind demnach das C-Band und ein anderer Bereich.

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Peng Honghua (Mitte), President 5G Domain bei Huawei
Peng Honghua (Mitte), President 5G Domain bei Huawei (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)

Die Mobilfunkbranche muss 5G-Dienste bringen, die nicht nur bei der Datenrate sehr viel weiter sind als der Vorgänger 4G. Das sagte Peng Honghua, President 5G Domain bei Huawei, am 13. April 2021 auf dem Huawei Global Analyst Summit in Shenzhen. "Wir müssen Dienste ermöglichen, die viel weiter gehen als 4G, auch bezogen auf die Geschwindigkeit."

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Bisher setzen die Netzbetreiber in Deutschland und Europa für 5G vor allem auf billiges Refarming von 3G-Frequenzen, was gemessen am 5G-Standard nur niedrigere Datenraten erlaubt.

Es sei möglich, in Europa flächendeckend für hochkapazitäre 5G-Dienste zu sorgen, sagte Peng Golem.de auf Anfrage. Laut Peng ist es sinnvoll, erst einmal das C-Band auszurollen und dann später im Bereich 2,6 GHz nachzusetzen.

Der Frequenzbereich bei 2,6 GHz wird in Deutschland gegenwärtig vor allem für LTE genutzt. Zum Ende des Jahres 2025 laufen Frequenznutzungsrechte in den Bereichen 2,6 GHz, 800 und 1.800 MHz aus.

5G braucht neue Frequenzen

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Peng sagte: "Damit die Kunden in Europa ein wirkliches 5G-Erlebnis erhalten, ist die Bereitstellung von generell verfügbaren Hochkapazitätsnetzen nötig." Dies könne auf Grundlage des C-Bands und mit Ergänzung durch Massive-MIMO-Technologien in den FDD-Mittelband-Frequenzen erreicht werden, also bei 2,6 GHz. Huawei hat gerade neue FDD-Massive-MIMO-Antennen angekündigt.

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Das Nutzungsverhalten ändere sich in 5G-Netzen deutlich, erklärte Peng. Videostreaming besonders von langen Videos steige in den neuen Netzen stark an.

Auch 4G erlaubt mit Carrier Aggregration bereits Gigabit-Geschwindigkeiten. Hohe Datenraten sind daher nicht der einzige Faktor bei der Mobilfunknutzung, denn 5G bietet unter anderem eine sehr niedrige Latenz und die Versorgung von mehr Endgeräten pro Funkzelle. Das wäre für den künftigen Einsatz von AR-/VR-Endgeräten von Vorteil, die demnächst offenbar in China und weiteren asiatischen Ländern veröffentlicht werden.

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