Abo
  • Services:

Huawei: 5G geht zur Not auch mal ohne Glasfaser

5G braucht fast immer eine Glasfaseranbindung, aber eben nur fast. Golem.de hat mit einem Huawei-Experten über die Ausnahme von der Regel und über die Akkulaufzeit erster 5G-Smartphones gesprochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Michael Lemke von Huawei
Michael Lemke von Huawei (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Es gibt Netzwerkausrüstung, die eine Anbindung von 5G-Standorten über Richtfunk ermöglicht, auch wenn dies nicht ideal ist. Michael Lemke, Senior Technology Expert beim Ausrüster Huawei sagte Golem.de am 8. Februar 2018 auf dem Pre-MWC-Briefing von Huawei in London: "5G läuft mit Glasfaser am besten. Das haben wir auch so überall diskutiert und gesagt: Baut Glasfaser aus. Natürlich gilt das nicht zu 100 Prozent." Die bedeutende Fachmesse Mobile World Congress (MWC) findet vom 26. Februar bis zum 1. März 2018 in Barcelona statt.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Altenholz bei Kiel, Bremen, Halle (Saale), Hamburg, Magdeburg, Rostock
  2. Hays AG, Hessen

Auch mit einer Anbindung per Richtfunk seien sehr niedrige Latenzzeiten und Höchstdatenraten erreichbar, betonte Lemke. Eine Kapazitätsverdichtung über eine Mikrowellen-Richtfunklösung biete auch eine hohe Datenrate.

Huawei: Über die Hürde für 5G-Endgeräte

Erste 5G-Endgeräte, die Huawei für dieses Jahr angekündigt hatte, werden nur für Fixed Wireless Access geeignet sein. Für 5G-Smartphones würden Chipsätze aus Sicht von Huawei im Jahr 2019 fertiggestellt, sagte Lemke. Die erste Generation der Geräte dürfte wie auch beim 3G- und 4G-Start zuvor eine sehr niedrige Akkulaufzeit haben. Lemke drückte das vorsichtig umschreibend so aus: "5G-Smartphones dürften nicht ohne eine Lernkurve beim Energieverbrauch auskommen." Die zweite und dritte Generation werde dann eine bessere Akkulaufzeit bringen.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei an dem Pre-MWC-Briefing von Huawei in London teilgenommen. Die Reisekosten wurden von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,99€
  2. 11,19€ inkl. USK18-Versand
  3. 0,00€
  4. 0,00€

DomePC 10. Feb 2018

Sie bauen jetzt schon Modems für Fixed Wireless Anschlüsse? Wo soll das hin gehen? 5g...

Gandalf2210 09. Feb 2018

Nope. Spread spectrum bei 3g und ofdm bei 4g sind vollkommen inkompatibel

Prinzeumel 09. Feb 2018

...und damit jetzt schon zu 100% garantiert in Deutschland abseits der stadt gesichert...


Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Retrogaming: Maximal unnötige Minis
    Retrogaming
    Maximal unnötige Minis

    Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
    Ein IMHO von Peter Steinlechner

    1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
    2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
    3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

      •  /