Abo
  • Services:

Huawei: 5G braucht mehr Antennen und Basisstationen

Huawei räumt ein, dass 5G mehr Antennen braucht. Zumindest zu Beginn des Ausbaus ist die Errichtung vieler weiterer Antennen und Basisstationen notwendig. Doch das soll nicht so bleiben.

Artikel veröffentlicht am ,
5G-Antennen von Huawei in London
5G-Antennen von Huawei in London (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der neue 5G-Mobilfunk braucht mehr Basisstationen und Antennen. Das bestätigte Ming Cao, President GUC Product Line bei Huawei, auf dem Global Mobile Broadband Forum in London am 16. November 2017 im Gespräch mit Golem.de. "Technisch wird 5G zuerst im C-Band bei 3.5 GHz genutzt werden. Dieser Bereich hat eine geringere Abdeckung. Wir brauchen also mehr Basisstationen mit Antennen als bei 4G." GUC steht für GSM, UMTS und CDMA.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  2. amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Hamburg

Genaue Angaben wollte Cao jedoch nicht machen. Die Angaben des deutschen Stadtnetzbetreiberverbands Buglas (Bundesverband Glasfaseranschluss), nach denen für 5G in Deutschland 1,2 Millionen Antennen aufgestellt werden müssen, konnte er nicht kommentieren. "Akkurate Zahlen sind sehr schwer zu bestätigen", sagte Cao.

Huawei versuche aber, die Zahl der Antennen und Basisstationen mit neuen technischen Entwicklungen zu minimieren. "Wenn das gelingt, können wir die LTE-Sites nutzen, dann wäre die Anzahl ähnlich wie bei 4G."

Huawei: Neue Antennentypen vorgestellt

Der chinesische Netzwerkausrüster stellte in London neue Antennentypen für 3G im ländlichen Raum, für 4G und 5G, Rural Star, Tube Star und Pool Star vor.

Für den neuen 5G-Mobilfunk, für Gigabit on the Air, müssten 1,2 Millionen Antennen aufgestellt werden. "Dies ist ein regelrechtes Konjunkturprogramm", sagte der Präsident des Stadtnetzbetreiberverbands Buglas, Theo Weirich, im September 2017 im Gespräch mit Golem.de. Angaben dazu, worauf diese Berechnungen der kommunalen Festnetzbetreiber beruhen, machte Weirich nicht.

Die Deutsche Telekom kündigte heute bei Twitter an: "Wir planen bis 2020 rund eintausend neue Mobilfunkstandorte in Bayern. Im Fokus steht beim Ausbau die Versorgung wichtiger Verkehrswege wie Autobahn und Bahnstrecken sowie der ländliche Raum."

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei an dem Global Mobile Broadband Forum in London teilgenommen. Die Reisekosten wurden von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 164,90€

Vögelchen 16. Nov 2017

wird es auch ignoriert.


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /