Abo
  • IT-Karriere:

HTTPS: BSI vergisst Zertifikatswechsel

Die Webseite des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik ist zur Zeit nicht erreichbar. Dort hat man offenbar vergessen, sich rechtzeitig um ein neues TLS-Zertifikat zu kümmern.

Artikel veröffentlicht am , Hanno Böck
Das BSI soll Bürger in Sachen IT-Sicherheit beraten - doch aktuell ist die Webseite nicht erreichbar, da man offenbar vergessen hat, das Zertifikat zu wechseln.
Das BSI soll Bürger in Sachen IT-Sicherheit beraten - doch aktuell ist die Webseite nicht erreichbar, da man offenbar vergessen hat, das Zertifikat zu wechseln. (Bild: BSI)

Wer aktuell versucht, die Webseite des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufzurufen, erhält die Meldung: "Dies ist keine sichere Verbindung." Der Grund dafür: Das Zertifikat für die HTTPS-Verbindung ist abgelaufen.

Stellenmarkt
  1. LORENZ Life Sciences Group, Frankfurt am Main
  2. AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e.V., Schwabach

Bei Verbindungen mit dem verschlüsselten HTTPS-Protokoll müssen Webseiten sich gegenüber dem Browser mit einem solchen Zertifikat ausweisen. Dadurch wird verhindert, dass Angreifer mittels Man-in-the-Middle-Angriffen eine falsche Webseite vorgaukeln. Doch diese Zertifikate haben eine begrenzte Gültigkeit.

BSI-Zertifikat lief um 15:46 ab

Das aktuell von der BSI-Webseite verwendete Zertifikat wurde vor zwei Jahren ausgestellt und ist am 26. September um 15:46 Uhr abgelaufen. Ein neues Zertifikat wurde zwar am Montag ausgestellt, es wurde aber wohl vergessen, dies auch zu installieren.

Die Zertifikatsfehlermeldung kann man auch nicht überspringen, da das BSI HTTP Strict Transport Security (HSTS) nutzt. Damit wird dem Browser signalisiert, dass Verbindungen immer korrekt mittels HTTPS gesichert sein müssen.

Abgelaufene Zertifikate sind ein häufiges Problem, Fachleute empfehlen daher heutzutage, nach Möglichkeit die Neuausstellung von Zertifikaten zu automatisieren. Die Zertifizierungsstelle Let's Encrypt hat dafür das Zertifikatsausstellungsprotokoll ACME entwickelt.

Beim BSI nutzt man Zertifikate von D-Trust, einer von der Bundesdruckerei betriebenen Zertifizierungsstelle.

Nachtrag vom 26. September 2018, 18:37 Uhr
Die Seite des BSI war am frühen Abend des 26. September wieder erreichbar.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Apple iPhone 6s Plus 32 GB für 299€ und 128 GB für 449€ - Bestpreise!)
  2. (u. a. Nikon D5600 Kit 18-55 mm + Tasche + 16 GB für 444€ statt 525€ ohne Tasche und...
  3. (heute u. a. iRobot Roomba 960 für 399€ statt ca. 460€ im Vergleich)
  4. 399€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (Vergleichspreis ab 443€)

pommesmatte 28. Sep 2018

Dito. Wenn die dann doch irgendwann HTTPS einführen, muss example.org herhalten.

makaschist 27. Sep 2018

Das BSI hat sicherlich auch viele ihrer kritischen Infrastrukturen und Webauftritte...

Epyx 27. Sep 2018

Ich glaube ich habe noch nie so einen irrelevanten Beitrag gelesen... Ein Zertifikat...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2080 Super - Test

Mit der Geforce RTX 2080 Super legt Nvidia die Geforce RTX 2080 als leicht schnellere Version auf.

Geforce RTX 2080 Super - Test Video aufrufen
Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Nachhaltigkeit: Bauen fürs Klima
Nachhaltigkeit
Bauen fürs Klima

In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg
  2. Energie Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf
  3. Elektro-SUV Produktion des Mercedes-Benz EQC beginnt

    •  /