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SPDY auf dem Weg zu HTTP/2.0
SPDY auf dem Weg zu HTTP/2.0 (Bild: Tim Wimborne / Reuters)

SPDY beseitigt nicht alle Probleme

Akamai sieht SPDY zwar kritisch, unterstützt das Protokoll aber ebenfalls. Akamai betont, SPDY beseitige keinesfalls alle Flaschenhälse, und legt in einer Untersuchung dar, dass SPDY im Vergleich zu unverschlüsseltem HTTP kaum Vorteile in Sachen Geschwindigkeit bringt.

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Varnish lehnt SPDY ab

Das Varnish Cache Project, das mit Varnish einen populären HTTP-Proxy entwickelt, lehnt SPDY hingegen ab. Sollte die Arbeit an HTTP/2.0 zu einem Protokoll mit breiter Akzeptanz führen, wird es künftig wohl auch von Varnish unterstützt, zum Early Adopter werde man angesichts der aktuellen Vorschläge aber nicht, heißt es in einer E-Mail von Varnish-Autor Poul-Henning Kamp. Kamp ist mit keinem der drei vorliegenden Vorschläge zufrieden, was ausdrücklich auch den Entwurf für Network-Friendly HTTP Upgrade einbezieht, an dem er selbst mitgewirkt hat.

Er habe das Gefühl, alle Vorschläge lösten Probleme von gestern, statt zu versuchen, ein Protokoll zu entwickeln, das für die nächsten 20 Jahre genutzt werde. Zudem leide jeder Vorschlag an einem gewissen Tunnelblick auf die Probleme des eigenen Lagers. So geht Kamp davon aus, dass keiner der drei Vorschläge das Zeug hat, HTTP/1.1 in der Praxis zu ersetzen.

Geht es nach Kamp, müsste HTTP/2.0 Cookies abschaffen und stattdessen eine Mischung aus Session und Identität integrieren. Würde HTTP/2.0 dafür sorgen, dass ein Anbieter automatisch datenschutzkonform ist, wäre das ein großer Vorteil. Zudem sollte die Rolle von HTTP-Routern, wie Kamp Load-Balancer nennt, stärker berücksichtig werden. Gerade SPDY gehe hier mit seiner Header-Kompression den falschen Weg. Kamp plädiert dafür, bei HTTP/2.0 komplett bei null zu beginnen.

Dennoch ist die Unterstützung für SPDY schon recht groß: Außer von Google wird SPDY unter anderem von Mozilla, Facebook, Twitter und Akamai unterstützt. Microsofts Vorschlag für HTTP/2.0 setzt im Kern auf SPDY auf, so dass hier wohl keine unüberbrückbaren Gräben bestehen. Zudem hat SPDY den Vorteil, dass es bereits von Millionen Nutzern verwendet werden kann, da Chrome und Firefox es bereits unterstützen.

 HTTP/2.0: Facebook, Twitter und Akamai unterstützen SPDY

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chrulri 19. Jul 2012

Aber wenn er dann die Hälfte doppelt hat, hat er immer noch nicht alles :-(

chrulri 19. Jul 2012

Man muss nicht Programmieren können um zu verstehen was ein Protokoll und was ein Dienst...

DASPRiD 17. Jul 2012

Wieso muss es umbedingt Server Push sein, wenn WebSockets bereits verbreiteter sind?

dabbes 17. Jul 2012

Klar gibts die, was glaubst du wohl warum da nix voran geht und google die Schnautze voll...



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