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HU85LA: LGs Beamer projiziert 100-Zoll-Bild aus 10 cm Entfernung

Viel ist noch nicht über LGs Kurzdistanzprojektor HU85LA bekannt. Er kann aber eine 100-Zoll-Bilddiagonale aus 10 cm Abstand zur Wand projizieren. Ein Vorteil zu Konkurrenzprodukten von Epson und Co.: Der Beamer stellt Bilder in 4K dar.

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Der UH85LA passt gut in eine Einrichtung.
Der UH85LA passt gut in eine Einrichtung. (Bild: LG)

LG hat auf der Elektronikmesse CES 2019 in Las Vegas einen Kurzdistanzprojektor vorgestellt, der ein Bild von 100 Zoll aus einer Entfernung von 10 cm aufspannen kann. Die maximale empfohlene Bilddiagonale des HU85LA liegt laut Produktseite bei etwa 150 Zoll. Es sind wohl aber auch 90 Zoll aus einer Entfernung von 6 cm möglich, berichtet das US-Magazin Engadget.

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Der Beamer setzt auf eine Laserprojektion, die ein Pixelgitter in 4K-Auflösung an der Wand anzeigen kann. Die maximale Helligkeit gibt LG mit 2.500 Lumen an. Außerdem soll das Gerät HDR unterstützen. Das System lässt sich per Sprache steuern, was LGs eigener Sprachassistent ermöglicht. Engadget bezeichnet das auf der Messe gezeigte Bildmaterial als "recht scharf". Allerdings wirken Projektionen in hellen Messehallen oft etwas ausgeblichen.

  • LG UH85LA (Bild: LG)
  • LG UH85LA (Bild: LG)
  • LG UH85LA (Bild: LG)
LG UH85LA (Bild: LG)

Es kann von 4.000 Euro oder mehr ausgegangen werden

Viel mehr ist über den Projektor bisher nicht bekannt. Selbst einen Preis hat LG noch nicht angegeben. Das Produkt klingt aber nach einer Version des EH-LS100 von Epson, der etwas heller aus kürzerer Entfernung ein größeres Bild aufspannen kann - allerdings nur in Full-HD-Auflösung. Das Konkurrenzprodukt wurde Ende 2017 gezeigt und kostet 4.000 Euro. Es ist wahrscheinlich, dass sich LGs Projektor in einem etwas höheren Preissegment bewegt.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Kurzdistanzprojektoren wie der LG HU85LA durchsetzen. Obwohl die Projektion eines großen Bildes aus kleiner Entfernung sicherlich beeindruckend ist, steht auf dem typischen Wohnzimmerschrank ein weiteres recht großes Gerät, welches einem klassischen Fernseher in die Quere kommen könnte. Daher ist es eher ein Ersatz als eine Ergänzung im Heimkino. Außerdem könnten die von LG angegebenen 2.500 Lumen in hellen Räumen nicht ausreichend genug sein, geschweige denn einen sehr guten HDR-Effekt erzielen.

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AllDayPiano 11. Jan 2019

Bessere Schwarzwerte könnte man mit einer schwarzen Leinwand erreichen. Weil das...

elcaron 11. Jan 2019

Es verbindet auch die Nachteile. Der Lüfter und die Ambientebeleuchtungsanforderungen...

Anonymer Nutzer 11. Jan 2019

Bei dem Abstrahlwinkel brauchst du vielleicht sogar mehr. Kann mir gut vorstellen, dass...


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